Produktbild: Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel
Band 6561

Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel September 1944 - Januar 1945

Aus der Reihe Beck Paperback
1

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.07.2024

Abbildungen

mit 12 Abbildungen und 3 Faksimiles

Herausgeber

Helmuth Caspar Moltke + weitere

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

21,7/13,9/4,2 cm

Gewicht

761 g

Farbe

Weiß / Dunkelrot

Auflage

1. durchgesehene Auflage in C.H.Beck Paperback

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82268-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.07.2024

Abbildungen

mit 12 Abbildungen und 3 Faksimiles

Herausgeber

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

21,7/13,9/4,2 cm

Gewicht

761 g

Farbe

Weiß / Dunkelrot

Auflage

1. durchgesehene Auflage in C.H.Beck Paperback

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82268-1

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Ein bewegender Abschied

Bewertung am 24.02.2013

Bewertungsnummer: 403001

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

2011 erschien im C. H. Beck Verlag das Buch von Helmuth James und Freya von Moltke mit ihrem Briefverkehr, den sie gewechselt haben, als Helmuth James von Moltke im Gefängnis Tegel einsaß und auf sein Urteil wartete. Herausgegeben wurde dieses Buch 2011 von dem Sohn Helmuth Caspar von Moltke und der Schwiegertochter Ulrike von Moltke, geb. von Haeften nach dem Tod von Freya von Moltke im Jahr 2010. Dieser Briefwechsel beginnt im September 1944 und endet am 23. Januar 1945. An diesem Tag wurde Helmuth James Graf von Moltke in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Das Ehepaar von Moltke wusste nicht, wie viel Zeit ihnen blieb, deshalb haben sie jeden Brief mehr oder weniger wie den vielleicht letzten empfunden. Und genauso haben sie es als Gnade und Glück empfunden, wenn ihnen noch ein weiterer Tag geschenkt wurde. Diese Briefe sind in ihrer Art ganz einzigartig. Denn das Ehepaar von Moltke hat wunderschöne Liebesbriefe geschrieben. Beide wurden im protestantischen Glauben erzogen, haben aber erst durch die Verhaftung wirklich zum Glauben gefunden. Helmuth James von Moltke hat die Haftzeit u.a. auch dazu genutzt, sich ausführlich mit der Bibel zu beschäftigen. Und so enthalten diese Briefe viele Hinweise auf Textstellen der Bibel und Liedtexte aus dem Gesangsbuch, die beide als sehr tröstlich empfanden. Zusätzlich erfährt man, wie Helmuth James von Moltke, der ja selbst Rechtsanwalt war, seine Verteidigung plante. Hierzu hat er seiner Frau einige Aufgaben gestellt. Aber diese Briefe enthielten durchaus ganz prosaisch Anweisungen in der Art, was für Wäsche Freya ihrem Mann ins Gefängnis schicken sollte, oder welche Lebensmittel willkommen wären. Ergänzt wurden die Briefe um weitere Dokumente wie z. B. den Haftbefehl und das Urteil gegen Helmuth James von Moltke, eine 6,5 seitige Kurzbiografie, einem Literatur- und Personenverzeichnis. Herausgekommen ist ein einzigartiges Dokument, was sich sehr ergreifend liest. Es ist erstaunlich, dass dieser Briefwechsel überhaupt stattgefunden hat, denn er war natürlich nicht offiziell. Der Gefängnispfarrer Harald Poelchau hat diese Briefe täglich bei seinen Besuchen im Gefängnis Tegel rein- und rausgeschmuggelt. Und Freya von Moltke hat sie zuhause in Kreisau in den Bienenstöcken versteckt und erst zur Flucht wieder hervorgeholt. Mich persönlich hat besonders fasziniert, wie tief im Glauben das Ehepaar von Moltke verwurzelt war und wie viel Kraft ihnen dieser Glaube gegeben hat. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes auf Gott vertraut.

Ein bewegender Abschied

Bewertung am 24.02.2013
Bewertungsnummer: 403001
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

2011 erschien im C. H. Beck Verlag das Buch von Helmuth James und Freya von Moltke mit ihrem Briefverkehr, den sie gewechselt haben, als Helmuth James von Moltke im Gefängnis Tegel einsaß und auf sein Urteil wartete. Herausgegeben wurde dieses Buch 2011 von dem Sohn Helmuth Caspar von Moltke und der Schwiegertochter Ulrike von Moltke, geb. von Haeften nach dem Tod von Freya von Moltke im Jahr 2010. Dieser Briefwechsel beginnt im September 1944 und endet am 23. Januar 1945. An diesem Tag wurde Helmuth James Graf von Moltke in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Das Ehepaar von Moltke wusste nicht, wie viel Zeit ihnen blieb, deshalb haben sie jeden Brief mehr oder weniger wie den vielleicht letzten empfunden. Und genauso haben sie es als Gnade und Glück empfunden, wenn ihnen noch ein weiterer Tag geschenkt wurde. Diese Briefe sind in ihrer Art ganz einzigartig. Denn das Ehepaar von Moltke hat wunderschöne Liebesbriefe geschrieben. Beide wurden im protestantischen Glauben erzogen, haben aber erst durch die Verhaftung wirklich zum Glauben gefunden. Helmuth James von Moltke hat die Haftzeit u.a. auch dazu genutzt, sich ausführlich mit der Bibel zu beschäftigen. Und so enthalten diese Briefe viele Hinweise auf Textstellen der Bibel und Liedtexte aus dem Gesangsbuch, die beide als sehr tröstlich empfanden. Zusätzlich erfährt man, wie Helmuth James von Moltke, der ja selbst Rechtsanwalt war, seine Verteidigung plante. Hierzu hat er seiner Frau einige Aufgaben gestellt. Aber diese Briefe enthielten durchaus ganz prosaisch Anweisungen in der Art, was für Wäsche Freya ihrem Mann ins Gefängnis schicken sollte, oder welche Lebensmittel willkommen wären. Ergänzt wurden die Briefe um weitere Dokumente wie z. B. den Haftbefehl und das Urteil gegen Helmuth James von Moltke, eine 6,5 seitige Kurzbiografie, einem Literatur- und Personenverzeichnis. Herausgekommen ist ein einzigartiges Dokument, was sich sehr ergreifend liest. Es ist erstaunlich, dass dieser Briefwechsel überhaupt stattgefunden hat, denn er war natürlich nicht offiziell. Der Gefängnispfarrer Harald Poelchau hat diese Briefe täglich bei seinen Besuchen im Gefängnis Tegel rein- und rausgeschmuggelt. Und Freya von Moltke hat sie zuhause in Kreisau in den Bienenstöcken versteckt und erst zur Flucht wieder hervorgeholt. Mich persönlich hat besonders fasziniert, wie tief im Glauben das Ehepaar von Moltke verwurzelt war und wie viel Kraft ihnen dieser Glaube gegeben hat. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes auf Gott vertraut.

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Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel

von Helmuth James Moltke, Freya Moltke

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Steffi Nowaczyk

Thalia Schwerin – Schlosspark-Center

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5/5

Jeden Tag ein neuer Abschied

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie ein Buch so sehr bewegt, dass es Ihnen schlicht die Luft zum Atmen nimmt? Mir geht es bei den "Abschiedsbriefen" der von Moltkes so. Als Helmut James von Moltke nach seiner Verhaftung ins Gefängnis nach Tegel gebracht wird, ist er sich der Ausweglosigkeit seiner Lage sehr bewusst. Mit Hilfe des Pfarrers Harald Poelchau gelingt ein einzigartiger Briefwechsel mit seiner Frau Freya. Jeden Tag aufs neue erzählen die Ehepartner von ihrem Leben, ihrem gemeinsamen und getrennten, von ihren Aufgaben, Sorgen und Pflichten. Und jeden Tag bereiten sich die beiden auf den endgueltigen Abschied vor. Die Briefe zeugen von grosser Kraft, unerschütterlichem Vertrauen in Gott und inniger Liebe zueinander. Die Briefe sind jedoch neben allem auf ein einmaliges Zeugnis des Widerstandes gegen Hitler.
  • Steffi Nowaczyk
  • Buchhändler/-in

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5/5

Jeden Tag ein neuer Abschied

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie ein Buch so sehr bewegt, dass es Ihnen schlicht die Luft zum Atmen nimmt? Mir geht es bei den "Abschiedsbriefen" der von Moltkes so. Als Helmut James von Moltke nach seiner Verhaftung ins Gefängnis nach Tegel gebracht wird, ist er sich der Ausweglosigkeit seiner Lage sehr bewusst. Mit Hilfe des Pfarrers Harald Poelchau gelingt ein einzigartiger Briefwechsel mit seiner Frau Freya. Jeden Tag aufs neue erzählen die Ehepartner von ihrem Leben, ihrem gemeinsamen und getrennten, von ihren Aufgaben, Sorgen und Pflichten. Und jeden Tag bereiten sich die beiden auf den endgueltigen Abschied vor. Die Briefe zeugen von grosser Kraft, unerschütterlichem Vertrauen in Gott und inniger Liebe zueinander. Die Briefe sind jedoch neben allem auf ein einmaliges Zeugnis des Widerstandes gegen Hitler.

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Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel

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    Einleitung:
    «Außer dem Leben können sie Dir ja nichts nehmen»

    Die Abschiedsbriefe

    Anhang
    Weitere Dokumente
    Biographische Notiz
    Literatur
    Bildnachweis
    Abkürzungen
    Verzeichnis der Gesangbuchlieder
    Personenverzeichnis