Die Musikaliensammlung der Familie von Voß im 19. Jahrhundert
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
08.01.2024
Abbildungen
zahlreiche Abbildungen teilweise vierfarbig
Verlag
E. Reinhold VerlagSeitenzahl
348
Maße (L/B/H)
24,8/18/3 cm
Gewicht
1052 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-9875300-8-1
Der Unterricht und damit der Beginn der Sammlung fällt offenbar in die 1770er Jahre – eine Zeit, in der speziell das bürgerliche Musikleben Berlins florierte. Das von Otto Carl Friedrich von Voß zusammengetragene Repertoire spiegelt somit auch den seinerzeit in den privaten Salons vorherrschenden Geschmack. Im 19. Jahrhundert wurde die Sammlung von seinen Kindern weitergepflegt und vergrößert. Trotz der vor mehr als einem Vierteljahrhundert veröffentlichten ersten monographischen Studie von Bettina Faulstich und zahlreicher seither erschienener Spezialuntersuchungen birgt die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte der Musikaliensammlung der Familie von Voß noch zahlreiche offene Fragen.
In dem vorliegenden Buch spürt der Arzt und Musikliebhaber Hubertus Hans-Alexander von Voß den Zeugnissen der musikalischen Sammelleidenschaft seiner Familie im 19. Jahrhundert nach. Im Zuge seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Thema stieß er auf zahlreiche neue Quellen, die ein vertieftes Verständnis des Musiklebens im Biedermeier und Vormärz ermöglichen. Seitenblicke gelten der Instrumentensammlung wie auch gesellschaftlichen Verbindungen sowie Themen wie der Bachpflege unter dem Kapellmeister Franz Lachner in München oder dem Umgang mit Johann Sebastian Bach in der Ukraine.
Eine besonders wichtige Beigabe des Buches ist das vollständige Faksimile des bislang noch kaum bekannten und von der Forschung nicht ausgewerteten thematischen Katalogs der Sammlung von Voß. Dieses Verzeichnis, das sich einst im Besitz von Wilhelm Rust befand und mit dem Nachlass des Arztes Guido Richard Wagener an die Bibliothek des Konservatoriums in Brüssel gelangte, enthält die Vokalwerke der Sammlung und ermöglicht bzw. erleichtert weitere Studien an den heute in den Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin integrierten Handschriften und Drucken. (Aus dem Geleitwort von Peter Wollny)
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