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La Louisiane Roman | Die Frauen aus der Salpêtrière: Ein bewegender historischer Roman über Freundschaft, Mut und Überleben – Das gefeierte Bestseller-Epos aus Frankreich

112

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.09.2024

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/4 cm

Gewicht

488 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894101-2-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein mitreißender Wälzer über mutige Frauen. Der Roman nimmt Leserinnen und Lesern den Atem.« ("Die Presse")
»"La Louisiane" ist ein unterhaltsam und lebendig geschriebener Roman, der uns ein bisher kaum bekanntes Kapitel französischer Kolonialgeschichte intensiv und authentisch erleben lässt.« ("SWR Kultur")
»Ein vielschichtiges Epos über Freundschaft, Mutterschaft und Zusammenhalt im Spannungsfeld verschiedener Kulturen. Mitreißend!« ("emotion")
»Ein wunderbar geschriebener Roman voller feministischer Kraft mit Figuren, mit denen man mitfiebert.« ("Freundin")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.09.2024

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/4 cm

Gewicht

488 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894101-2-1

Herstelleradresse

Gutkind Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    aus Bad Honnef

    5/5

    24.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein besonderes Buch

    Der Roman „La Louisiane“ von Julia Malye ist für mich eines der besonderen Bücher meines Lesejahres 2024. Es ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach zu lesen, dafür wirkt es aber bei mir besonders lange nach. Das liegt sicher an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin, aber auf jeden Fall auch an den bewegenden Frauenschicksalen, die im Mittelpunkt von Julia Malyes Werk stehen. Wir werden in das Jahr 1720 entführt. Die Geschichte beginnt in Frankreich, genau genommen in der Hauptstadt Paris. Die Oberin der psychiatrischen Anstalt Salpetriere wählt Frauen aus, die in die französische Kolonie La Louisiane verschifft werden, um dem dortigen Frauenmangel entgegenzuwirken. Auf der Überfahrt lernen sich Charlotte, Petronille und Genevieve kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotzdem fühlen sich die drei Frauen fortan miteinander verbunden, obwohl sich ihre Wege vorübergehend trennen und das Schicksal für jede von ihnen eine unterschiedliche Zukunft bereithält. Jede kämpft ihren eigenen Kampf, oft machtlos in einer Welt, die ausschließlich von Männern bestimmt zu sein scheint. Doch schließlich gibt es für sie doch zumindest auch zum Schluss ein kleines bisschen Glück, das sie für all die harten Entbehrungen entschädigt. Im Klappentext des Buches habe ich gelesen, dass die Autorin 10 Jahre für ihr Buch recherchiert hat. Ich finde auch, dass man dies ihrem Roman anmerkt. Die Beschreibungen der gesellschaftlichen Strukturen von La Louisiane erscheinen sehr fundiert. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer unterhaltenden Darstellung, was aber der Geschichte auch sehr viel Tiefgang verleiht. Man hat teilweise den Eindruck, dass man die Beschreibung einer zeitgenössischen Forschungsreisenden liest. Aufgebrochen wird dieser Eindruck allerdings durch den regelmäßigen Perspektivwechsel, der auflockernd wirkt. Für mich ist „La Louisiane“ ein wirklich herausragender historischer Roman, der zum Nachdenken anregt. Lediglich die Covergestaltung gefällt mir nicht so gut, ist allerdings m.E. aber eher nebensächlich.

  • Bookwood

    aus Bad Honnef

    5/5

    24.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein besonderes Buch Der Roman…

    Ein besonderes Buch Der Roman „La Louisiane“ von Julia Malye ist für mich eines der besonderen Bücher meines Lesejahres 2024. Es ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach zu lesen, dafür wirkt es aber bei mir besonders lange nach. Das liegt sicher an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin, aber auf jeden Fall auch an den bewegenden Frauenschicksalen, die im Mittelpunkt von Julia Malyes Werk stehen. Wir werden in das Jahr 1720 entführt. Die Geschichte beginnt in Frankreich, genau genommen in der Hauptstadt Paris. Die Oberin der psychiatrischen Anstalt Salpetriere wählt Frauen aus, die in die französische Kolonie La Louisiane verschifft werden, um dem dortigen Frauenmangel entgegenzuwirken. Auf der Überfahrt lernen sich Charlotte, Petronille und Genevieve kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotzdem fühlen sich die drei Frauen fortan miteinander verbunden, obwohl sich ihre Wege vorübergehend trennen und das Schicksal für jede von ihnen eine unterschiedliche Zukunft bereithält. Jede kämpft ihren eigenen Kampf, oft machtlos in einer Welt, die ausschließlich von Männern bestimmt zu sein scheint. Doch schließlich gibt es für sie doch zumindest auch zum Schluss ein kleines bisschen Glück, das sie für all die harten Entbehrungen entschädigt. Im Klappentext des Buches habe ich gelesen, dass die Autorin 10 Jahre für ihr Buch recherchiert hat. Ich finde auch, dass man dies ihrem Roman anmerkt. Die Beschreibungen der gesellschaftlichen Strukturen von La Louisiane erscheinen sehr fundiert. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer unterhaltenden Darstellung, was aber der Geschichte auch sehr viel Tiefgang verleiht. Man hat teilweise den Eindruck, dass man die Beschreibung einer zeitgenössischen Forschungsreisenden liest. Aufgebrochen wird dieser Eindruck allerdings durch den regelmäßigen Perspektivwechsel, der auflockernd wirkt. Für mich ist „La Louisiane“ ein wirklich herausragender historischer Roman, der zum Nachdenken anregt. Lediglich die Covergestaltung gefällt mir nicht so gut, ist allerdings m.E. aber eher nebensächlich.

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    23.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauen in einer vergangenen…

    Frauen in einer vergangenen Zeit Ein richtig gut gelungenes Buch, welches ich sehr gern gelesen habe. Frauenschicksale in der Kolonie Louisiana. Frankreich hatte aus der berühmtberüchtigten Salpêtrière Frauen mehr oder weniger freiwillig in seine Kolonie Louisiana verschifft. Die hier zentral stehenden Charaktere sind 4 Frauen, die dieses Schicksal teilen. Charlotte, ein junges Mädchen, welches unbedingt ihrer etwas älteren Freundin Étiennette folgen will. Étiennette hatte sich freiwillig gemeldet, sie sucht nach einer anderen Frau, die mit einem früheren Schiff nach Louisiana aufgebrochen war. Die Adelige Pétronille flieht vor einflussreichen Personen in Frankreich, die sie sich mit ihrer sprunghaften Art zu Feinden gemacht hat. Die Vierte ist Geneviève, eine Engelmacherin, die aus diesem Grund in Frankreich nicht mehr bleiben kann und ihr Glück in der Neuen Welt sucht. Und so folgt die Schiffsreise, auf der schon so einiges passiert. Erst auf dem Schiff kommen sich die Frauen näher und sie verbinden sich, freunden sich an. In Louisiana ist dann das erklärte Ziel die schnelle Verheiratung der Frauen. Eine vergangene Zeit. Ein Glück, eine vergangene Zeit. Durch die Ehemänner trennen sich die Schicksale der Frauen, denn die Ehemänner leben in verschiedenen Teilen der damals sehr großen Kolonie Louisiana. Aber über diese verschiedenen Örtlichkeiten bekommt man bessere Einblicke in das damalige Leben an den verschiedenen Orten. Nicht nur die vier bisher genannten Charaktere stehen dann zentral. Es werden aber auch Blicke auf andere Frauen ermöglicht. Besonders gefallen hat mir hier der Blick auf die indigenen Natchez, wobei ich etwas traurig war, dass dieser Blick doch relativ kurz war. Aber die Zeit der Natchez mit den Franzosen war ja leider auch recht kurz. Dennoch ermöglicht die Autorin in diesem kurzen Blick eine recht große Fülle an Informationen über eine der Volksgruppen im sogenannten „Südosten“ von Nordamerika, der genauen Bezeichnung des Kulturareals. Denn einige dieser Völker konnten einen großen Teil des Erbes aus der Moundkultur, aus der Mississippi-Kultur erhalten, zeigten eine Gliederung der Bevölkerung in soziale Schichten, zeigten eine hoch entwickelte Kultur, die deutlich nach Mittelamerika zeigt. Aus der am höchsten gestellten Schicht, aus den Sonnen, wurde die Führung der Natchez erwählt, Die Große Sonne, der König der Natchez. Es gab Tempel, es gab Priester, die ebenfalls zur Elite, zur Führung des Volkes zählten. Die Tempel und die Häuser der Führung standen auf den sogenannten Mounds, künstlich gestaltete Erdhügel, die um die Plaza standen, den Hauptplatz der palisadenbewährten Siedlung. Es werden aber auch Blicke auf die Sklaven geworfen, ihr Schicksal wird verdeutlicht. Und es sind wieder empathische Blicke, was mir sehr gefallen hat. „La Louisiane“ ist ein insgesamt vielschichtiges und sehr gut recherchiertes Werk der Autorin Julia Malye. Mit einem Blick auf die Rollen der Frauen. Berührend und informativ. Es zeigt das Damals, aber es zeigt auch das Heute, welches man mit etwas gutem Willen durch die Zeilen durchschimmern sieht.

  • Bewertung

    5/5

    22.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    packend

    Julia Malye erzählt in ihrem Buch von drei Frauen, die in Frankreich aus unterschiedlichsten Gründen in der Salpetrière, eine Art geschlossene Anstalt die so groß wie ein Dorf ist, sind. Dort befinden sich Waisen, psychisch kranke Frauen, Frauen die nicht in die Gesellschaft passen und Gefangene. Charlotte, Pétronille und Geneviève und viele andere werden im Jahr 1720 von der Vorsteherin ausgewählt um die Reise nach Lousiane, Amerika, anzutreten um dort Ehemänner zu finden. Sie kennen sich vor ihrer Reise nicht, werden auf der Reise jedoch zu Freundinnen. Das Buch ist in drei Teile unterteilt. Die einzelnen Kapitel handeln immer von einer Person. Es werden Passagen des Lebens der drei Frauen zu unterschiedlichen Zeiten erzählt. Am Beginn des Kapitels erfährt man wie viele Jahre zum vorhergehenden bereits vergangen sind. Die zeitlichen Abstände zwischen den Kapiteln variieren. Es gibt immer wieder Überschneidungen bzw. Zusammentreffen zwischen den einzelnen Personen. Es steht jedoch immer eine einzige Person in einem Kapitel im Vordergrund. Man erfährt auch etwas über die Natchez, denen auch ein Kapitel gewidmet ist. Ich bin direkt in die Geschichte versunken und wurde von ihr in den Bann gezogen. Man erkennt, dass sich die Autorin sehr mit den Geschehnissen aus dieser Zeit auseinandergesetzt hat. Die Geschichte an sich ist zwar Fiktion, die Rahmenbedingungen entsprechen jedoch der Realität.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauen in einer vergangenen Zeit

    Ein richtig gut gelungenes Buch, welches ich sehr gern gelesen habe. Frauenschicksale in der Kolonie Louisiana. Frankreich hatte aus der berühmtberüchtigten Salpêtrière Frauen mehr oder weniger freiwillig in seine Kolonie Louisiana verschifft. Die hier zentral stehenden Charaktere sind 4 Frauen, die dieses Schicksal teilen. Charlotte, ein junges Mädchen, welches unbedingt ihrer etwas älteren Freundin Étiennette folgen will. Étiennette hatte sich freiwillig gemeldet, sie sucht nach einer anderen Frau, die mit einem früheren Schiff nach Louisiana aufgebrochen war. Die Adelige Pétronille flieht vor einflussreichen Personen in Frankreich, die sie sich mit ihrer sprunghaften Art zu Feinden gemacht hat. Die Vierte ist Geneviève, eine Engelmacherin, die aus diesem Grund in Frankreich nicht mehr bleiben kann und ihr Glück in der Neuen Welt sucht. Und so folgt die Schiffsreise, auf der schon so einiges passiert. Erst auf dem Schiff kommen sich die Frauen näher und sie verbinden sich, freunden sich an. In Louisiana ist dann das erklärte Ziel die schnelle Verheiratung der Frauen. Eine vergangene Zeit. Ein Glück, eine vergangene Zeit. Durch die Ehemänner trennen sich die Schicksale der Frauen, denn die Ehemänner leben in verschiedenen Teilen der damals sehr großen Kolonie Louisiana. Aber über diese verschiedenen Örtlichkeiten bekommt man bessere Einblicke in das damalige Leben an den verschiedenen Orten. Nicht nur die vier bisher genannten Charaktere stehen dann zentral. Es werden aber auch Blicke auf andere Frauen ermöglicht. Besonders gefallen hat mir hier der Blick auf die indigenen Natchez, wobei ich etwas traurig war, dass dieser Blick doch relativ kurz war. Aber die Zeit der Natchez mit den Franzosen war ja leider auch recht kurz. Dennoch ermöglicht die Autorin in diesem kurzen Blick eine recht große Fülle an Informationen über eine der Volksgruppen im sogenannten „Südosten“ von Nordamerika, der genauen Bezeichnung des Kulturareals. Denn einige dieser Völker konnten einen großen Teil des Erbes aus der Moundkultur, aus der Mississippi-Kultur erhalten, zeigten eine Gliederung der Bevölkerung in soziale Schichten, zeigten eine hoch entwickelte Kultur, die deutlich nach Mittelamerika zeigt. Aus der am höchsten gestellten Schicht, aus den Sonnen, wurde die Führung der Natchez erwählt, Die Große Sonne, der König der Natchez. Es gab Tempel, es gab Priester, die ebenfalls zur Elite, zur Führung des Volkes zählten. Die Tempel und die Häuser der Führung standen auf den sogenannten Mounds, künstlich gestaltete Erdhügel, die um die Plaza standen, den Hauptplatz der palisadenbewährten Siedlung.  Es werden aber auch Blicke auf die Sklaven geworfen, ihr Schicksal wird verdeutlicht. Und es sind wieder empathische Blicke, was mir sehr gefallen hat. „La Louisiane“ ist ein insgesamt vielschichtiges und sehr gut recherchiertes Werk der Autorin Julia Malye. Mit einem Blick auf die Rollen der Frauen. Berührend und informativ. Es zeigt das Damals, aber es zeigt auch das Heute, welches man mit etwas gutem Willen durch die Zeilen durchschimmern sieht. 

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