"Ich hatte einen schwarzen Hund, sein Name war Depression", so beschrieb Winston Churchill seine immer wiederkehrenden "dunklen Perioden", in denen er sich wie gelähmt fühlte. Aber können auch Hunde Depressionen haben? Tatsächlich nicht nur das- sie teilen mit uns auch posttraumatische Belastungsstörungen, Zwangsstörungen, Süchte, generalisierte Angststörungen, ADHS, Burn-out und vieles mehr. Die Forschung dazu steht noch am Anfang, wozu dieses Buch erstmals einen Überblick liefert. Die Biologin, Psychologin und Hundeexpertin Dr. Sandra Foltin zeigt eindrucksvoll, wie die WHO-Definitionen für mentale Erkrankungen auch auf Hunde zutreffen und wie diese ihre Gesundheit und ihr emotionales Wohlbefinden beeinflussen. Auch für die Halter betroffener Hunde besteht oft erheblicher Leidensdruck, sodass ein besseres Verständnis dieser Erkrankungen sowohl dem Hund als auch dem Menschen zugutekommt. Hier finden Halter betroffener Hunde, aber auch Tierärzte und Verhaltenstherapeuten Ideen für Diagnosefindung und Lösungsansätze, die wirklich weiterhelfen. Enthält Videolinks zur Expertendiskussion konkreter Fallbeispiele im Gespräch mit Tierärztin, Verhaltenstherapeutin und Trainerin Maria Hense.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
5/5
08.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Empfehlenswert
Sollte jeder gelesen haben.
Sehr interessant und wissenswert.
Besonders für Auslandhunde aber nicht nur.
Bevor man wild drauf los trainiert mit Trainer.
Auch die Therapievorschläge sind sehr interessant.
Ich konnte es nicht weg legen.
Bewertung
3/5
06.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Interessantes Thema, aber
Es ist auf jeden Fall ein interessantes Thema, aber ich hatte mir mehr erhofft. Die Autorin nennt zwar eine Reihe von Quellen, aber eigene Fallbeispiele sind nicht das Thema. Man bekommt als Leser den Eindruck, da hat jemand viel studiert, aber wenig oder sogar gar kein Praxiswissen. Und genau das hätte ich gerne in einem solchen Buch publiziert.
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