Auf dem eigenen Parcours über eine Leiche zu stolpern, macht sich eher ungünstig im Lebenslauf. Wenn dann der Leiche auch noch ein Pfeil aus dem Auge ragt und man selbst einen Bogenshop besitzt, sieht es erst recht schlecht aus. Ronja Bellingrodt macht sich auf die Suche nach einem Mörder, tatkräftig unterstützt von der dankbaren Dorfgemeinschaft, einem misstrauischen Kommissar und einer maulenden Katze.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
chrissidiebuechereule
5/5
10.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Ich wurde auf den Krimi…
Ich wurde auf den Krimi aufmerksam, wegen der Katze auf dem Cover und wegen des bayrischen Schrift, außerdem war das Cover ein Hingucker. Da ich selber aus Bayern kommen wollte ich das Buch nun unbedingt lesen und eins vorweg es war ein Vergnügen, es war lustig aber auch spannend geschrieben. Die Gegend war einfach herrlich und man hatte das Gefühl, man kennt jeden einzelnen Bewohner im Dorf, jeden Baum genau. Ronja findet beim Bogenschießen eine Leiche, was ich sehr gut fand, dass es nicht so blutrünstig war, das die Geschichten und Menschen im Vordergrund stehen, erinnert etwas an die Rita Falk Bücher. Ronja fängt an zu ermitteln aber das sie zugroaste ist, ist es für sie nicht so einfach, was rauszubekommen. Sie hat aber ihre Tricks und ich habe gerne mit ihr ermittelt, ich sage den Satz bewusst, weil es mit so vorkam. Wir erfahren sehr viel über den toten und das er nicht viel Freunde hatte, eigentlich niemand trauerte um ihn, was das für ein einsames Leben gewesen sein muss. Die Geschichte war spannend, ich hatte Kopfkino, konnte eintauchen in das geschehen und wurde oft in die irre Geführt, es endete alles anders als ich dachte. Es war sehr spannend und abwechslungsreich, man lernt viele Verdächtige sehr gut kennen, es war genau beschrieben und auch die einzelnen Emotionen konnte man im Laufe der Geschichte verstehen. Ich war gut unterhalten, es war spannend, aber manchmal musste ich wirklich schmunzeln. Ich freue mich schon mehr von der Autorin zu lesen und wieder in diese tolle Gegend einzutauchen und zu ermitteln.
Anett H.
aus Brandenburg
5/5
09.09.2022
eBook (ePUB 3)
Sehr unterhaltsam
„Pfeil im Aug‘“ von Jess A. Loup, Verlag Piper, habe ich als ebook mit 242 Seiten gelesen, die in 27 Kapitel eingeteilt sind.
Ausgerechnet in ihrem Wald, auf ihrem Bogenparcours, findet Ronja Bellingrodt, Besitzerin eines Bogenshops, einen Toten mit einem Pfeil im Aug‘. Da sie erst drei Jahre und noch nicht seit dem Dreißigjährigen Krieg in Abersreut wohnt, wird sie als Zugereiste schon mal per se verdächtigt. Muss sie nun um ihre Existenz bangen? Ronja bekommt es mit Kriminaloberkommissar Veit Leonhardt zu tun, der zwischen bayrisch und hochdeutsch kauderwelscht, sehr lernfähig ist und eigentlich doch ganz gut aussieht. Als im naheliegenden Wald Schüsse fallen, bekommt Ronja Polizeischutz und auch die Nachbarn sind sofort ran, weil sie sich doch um sie sorgen und gleich noch den neusten Tratsch erfahren oder loswerden wollen.
Der tote Anton war ein richtig böser Mann und keiner trauert ihm nach. Nicht mal Xaver, sein eigener Sohn. Die beiden Männer haben zusammen auf dem Hof gewohnt, seit die Mutter weggegangen ist. Für Xaver war das nicht einfach, er konnte sich nicht gegen seinen Vater behaupten, obwohl er ein sympathischer Kerl ist. Nach dem Tod seines Vaters blüht er regelrecht auf. Und auch die Mutter kommt zurück. Da gibt es doch auch richtig lustige Situationen mit ihm und Ronja.
‚Hey, Ronja, räum doch bitte mal meinen Schweinkram weg, und mach hinne, es soll keiner sehen, dass du bei mir abhängst!‘ :-)
Ronja hat Haus und Grundstück von ihrem Onkel geerbt und ist zugezogen. Sie konnte sich damit ihren Traum vom Bogenshop und Parcous erfüllen und ist zufrieden. Ich mag sie sehr. Auch wenn sie eigenwillig ist und den Dingen lieber selbst auf die Spur geht, ist sie keine penetrante Hobbydetektivin.
Dann ist da noch der Kommissar, der viel bei Ronja ist und sich mit der maulenden Kitten angefreundet hat. Beide maulen, wenn sie hungrig sind.
Die drei mag ich und auch Liesl, die Nachbarin, die zwischen 70 und 100 Jahre alt und noch ganz fit ist.
In diesem Buch erfährt man gut dosiert einiges über das Bogenschießen, was ich sehr interessant fand. Spannung (des Buches – nicht des Bogens) ist vorhanden und gegen Ende wird es noch mal richtig kriminell. Es ist ein relativ unblutiger, ruhiger Krimi, der mir sehr gut gefallen hat. Auch wegen der vielen amüsanten Begebenheiten und vor allem auch des süßen, und so wahren, Katzenlebens.
Ich habe das Lesen sehr genossen. Es war unterhaltsam, amüsant und auch etwas spannend. Ein richtig schöner Cosy-Crime, von dem ich gerne mehr hätte.
Zum Lesen hat mich natürlich in erster Linie das Cover animiert. Tiere gehen immer :-)
Lisa0312
5/5
18.08.2022
eBook (ePUB 3)
Pfeil im Aug
Zum Inhalt:
Auf dem eigenen Parcours über eine Leiche zu stolpern, macht sich eher ungünstig im Lebenslauf. Wenn dann der Leiche auch noch ein Pfeil aus dem Auge ragt und man selbst einen Bogenshop besitzt, sieht es erst recht schlecht aus. Ronja Bellingrodt macht sich auf die Suche nach einem Mörder, tatkräftig unterstützt von der dankbaren Dorfgemeinschaft, einem sturen Kommissar und einer maulenden Katze.
Meine Meinung :
Der Schreibstil ist leicht und locker, dadurch bin ich gut ins Buch und Story gekommen. Mit viel Witz und sympathischen Charakteren macht es einfach nur Spaß Ronja und Katze Kitten bei diesem Abenteuer zu begleiten. Ich persönlich musste sehr viel lachen, ob nun wegen der Katze, der Dorftratschen, den Dorfaktivitäten oder dem sturen Kommissar. Das bayrische Dorfleben wird sehr schön authentisch beschrieben. Vor lauert Spaß darf man den Mord am Griesgram nicht vergessen, denn der Tote war nicht der beliebteste im Dorf. Sprich viele Verdächtige, aber wers letztendlich war wird nicht verraten.
Ein feiner Krimi der einfach nur Spaß macht!!
Woods Buchtipps
5/5
11.08.2022
eBook (ePUB 3)
Toller Cosy-Krimi
Cover: Das Cover ist einfach perfekt für das Buch, in dem sich die Katze für die Hauptperson hält.
Charaktere/Inhalt: Die Bogenshopbesitzerin Ronja stolpert auf ihrem Bogenparcour regelrecht über die Leiche ihres verhassten Nachbarn Anton, der auch noch einen Pfeil im Auge hat. Der fesche Kommissar Veit übernimmt die Ermittlungen, doch so Recht kommt er nicht voran. Dabei unterstützen ihn nicht nur die netten Nachbarn, sondern auch Katze Kitten fleißig bei seiner Arbeit.
Fazit: Krimis sind eigentlich nicht so mein Genre, aber der Schreibstil und Witz der Autorin, haben ihn zu einem absoluten Lesevergnügen für mich gemacht. Von ihr würde ich noch unzählige Krimis lesen und ich kann das Buch nur jedem weiter empfehlen.
Saerely
5/5
05.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Kurzweiliges Jahreshighlight
Ronja staunt nicht schlecht, als sie auf ihrem Parcour für Bogenschützen ihren toten Nachbarn findet - mit einem Pfeil im Auge. Obwohl die Polizei sich der Sache annimmt, kann sie nicht still sitzen und stürzt sich mit ihrer Katze in die Ermittlungen.
Bereits ab der ersten Seite war mir die Protagonistin Ronja sehr sympathisch. Mit ihrem Humor und ihrer lockeren Art konnte sie mich sofort von sich überzeugen und so einige Male zum Schmunzeln bringen. Vor allem, wenn sie mit ihrer Katze Kitten unterwegs ist oder auf den Hauptkommissar Veit trifft, der nicht nur Polizeiarbeit im Kopf hat.
Die Geschichte wirkt lebensecht und realistisch, was wahrscheinlich am niederbayerischen Dialekt liegt, den Ronjas Nachbarn sprechen und auch genauso im Buch vorkommt. Zuerst war dies zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch jetzt muss ich sagen, dass dies ein Highlight des Buches ist. Genauso wie Ronjas schrulligen Nachbarn und natürlich Kitten. Meiner Meinung nach hätte sie gern noch mehr Auftritte haben dürfen, denn die eitle, aber begabte Mäusejägerin war einfach zu goldig.
Spannende Momente wechselten sich mit etwas Ruhigeren ab, wobei jedoch alle mit Ronjas Humor gespickt waren. Es war die perfekte Mischung, sodass ich das Buch, welches normalerweise nicht meinem Lieblingsgenre entspricht, kaum zur Seite legen konnte. Ich war sogar richtig enttäuscht, als es zu Ende war. Nicht, weil das Ende und die Auflösung nicht zufriedenstellend gewesen wäre, sondern weil ich nicht wollte, dass es zu Ende ging.
Pfeil im Aug' hat mich überrascht und ist definitiv ein Jahreshighlight, mit dem ich nicht gerechnet habe. Ich würde es allen empfehlen, die Krimis mögen, oder einfach allen, die Lust auf ein humorvolles Wohlfühlbuch mit dem ein oder anderen Mord haben.
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