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Fien Veldman

1. Xerox

Xerox

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Maria Wördemann + weitere

Spieldauer

6 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

104

Verlag

Speak Low

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674946

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

6 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

104

Verlag

Speak Low

Sprache

Deutsch

EAN

9783948674946

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  • Soaphie Peh

    3/5

    25.04.2025

    Hörbuch-Download

    Eine bisschen schräge Geschichte

    "Xerox" von Fien Veldman ist ein Debütroman, der die Herausforderungen und Frustrationen der modernen Arbeitswelt auf ernüchternde Weise thematisiert. Die namenlose Protagonistin, die aus einem Umfeld stammt, in dem Bildung und Karriere nicht selbstverständlich sind, hat es zwar geschafft, in einem Amsterdamer Start-up zu arbeiten, doch die Realität ihres Lebens entpuppt sich als frustrierend. Veldman gelingt es, die innere Zerrissenheit der Erzählerin authentisch und mit trockenem Humor darzustellen. Während sie in einem Großraumbüro gefangen ist und die monotonen Aufgaben erledigt, beginnt sie mit dem Drucker (Marke XEROX ;-) zu sprechen und macht ihn zu einem Lebewesen, das ihr zuhört, mit dem sie frei reden kann. Dieses Bild finde ich so traurig und doch ist es sicherlich nicht total überzogen in der heutigen stressigen und oft unpersönlichen Arbeitswelt. Symbolisieren dies Gespräche mit dem Drucker doch, dass wir alle nur Arbeitsmaschinen sind und eben auch austauschbar. Die Lesung von Maria Wördemann verstärkt die Wirkung des Textes, indem sie der Erzählerin eine Stimme verleiht, die sowohl verletzlich als auch bissig ist. Wördemann fängt die verschiedenen Facetten der Protagonistin ein – von der Wut über die unsichtbaren Schranken bis hin zur leisen Hoffnung auf Befreiung und Veränderung. "Xerox" ist nicht nur eine skurrile Geschichte, sondern auch eine scharfsinnige Analyse der modernen Arbeitswelt, die die Leser dazu anregt, über die Bedeutung von Arbeit, Identität und den Druck der Gesellschaft nachzudenken. Der Roman bietet eine frische Perspektive auf die Herausforderungen, mit denen viele junge Menschen heute konfrontiert sind. Durch den ungewöhnlichen Schreibstil wirkt es authentisch und passend zum Inhalt, trübt für mich aber ein bisschen den Lesegenuss weil es mir zu gewollt fancy und jugendlich ist. Wahrscheinlich bin ich nicht mehr die Ziel- und Altersgruppe weswegen mich das Buch nicht total begeistern konnte.

  • nessabo

    3/5

    07.02.2025

    Hörbuch-Download

    In seiner Banalität irgendwie ein faszinierend-anstrengendes Buch

    Zum Hörbuch: Ein wirklich großartiges Hörbuch mit einer Sprecherin, die den trockenen Humor und die grundlegende Banalität des Inhalts perfekt umzusetzen vermag. Ich denke, als Hörbuch funktioniert dieser Roman auch wirklich noch besser, weil mensch sich dann im Dahinplätschern der Geschichte verlieren kann und weniger dazu neigt, Verständnisfragen zu stellen - denn darum geht es auch gar nicht. Das Hörbuch reißt meine Wertung wirklich noch einmal etwas nach oben. Zum Buch selbst: „Xerox“ ist ein so skurriler Roman, dass meine Meinung zu ihm nicht leicht zu greifen ist. Es fiel mir eher schwer, in die Geschichte einzusteigen und bis zum Schluss konnte ich keine Beziehung zur namenlosen Protagonistin aufbauen. Ich denke, genau darum geht es aber auch und mit entsprechend gesetzten Erwartungen wäre mir das alles etwas leichter gefallen. Fien Veldman hat einen so banalen, eigenartigen Roman geschrieben, dass es eigentlich schon wieder gut ist. Sie schafft es durch Stilmittel wie das völlige Auslassen von Figurennamen, die Unbedeutsamkeit und Austauschbarkeit der arbeitenden Menschen darzustellen. Der trockene Humor, welcher mir sehr gefallen hat, unterstreicht das zusätzlich. Und doch war es für mich nicht unbedingt ein Match. Ich habe zu lange kämpfen müssen, um mich auf das Buch einzustellen und war oft verwirrt von den Rückblenden, der dargestellten Mensch-Drucker-Beziehung und später auch von der Drucker-Erzählperspektive. Als Mensch, der viel um Verständnis bemüht ist, geriet ich mit „Xerox“ stark an meine Grenzen. In der zweiten Hälfte hat es grundsätzlich besser geklappt, aber das Buch wird mir dadurch nicht sonderlich in Erinnerung bleiben. Ich halte es für wirklich wichtig, dass mensch mit entsprechenden Vorstellungen in die Lektüre geht. Am besten ist es, die Geschichte einfach nur hinzunehmen, sie um sich herumfließen zu lassen und nichts zu hinterfragen. In dem Fall kann es eine kurzweilige Lektüre sein, die jedoch gleichzeitig gesellschaftskritische Fragen rund um Hustle Culture und Sinnhaftigkeit im Kapitalismus aufwirft. Menschen, die keine Beziehungsebene zu den Figuren brauchen und vielleicht sogar selbst einen öden Bürojob haben, werden hier sicher mehr Freude haben als ich. 2,5 ⭐️

  • Isa.Literature.Love

    aus Hamburg

    4/5

    19.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Das Büro funktioniert auch…

    »Das Büro funktioniert auch ohne dich. Das Büro macht weiter, egal welche Marionette auch immer welchen Hebel betätigt. Wenn du nicht mehr da bist, um die Arbeitsplatte abzuwischen, macht das eben jemand anders.« XEROX ️ über das Ökosystem des Büros (S. 158) Die namenlose Ich-Erzählerin hat es geschafft: Sie hat studiert, ihr Herkunftsdorf weit hinter sich gelassen und arbeitet in einem fancy Start-up in Amsterdam. Dabei ist ihr Job ist sehr eintönig und langweilig, sie teilt sich ein Büro mit einem Drucker (Marke: XEROX) und in ihrer Einsamkeit beginnt sie XEROX ️ zu ihrem Partner zu machen, indem sie mit ihm Gespräche über ihr Leben, ihre Jugend und ihre Gedanken führt. XEROX hört ihr zu. Er gibt ihr das Gefühl, sie zu verstehen und vor allem einen Grund täglich zur Arbeit zu kommen. Eines Tages wird sie von der Arbeit freigestellt, angeblich, weil sie zu viel telefoniert (wir erinnern: Gespräche mit dem Drucker). Dies stürzt die Protagonistin in eine Leere, die sie zunächst nicht zu füllen weiß (Abschnitte I & II). In Abschnitt III (Intervision) wechselt die Erzählperspektive zu der des Druckers XEROX ️. Er weiß alles, analysiert als Roboter die Menschen und stellt sehr kritische und zutreffende Analysen über das menschliche Zusammenleben und die Arbeit im Office an. Und wirft indirekt die Frage auf: Wie bewerten, gehen wir um und interagieren wir mit unserer UmWelt, MitMenschen, Maschinen. »XEROX« ️ das Debüt von Fien Feldmann, übersetzt aus dem Niederländischen von Christina Brunnenkamp, ist ein sehr vielschichtiger Roman: Eine exzellente Darstellung und Kritik am Ökosystem Arbeit/Office; die Liebesgeschichte zwischen einer Frau und einer Maschine; ein Thriller am Rand unserer Gesellschaftsklassen (inkl. Klassismuskritik) und ein philosophischer Diskurs. Wunderbar, witzig und sarkastisch wird die Leere unserer ach so fancy modernen Arbeitswelt entlarvt und u. a. gut herausgestellt, dass wir alle letztlich auch nur ersetzbare (Arbeits-)Maschinen sind, die gerne glauben würden, dass sie etwas Besonderes sind und deswegen täglich unseren Job bestmöglich ausfüllen wollen. Die Erzählweise ist sehr eigen und ich habe etwas gebraucht, um in die Story zu finden. Belohnt wurde ich mit einem vielschichtigen Leseerlebnis und Zitaten . Ganz nebenbei bemerkt, finde ich den Zynismus und bissigen Ton der Protagonistin einfach herrlich! [3.5/5 ☆ ]

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    19.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Änderungen

    Xerox, ist der erste Roman der Niederländerin Fien Veldman. Ihr eigensinniger Roman wird in Ichform erzählt. Die Protagonistin ist etwas gediegen. So unterhält sie sich bestens mit ihrem Drucker. Mit den Kollegen findet sie keinen Draht. Ich konnte mich mit ihrer Art nicht richtig anfreunden. Dann schildert sogar der Drucker seine Beobachtungen und seine Empfindungen und seiner Partnerin, witzig. Der Schreibstil ist ganz ordentlich und gut lesbar.Etwas anders, aber interessant.

  • Isa.Literature.Love

    aus Hamburg

    3/5

    19.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Gesellschafts- & Arbeitsweltkritik

    »Das Büro funktioniert auch ohne dich. Das Büro macht weiter, egal welche Marionette auch immer welchen Hebel betätigt. Wenn du nicht mehr da bist, um die Arbeitsplatte abzuwischen, macht das eben jemand anders.« XEROX ️ über das Ökosystem des Büros (S. 158) Die namenlose Ich-Erzählerin hat es geschafft: Sie hat studiert, ihr Herkunftsdorf weit hinter sich gelassen und arbeitet in einem fancy Start-up in Amsterdam. Dabei ist ihr Job ist sehr eintönig und langweilig, sie teilt sich ein Büro mit einem Drucker (Marke: XEROX) und in ihrer Einsamkeit beginnt sie XEROX ️ zu ihrem Partner zu machen, indem sie mit ihm Gespräche über ihr Leben, ihre Jugend und ihre Gedanken führt. XEROX hört ihr zu. Er gibt ihr das Gefühl, sie zu verstehen und vor allem einen Grund täglich zur Arbeit zu kommen. Eines Tages wird sie von der Arbeit freigestellt, angeblich, weil sie zu viel telefoniert (wir erinnern: Gespräche mit dem Drucker). Dies stürzt die Protagonistin in eine Leere, die sie zunächst nicht zu füllen weiß (Abschnitte I & II). In Abschnitt III (Intervision) wechselt die Erzählperspektive zu der des Druckers XEROX ️. Er weiß alles, analysiert als Roboter die Menschen und stellt sehr kritische und zutreffende Analysen über das menschliche Zusammenleben und die Arbeit im Office an. Und wirft indirekt die Frage auf: Wie bewerten, gehen wir um und interagieren wir mit unserer UmWelt, MitMenschen, Maschinen. »XEROX« ️ das Debüt von Fien Feldmann, übersetzt aus dem Niederländischen von Christina Brunnenkamp, ist ein sehr vielschichtiger Roman: Eine exzellente Darstellung und Kritik am Ökosystem Arbeit/Office; die Liebesgeschichte zwischen einer Frau und einer Maschine; ein Thriller am Rand unserer Gesellschaftsklassen (inkl. Klassismuskritik) und ein philosophischer Diskurs. Wunderbar, witzig und sarkastisch wird die Leere unserer ach so fancy modernen Arbeitswelt entlarvt und u. a. gut herausgestellt, dass wir alle letztlich auch nur ersetzbare (Arbeits-)Maschinen sind, die gerne glauben würden, dass sie etwas Besonderes sind und deswegen täglich unseren Job bestmöglich ausfüllen wollen. Die Erzählweise ist sehr eigen und ich habe etwas gebraucht, um in die Story zu finden. Belohnt wurde ich mit einem vielschichtigen Leseerlebnis und Zitaten . Ganz nebenbei bemerkt, finde ich den Zynismus und bissigen Ton der Protagonistin einfach herrlich! BTW: Wir sollten unsere Jobs alle weniger als Ernst des Lebens sehen.

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