Das Edikt "Cunctos Populos" und die Religionspolitik Theodosius I. Einheitsprogramm oder politischer Teilaspekt?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.02.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783964876737
Das 4. Jahrhundert nach Christus war eine Zeit großer Veränderungen, aus denen das Christentum als neue religionspolitische Vormacht hervorging. Theodosius I. regierte das Imperium Romanum am Ende dieses Jahrhunderts und wird bis heute als Wegbereiter der christlich-römischen Staatsreligion verstanden, weswegen er nicht zuletzt auch den Beinamen eines "Großen" trägt. Als Beleg für seinen Einfluss wird oft das kaiserliche Edikt "Cunctos populos", angeführt, welches am 28. Februar 380 erlassen wurde und gemeinhin als Erhebung des Christentums zur römischen Staatsreligion verstanden wird. Es wird als Auftakt eines Prozesses verordnet, der von antipaganen und antihäretischen Gesetzgebungen geprägt war und nicht zuletzt die Grundlage für die Vorherrschaft der katholischen Kirche im Mittelalter bedingte.
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