Russisch-historische Narrative zur Legitimation des Angriffskriegs gegen die Ukraine
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
23.01.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
82 (Printausgabe)
Dateigröße
1582 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346998750
Da die Fragestellung die kriegerische Auseinandersetzung zweier Staaten zum Gegenstand hat und das Völkerrecht Regelungen für solche Konflikte vorsieht, ist es für die Vollständigkeit der Arbeit erforderlich, zunächst anhand der im Völkerrecht verankerten Regeln den Völkerrechtsstatus der Ukraine zu bestimmen. Dabei werden zunächst die historischen Hintergründe für die mangelnde internationale Wahrnehmung der Ukraine als souveräner Staat und für die fehlende Akzeptanz der ukrainischen Souveränität durch die Russländische Föderation dargestellt. Darauffolgend wird der Stand der Forschung im Hinblick auf die russische Geschichtspolitik beschrieben. Daran schließt sich der theoretische Rahmen an, in welchem die russische Geschichtspolitik als Mittel der Legitimation des politischen Systems nach innen und außen näher betrachtet wird.
Die Beziehung zwischen Russland und der Ukraine hat eine lange, konfliktgeladene Geschichte. Das Konfliktpotential hat seinen Ursprung in dem jahrhundertelangen Streben der Ukraine nach Unabhängigkeit, welches diametral dem russischen Streben nach Integration der Ukraine in die Russländische Föderation gegenübersteht.
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem sich stets verändernden dynamischen Prozess wie dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine kann hinsichtlich der Informationen und Daten keinen Anspruch auf Vollständigkeit für sich beanspruchen. Die vorliegende Arbeit orientiert sich deshalb nicht an dem chronologischen Ablauf der Geschehnisse. Vielmehr beschränkt sich die Arbeit auf die Narrative der Russländischen Föderation zur Legitimation des russischen Angriffskriegs anhand von einem Aufsatz von Vladimir Putin und zwei Reden aus der Zeit vor und zu Beginn des Angriffskrieg auf die Ukraine 2022.
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