Veränderung zellulärer Inflammationsmarker während einer akuten aeroben Ausdauerbelastung Eine experimentelle Sportinterventionsstudie
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.01.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
146 (Printausgabe)
Dateigröße
20164 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346998156
Akute Entzündungen in Folge einer mechanischen Gewebeschädigung nach muskulärer Anstrengung bilden einen vorübergehenden Zustand, der notwendige Erholungsprozesse einleitet. Auch Entzündungen in Folge einer bakteriellen Infektion sind nicht zwangsläufig negativ, sondern kennzeichnen zunächst lediglich die Aktivierung des Immunsystems. Sobald alle Krankheitserreger vom Immunsystem bekämpft wurden, lässt die Entzündung nach. Nur wenn die reguläre Homöostase nicht wiederhergestellt werden kann, können sich chronische Entzündungen bilden, welche häufig mit medizinischen Erkrankungen wie Krebs oder Multipler Sklerose in Verbindung gebracht werden können.
Es hat sich gezeigt, dass das Risiko für die Entstehung chronischer Erkrankungen oder die Progression des Krankheitsverlaufs durch Sport deutlich reduziert werden kann. Dieser Zusammenhang erscheint zunächst paradox, da Sport eine akute Entzündung hervorruft. Damit verbunden sind allerdings auch immunologische Prozesse, die langfristig betrachtet eine allgemeine Reduzierung von Entzündungen bewirken können, da regelmäßige sportliche Aktivität entzündungshemmende Mechanismen auslösen kann. Schon nach einmaliger körperlicher Belastung werden Immunzellen aktiviert, darunter Leukozyten, Lymphozyten, Granulozyten, Monozyten und Thrombozyten.
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