Produktbild: Die Aosawa-Morde

Die Aosawa-Morde Kriminalroman

13

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/3,2 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Cool Grey / Blau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Eugenia

Übersetzt von

Nora Bartels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03882-032-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/3,2 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Cool Grey / Blau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Eugenia

Übersetzt von

Nora Bartels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03882-032-1

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spannender Krimi, der unter...

    Ein spannender Krimi, der unter die Haut geht.

  • Bewertung

    5/5

    16.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlicher Rätsel-Krimi

    In den siebziger Jahren ereignet sich in einer japanischen Kleinstadt ein rätselhafter Massenmord. Bei einer Geburtstagsfeier im Haus einer angesehenen Ärztefamilie sterben 17 Menschen durch vergiftete Sake. Einzige Überlebende ist die 12-jährige, blinde Tochter Hisako. Das Verbrechen wird nie ganz aufgeklärt, auch wenn der Getränkelieferant kurz darauf seine Beteiligung gesteht, Selbstmord begeht und postum verurteilt wird. Was bleibt, ist ein vages Gefühl, dass Hisako etwas mit den grausamen Morden zu tun hat, doch Beweise gibt es keine. Viele Jahre später schreibt Makiko Saiga, die damals als Kind Zeugin dieser Tragödie war, einen Tatsachenroman darüber, in dem sie Zeugen zu Wort kommen lässt. Jetzt, wiederum viele Jahre später, scheint sich erneut jemand für die Personen zu interessieren, die damals eine Verbindung zu dem Verbrechen hatten. »Ich hoffe, Sie verstehen, dass Wahrheit nichts anderes ist als die Sichtweise auf einen Gegenstand aus einer bestimmten Perspektive.« S.64 Genau das erwartet uns in Ondas Kriminalroman, der nur entfernt an einen Whodunit-Krimi erinnert, auch wenn die einzig verbleibende Person im Geschehen die perfekte Verdächtige ist. Doch welches Motiv sollte das blinde Mädchen haben? Formal ist der Krimi aus verschiedenen Blickwinkeln aufgebaut – transkribierten Interviews, in denen die Gesprächspartner lange rätselhaft bleiben und sich erst mit der Zeit erschließen. Was wir lesen, sind aber nur die Antworten und nicht die Fragen, hier mischt sich auch kein außenstehender Erzähler ein. Das, was wir über die Figuren erfahren, beschränkt sich auf das, was sie uns selbst mitteilen. Auch das ist Onda hervorragend gelungen, ihnen eine eindeutige Stimme zu geben. Wenn sie aber jemand über die Familie Aosawa äußert, so mit viel Diskretion, die ich als typisch japanisch bezeichnen würde. Ich hatte schnell den Verdacht, dass sich Hinweise im Text verstecken, auch war klar, dass die Perspektiven auf den Fall verschiedene Wahrheiten zeigten. Onda spielt also gekonnt mit der Wahrheit und scheint sich wie ein Puzzle mit der Zeit zusammenzufügen. Aber liefert sie wirklich für jedes Rätsel eine Lösung? Neben den Perspektiven auf verschiedenen Zeitebenen arbeitet Onda auch mit verschiedenen Textstilen, indem sie Zeitungsmeldungen und Polizeiprotokolle einfügt, manche Kapitel bestehen nur aus Dialogen. Das alles fühlt sich experimentell aber auch sehr gelungen an. Was mir als Nichtkenner der japanischen Literatur zum Teil verborgen blieb, ich aber trotzdem wahrgenommen habe, sind die bildlichen Metaphern. Ob es nur das eigenwillige, schiffsähnliche Haus mit den Bullaugen war, das Wetter, die Angewohnheit des Kommissars, Kraniche zu falten oder die weiße Kräuselmyrte, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Aber ich denke nicht, dass es Einfluss auf die Auflösung hatte. Ich fand Ondas Krimi äußerst innovativ und überzeugend. Auch wenn er eher zurückhaltend und ruhig ist, entsteht eine subtile Spannung, die mich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchlesen ließ. Ich kenne nichts Vergleichbares und bin fasziniert, dass man Krimis auch völlig anders erzählen kann. Ich empfehle es denen, die offen sind für Außergewöhnliches und keinen herkömmlichen Krimi lesen möchten, Wert auf sprachlich hervorragende Texte, Tiefe und Symbolik legen und sich ein wenig für japanische Gesellschaft und Kultur interessieren. Anfang des Jahres hat sie mich bereits mit »Fische, die in Sonnensprenkeln schwimmen« begeistert und ich hoffe, noch viel von ihr lesen zu dürfen. Das Glossar am Ende des Buches gibt Hilfestellung beim Verständnis einzelner Begriffe. Ich habe es aber nicht gebraucht, da die Übersetzerin Nora Bartels hier perfekte Arbeit geleistet hat.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    06.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz außergewöhnlich; Dieses…

    Ganz außergewöhnlich; Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, sondern die Aosawa-Morde werden über 30 Jahre nach der Tat in Rückblenden beleuchtet. Erzählt werden sie von verschiedenen Zeitzeugen (Freunde, Nachbarn, Ermittler, usw.), die in einem Gespräch in loser Plauderei ihre Erinnerungen beschreiben. Großen Raum nimmt auch Makiko Saiga ein, die zehn Jahre nach den Morden ein Buch darüber geschrieben hat, bestehend aus Interviews mit Zeitzeugen. Sie war als Kind selber vor Ort. Ab dem Beginn hat man ein Gefühl von Unbehagen und Bedrohung, die Stimmung wird richtig gut eingefangen. Der Erzählstil ist mit dem jeweils sehr eingeschränkten Blickwinkel sehr ungewöhnlich, aber interessant. Der Fokus liegt auf der Psychologie, nicht auf der Tat und die Wahrheit wird nach und nach freigelegt. Ich fand das Buch spannend bis zum Schluss, allein das Ende hat mir nicht so gut gefallen, daher vergebe ich 4,5 Sterne.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    06.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz außergewöhnlich

    Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, sondern die Aosawa-Morde werden über 30 Jahre nach der Tat in Rückblenden beleuchtet. Erzählt werden sie von verschiedenen Zeitzeugen (Freunde, Nachbarn, Ermittler, usw.), die in einem Gespräch in loser Plauderei ihre Erinnerungen beschreiben. Großen Raum nimmt auch Makiko Saiga ein, die zehn Jahre nach den Morden ein Buch darüber geschrieben hat, bestehend aus Interviews mit Zeitzeugen. Sie war als Kind selber vor Ort. Ab dem Beginn hat man ein Gefühl von Unbehagen und Bedrohung, die Stimmung wird richtig gut eingefangen. Der Erzählstil ist mit dem jeweils sehr eingeschränkten Blickwinkel sehr ungewöhnlich, aber interessant. Der Fokus liegt auf der Psychologie, nicht auf der Tat und die Wahrheit wird nach und nach freigelegt. Ich fand das Buch spannend bis zum Schluss, allein das Ende hat mir nicht so gut gefallen, daher vergebe ich 4,5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    17.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein außergewöhnlicher Roman mit Sogwirkung

    Inhalt: Die einflussreiche Familie Aosawa feiert ein großes Fest. Es wird gelacht, getrunken und auch die Nachbarskinder dürfen mitfeiern. Doch das Fest endet tragisch. Bei Sonnenuntergang sind fast alle Familienmitglieder tot. Schnell stellt sich heraus, dass sie vergiftet worden sind: Ihr letztes Getränk war mit Zyanid versetzt. Nur Hisako, die blinde Tochter der Aosawas, überlebt das Unglück. Die Ermittlungen nach dem Ursprung des Giftes laufen auf Hochtouren, doch als der Mann, der die Getränke geliefert hat, Suizid begeht, scheint seine Schuld festzustehen. Unstimmigkeiten bleiben allerdings. Daher begibt sich Jahrzehnte später eine Frau auf Spurensuche und versucht, ein Netz aus „Wahrheiten“ zu entwirren. Persönliche Meinung: „Die Aosawa-Morde“ ist ein Spannungs-/Kriminalroman der japanischen Autorin Riku Onda. Erzählt wird er aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei in jedem Kapitel eine andere Perspektive eingenommen wird. Häufig wird dabei in Dialog-/Interviewform erzählt, allerdings ohne, dass ein Interviewer eingeführt wird: Man liest nur die Gesprächsanteile der Person, die interviewt wird. So ist jedes Kapitel ein kleines Rätsel in sich: Wer redet da überhaupt? Wie ist sein/ihr Bezug zu der im vorherigen Kapitel befragten Figur? Und: Wer ist die interviewende Figur? Genutzt wird im Roman außerdem die Technik der literarischen Montage, was für zusätzliche Spannung sorgt: Die auf den ersten Blick voneinander losgelösten „Dialoge“ werden um Dokumente und einen Auszug aus einem Roman ergänzt, wobei man auch hier zunächst nicht sicher weiß, wie der genaue Zusammenhang ist. Dabei wird nicht immer chronologisch erzählt. Je weiter man allerdings liest, desto deutlicher wird, dass jedes Kapitel ein Puzzlestück ist, sodass sich schrittweise eine Handlung bildet: Nach und nach erhält man Informationen, mit denen man vorherige Kapitel besser (zeitlich und inhaltlich) einordnen kann. Sukzessiv kommt man dem Rätsel um die Aosawa-Morde näher – so scheint es. Doch: Gleichzeitig widersprechen sich die Figuren immer wieder, sodass man nie wirklich sicher sein kann, welche Figur jetzt die „Wahrheit“ erzählt. Insgesamt bricht „Die Aosawa-Morde“ auf diese Weise mit Lesegewohnheiten. Es existiert keine durch die Handlung führende Erzählinstanz; die Lesenden sind auf sich allein gestellt und müssen selbst einen Weg durch den Irrgarten der Perspektiven finden, selbst Sinn erzeugen, wodurch die Lektüre ungemein spannend und reizvoll ist. Nichts wird hier auf dem Silbertablett serviert und man muss während des Leseprozesses mitdenken. Ob man am Ende tatsächlich den „richtigen“ Weg gefunden hat, gibt der Roman nicht vor: Die Handlung ist stellenweise fluid und lässt sich nicht wirklich greifen. Einige Dinge bleiben bewusst vage bis ambig. Auch das Ende ist eher offen, lässt einen Interpretationsspielraum und hallt deshalb nach: Nach der Lektüre habe ich mich immer wieder dabei ertappt, die Handlung nochmal im Kopf zu durchzuspielen, um zu überprüfen, ob meine Theorie nicht doch Schwachstellen hat. Insgesamt ist „Die Aosawa-Morde“ ein literarisch anspruchsvoller Spannungsroman, auf den man sich einlassen muss. Springt man aber ins kalte Wasser, erwartet einen eine fesselnde, außergewöhnliche, ja einzigartige Lektüre mit einer ausgesprochenen Sogwirkung.

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  • Zum Bewerterprofil von Angela Kränzlein

    Angela Kränzlein

    Thalia Darmstadt – Boulevard

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    5/5

    17.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein alter Fall, vermeintlich aufgeklärt....

    Ein alter Fall, vermeintlich aufgeklärt. Und doch sind noch viele Fragen offen. Was geschah damals wirklich? Fesselnd und teilwiese verstörend. Beste Kriminalliteratur aus Japan.

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