Motive in den Werken von Heinrich von Kleist. Der Sündenfall, Gewalt und Schuld Ein GRIN-Sammelband
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Sprache:Deutsch
42,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.02.2024
Herausgeber
GRIN VerlagVerlag
GRINSeitenzahl
76
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,6 cm
Gewicht
124 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-96355-422-3
Die erste Arbeit beschäftigt sich mit "Die Verlobung in St. Domingo" von Heinrich von Kleist und dem darin auftretenden gesellschaftlichen Bild. Es zeigt sich, dass die Gewalt im Werk strukturelle Auslöser hat. Doch auch wenn diese bekannt und nachvollziehbar sind, stellt sich die Frage nach ihrer Legitimität. Unter dem Aspekt der Theorie des Postkolonialismus bezieht sich die Arbeit auf die Analyse von schwarzer und weißer Gewalt und deren gesellschaftliche Grundvoraussetzungen.
Die zweite Hausarbeit widmet sich einem der bekanntesten Werke der deutschen Literatur; dem Lustspiel "Der zerbrochene Krug", geschrieben von Heinrich von Kleist. Heinrich von Kleist verfasste dieses Werk Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Komödie beschreibt einen nächtlichen Vorfall in den vier Wänden eines jungen Mädchens namens Eve Rull. Kernmotiv des Werkes ist das zu Bruch gehen eines Kruges durch eine Gegebenheit, welche vor dem Gericht eine weitreichende Geschichte mit sich zieht und die Handlung des Buches in Gang setzt. Im ersten Teil dieser Arbeit soll der Entstehungshintergrund des Lustspiels, sowie die Idee hinter dem Stück genauer erläutert werden, um eine geordnete Struktur aufzuweisen. Darauf folgt eine genauere Beschreibung der Handlung, um einen Überblick über das Stück und dessen Verlauf zu erlangen.
Die letzte Hausarbeit des Sammelbandes beschäftigt sich mit der Frage, ob der Gedankenstrich als zum Satzzeichen manifestiertes Symbol für die Schuld des Grafen in der Novelle "Die Marquise von O..." nachgewiesen werden kann. Schließlich könnte er damit den Schulddiskurs in "Die Marquise von O..." entscheidend beeinflussen, da der Graf F in der zitierten Szene durchaus die Möglichkeit besitzt, ein Geständnis abzulegen, wenn man davon ausgeht, dass er die Marquise vergewaltigt hat.
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