Wie wurden zeremonielle Akte und Rituale während der Kaiserkrönung von Otto I. inszeniert?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.01.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
515 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346996510
Die Thronfolge Ottos I. ist für Historiker in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Es symbolisiert nicht nur den erfolgreichen Übergang der Königsherrschaft von Heinrich I. auf seinen ältesten Sohn Otto I., sondern auch einen Fortschritt bei der Bildung eines neuen Reiches. Dieser Wandel legte den Grundstein für die Entwicklung von Traditionen, die das spätere "deutsche Reich" prägen. Doch hinter dieser Kontinuität existieren auch komplexe Herausforderungen, die einen Herrscherwechsel im mittelalterlichen Königreich begleiten. Die legitimierenden Rituale des Herrschaftsbeginns haben in dieser Zeit an Bedeutung gewonnen. Allerdings mussten sie als "Einsetzungsakt" umgestaltet werden, da eine eindeutige Tradition weder aus der Karolingerzeit noch aus den vorangegangenen Herrscherwechseln abgeleitet werden konnte. Im Jahr 936 wurden Rituale durchgeführt, mit dem Ziel, die Machtübergabe an Heinrichs Sohn Otto zu präsentieren und zu legitimieren. Diese Rituale stellen über viele Jahrhunderte hinweg einen basalen Bezug für zeremonielle Einsetzungen von Herrschern im römisch-deutschen Reich dar. Aus diesem Anlass werden diese Rituale anhand der Herrschereinsetzung von Otto I. in ihrem Kontext beleuchtet.
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