Die junge Marra, drittgeborene Tochter eines kleinen Königreichs, muss mitansehen, wie ihre beiden älteren Schwestern nacheinander mit dem sadistischen Prinz Vorling verheiratet werden. Nach dem mysteriösen Tod der Älteren, muss die Jüngere ihren Platz einnehmen, um Vorling endlich einen Erben zu schenken - ein Los, das auch Marra zu drohen scheint.
Es sei denn, sie nimmt ihr Schicksal in die eigene Hand und sucht sich ein paar schillernde Verbündete für ihren Plan - denn Marra will den Prinzen nicht küssen, sondern ihn töten!
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
5/5
29.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Morbide, Skuril, ein paar Tote, coole Magie, einzigartige Chraktere und eine Prise Humor
Ich liebe den Schreibstil von T. Kingfisher und ich werde auch zukünftig jedes Buch von ihr kaufen und verschlingen! In "Wie man einen Prinzen tötet" erleben wir eine märchenhafte Welt mit Prinzen, Prinzessinnen und Feenpatinnen die zur Taufe kommen um ihren Segen zu verteilen. Doch nicht jeder Prinz ist ein guter Mann und so beschließt unsere Protagonistin das der Mann ihrer schwester sterben muss. Leider gestaltet sich dieses Unterfangen als schwierig und Mara muss sich unlösbaren Aufgaben und allerhand anderen Widrigkeiten stellen. Und so sammelt sie auf ihrem Weg zum Ziel einen Gefährten nach dem anderen und hat so eine bunte Truppe die sie bei ihrem Vorhaben unterstützt. Das ganze Buch ist gespickt mit feinem Humor, hier und da einem Toten, einer Prise ganz besonderer Magie und alles ist schön Morbide und skuril verpackt. Und deswegen liebe ich es! Auch das die Protagonistin schon 30 Jahre alt ist und viele berechtigte Zweifel an sich und ihrem Unterfangen hat fand ich sehr erfrischend und konnte sehr gut mit ihr mitfühlen.
K.
aus A.
5/5
16.03.2025
Buch (Taschenbuch)
märchenhaft
mir hat's die Geschichte echt angetan. Atmosphärisch, märchen- und zauberhaft, etwas düster teilweise, aber auch mit einem Hauch Liebe, viel Freundschaft und großem Mut...einfach irgendwie gemütlich.
Bewertung
5/5
18.02.2025
eBook (ePUB)
Von guten Feen und demonischen Hühnchen...
Was passiert wenn sich eine Nonne, eine Staubfrau, eine gute Fee, ein Krieger, ein Hund aus Knochen und eine besessenes Huhn treffen....?
Hört sich an wie ein schlechter Witzes, ist aber der Anfang eines tollen Buches.
T.Kingfisher verzaubert uns mal wieder mit einem wunderbaren Märchen voller Geister, Feen und böser Flüche.
Miss Pageturner
5/5
15.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Es muss nicht immer das Highlight des Jahres sein
Als ich durch die Neuerscheinungen stöberte, fiel mir „Wie man einen Prinzen tötet“ direkt ins Auge. Der Titel allein hat mich schon zum Schmunzeln gebracht, und ich wusste sofort: Dieses Buch muss ich lesen, ob es mich aber auch überzeugen konnte?
Von Prinzessinnen, Knochenhunden und einem diabolischen Huhn
Protagonistin muss den bösen, bösen Prinzen/König/Tyrannen etc. töten. Das klingt erstmal nach ziemlich typischer YA-Fantasy. Dementsprechend war ich beim Starten des Buches zwar neugierig, hatte aber auch nicht viel mehr Erwartungen, als bestenfalls unterhaltsame, aber typische YA Kost zu bekommen. Doch schnell kam die erste Überraschung: Protagonistin Marra ist nicht die erwartete Teenager Prinzessin, sondern eine Frau, Anfang dreißig. Das war unerwartet, freute mich aber sehr, denn Frauen jenseits der 25 sind noch immer viel zu selten im Fantasygenre vertreten.
Allgemein war Marra auch eine Protagonistin, die ich sehr mochte. Zwar ist sie, da sie recht isoliert erst im Palast und später im Kloster aufgewachsen ist, etwas naiv und weltfremd, doch ihre Bodenständigkeit machte das wieder wett und ich hatte wirklich Spaß dabei, an ihrer Seite die Geschichte zu verfolgen.
Überhaupt haben mir die Charaktere in diesem Buch außerordentlich gut gefallen. Auf dem Weg, den Prinzen zu töten, schließen sich Marra einige skurrile Gefährten an. Ich kann gar nicht so viel über sie erzählen, ohne Wichtiges vorwegzunehmen, aber so viel sei gesagt: Sie alle sind sehr individuell und ein großer Pluspunkt der Geschichte ist es, wie die einzelnen Charaktere miteinander agieren. Und das Huhn! Das Huhn ist definitiv auch ein Pluspunkt!
Ein weiterer Aspekt, der mir an dem Buch gut gefallen hat, ist der Humor. Trotz mitunter düsterem Setting ergibt sich gerade aus der Gruppendynamik heraus so einige amüsante Dialoge und absurde Situationen, die mich prächtig unterhalten haben.
Was die Handlung angeht, so kann man es in einem Wort zusammenfassen: solide. Die Geschichte zog mich jetzt nicht so in ihren Bann, dass ich atemlos jede Seite umblätterte, aber sie ist trotzdem gut gemacht und das Ende rund. Kein Highlight, aber zufriedenstellend
Fazit:
An Wie man einen Prinzen tötet, gefiel mir vor allem die Charaktere, einschließlich der Protagonistin, sowie der trotz düstere Themen gelungene Humor. Das Buch mag jetzt kein Lieblingsbuch auf Lebenszeit geworden sein, aber alles in allem hat es mich prima unterhalten und ich habe keinen Kritikpunkt, der einen ganzen Punkt Abzug rechtfertigen würde.
Folge mir ;)
Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog: Miss Pageturner. Folgt mir dort um meine Rezensinen mit zusätzlichem Coververgleich Deustch/Original, aktuelle Neuerscheinugen-Übersichten und andere Artikel imer zuerst zu lesen.
Cawi
5/5
05.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lesenswert!
Marra will einen sadistischen Prinzen tötet , bevor er ihre Schwester tötet. Sie begibt sich auf eine Reise um verbündete zu suchen, muss Prüfungen bestehen und taucht dabei in unheimlichen Welten ein. Leichte Romantasy ist dabei. Für mich war diese Story neu und lesenswert , eins der Bücher das ich behalten und nochmal lesen werde.
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5/5
29.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Was für ein Buch!
Von der ersten Seite war ich fasziniert. Fasziniert von T. Kingfishers wunderschönen Schreibstil, fasziniert von dieser fabelhaften Art des Worldbuildings und fasziniert von dem Humor der dieses Buch durchzieht. Ihr Schreibstil erinnert mich an die skurrilen Welten von Neil Gaiman und Terry Prachett gemischt mit einer Düsternis die an die Märchen der Gebrüder Grimm erinnert.
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5/5
22.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fantasy, Spannung und Humor - absolut perfekt!
Was tut man, wenn man zusehen muss, wie seine Schwestern an einen Prinzen verheiratet werden, der sie quält und man sie nicht retten kann? Schlimmer noch, das gleiche Schicksal droht Marra, sollte ihre ältere Schwester so wie schon die älteste der drei Prinzessinnen sterben. Also beschließt Marra, dass sie den Prinzen wohl oder übel töten muss. Und damit begibt sie sich auf eine Reise voller Magie und Abenteuern.
Ich liebe dieses Buch! Die Geschichte ist einfach super gut erdacht, die Welt ist spannend, aber nicht zu detailliert beschrieben.
Aber das Beste sind einfach die Charaktere. Marra ist zwar eine Prinzessin, hat aber keinerlei geheime Talente, keine Magie oder ähnliches und sieht sich gezwungen Menschen zu sammeln, die ihr bei ihrem Plan - der eigentlich keiner ist - helfen. Sie ist das Bindeglied einer ungewöhnlichen Truppe, bei der jeder Charakter liebevoll ausgestaltet ist und seine eigenen Fähigkeiten und Schwächen mitbringt - niemand kann alles und jeder hat seine Grenzen.
Dazu kommt ein wundervoller Humor, der mich immer wieder zum Lachen gebracht hat.
Ich habe das Buch verschlungen und auch direkt an eine Freundin weitergebenen - es ist sowas von lesenswert und wird euch für einige Zeit in eine kurzweilige, unterhaltsame, spannende Geschichte ziehen, die ihresgleichen sucht!
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5/5
19.02.2025
eBook (ePUB)
Düster und skurril: Ein grandioses Abenteuer (inklusive Dämonenhuhn)!
"Wie man einen Prinzen tötet" stellt das klassische Konzept von Märchen gehörig auf den Kopf und folgt Marra, Prinzessin, aber irgendwie auch Nonne und ihrer wild zusammengewürfelten Truppe auf der titelgebenden Herausforderung: Den abscheulichen Prinzen töten.
Dass dabei nicht immer alles glatt geht, macht das Ganze nur umso authentischer und zeigt realistisch auf, dass Abenteuer eben nicht so einfach und komplikationslos funktionieren, sondern zwischenzeitlich auch Planlosigkeit und Verzweiflung dazugehören. Des Weiteren haben wir hier auch mal einen nicht jugendlichen Cast, sondern Charaktere ü30 (ausgenommen Knochenhund), deren Aussehen ein realistisches Weltbild wiederspiegelt und nicht die sonst häufig üblichen abstrakt schönen Charaktere in Büchern. Ich hätte mir noch mehr Informationen zur Welt gewünscht, aber auch so ist die ganze Geschichte unglaublich erfrischend, unterhaltsam, skurril und wird bereichert von den herrlichen Dialogen. Eine aberwitzige Märchenparodie, die mir unglaublich viel Freude gemacht hat und auch Fans von T.J. Klune und düsteren Geschichten mit Humor begeistern könnte!
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5/5
01.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf zum Morden mit Knochenhund und Staubfrau
Nach einem etwas düsteren Einstieg entwickelt sich eine skurrile einfallsreiche Geschichte mit schrägen und liebenswerten Figuren, die einen immer stärker in ihren Bann zieht. Detailliert und fesselnd geschrieben, märchenhaft und trotz der düsteren Aura durchaus mit Humor. Hat mir sehr gut gefallen, weil es auch so herrlich anders war.
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