Produktbild: Atlas der KI

Atlas der KI Die materielle Wahrheit hinter den neuen Datenimperien

1

32,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Abbildungen

mit 31 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/3,3 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Altweiß / Royalblau

Auflage

3

Originaltitel

Atlas of AI. Power, Politics, and the Planetary Costs of Artificial Intelligence

Übersetzt von

Frank Lachmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82333-6

Beschreibung

Rezension

Wie Kate Crawfords pointierter Atlas der KI immer wieder zeigt, kommt die künstliche Intelligenz nicht als deus ex machina zu uns, sondern durch eine Reihe von entmenschlichenden Ausbeutungspraktiken, die den meisten von uns nicht bewusst sind."




The New York Review of Books, Sue Halpern






Trotz der rasanten technischen Entwicklung ist Ihr Buch alles andere als überholt, weil es heute umso wichtiger ist, sich damit zu beschäftigen, was hinter der Arbeit dieser Systeme steckt.




FAS, Harald Staun






Die konkrete Wirklichkeit der auf gut 200 Seiten mit viel Quellen und Bildern abgehandelten Bereiche versucht Crawford zu einem komplexen Bild von Ressourcenausbeutung und Machtkonzentration zusammenzufügen.




FAZ, Ulla Fölsing






Kaum jemand lässt so die Luft aus dem KI-Hype wie die Autorin Kate Crawford. Für alle, die die Machtstrukturen der Technologie verstehen wollen, Pflichtlektüre.




ZEIT Online, Titus Blome






Eine gute Orientierungshilfe, um auf alternativem Terrain zu navigieren.




Tagesspiegel, Meike Feßmann






Atlas der KI ist genau die Red Pill, die zu den aktuellen Zweifeln an den Verheißungen des KI-Zeitalters passt. Sie beschreibt und besucht lauter weiße Flecken des öffentlichen Bewusstseins.




SZ, Andrian Kreye






Wer das unausweichliche Thema KI bislang vor sich hergeschoben hat, könnte mit diesem Nachschlagewerk beginnen, verfasst von einer der klügsten Vermittlerinnen in drängenden Gegenwartsfragen.




Monopol, Silke Hohmann






In einer geschickten Verknüpfung aus historischen Anekdoten und visionären Zukunftsszenarien wird das abstrakte Thema KI greifbar und lesbar.




Ärzte Woche, Raoul Mazhar






Das Buch will sich von den anderen Publikationen der letzten Zeit abheben und das schafft es auch. Es geht hier nicht um die technischen Fähigkeiten und schnellen Fortschritte der lernenden Maschine, sondern um das gesamte System der KI von der Lithium-Mine über die Klickfabriken bis hin zum Einsatz bei Bewerbungsverfahren oder der Polizeiarbeit.




Frankfurter Rundschau Literaturbeilage, Lisa Berins






Sachbuch-Bestenliste von der literarischen WELT, NZZ, RBB Kultur und Radio Österreich 1 im November 2024: Kate Crawford zeigt auf, wo KI von Ausbeutung profitiert und dabei Demokratien gefährdet.






Elegant




Frankfurter Zeitung, Günter Hack






Ein wichtiger Beitrag zur Debatte um einen verantwortungsvollen Umgang mit KI-Anwendungen.




SZ Dossier, Maxime Pasker






Kate Crawford ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der KI. Hat sogar schon das Weiße Haus beraten.




SRF Kultur, Danja Nüesch






Ein neues Standardwerk. Wider das Unwissen begibt sich Kate Crawford auf Expedition.




NZZ am Sonntag, Die 100 besten Bücher des 21. Jahrhunderts, Sylke Gruhnwald






Kate Crawford schreibt wissenschaftlich fundiert, aber zugleich allgemeinverständlich über Machtkonzentration, algorithmische Kriegsführung und Klickfabriken.




c't Heft 12 2025, Maik Schmidt



Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Abbildungen

mit 31 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/3,3 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Altweiß / Royalblau

Auflage

3

Originaltitel

Atlas of AI. Power, Politics, and the Planetary Costs of Artificial Intelligence

Übersetzt von

Frank Lachmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82333-6

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • VolkerM

    4/5

    27.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Künstliche Intelligenz ist…

    Künstliche Intelligenz ist das Trendthema der letzten Jahre. Kaum ein Tag vergeht, an dem in den Medien nicht über KI mit ihren Chancen und Risiken berichtet wird. Dabei ist das Thema nicht neu, aber erst jetzt in der Breite der Gesellschaft angekommen. Der „Atlas der KI“ erzählt keine Geschichte über Codes und Algorithmen oder die neuesten Entwicklungen im Bereich der KI, sondern beschreibt die sozialen und materiellen Folgen, die die Entwicklung heutiger KI-Systeme mit sich bringt: die Ausbeutung der Energie- und Rohstoffressourcen unseres Planeten, sowie billiger Arbeitskräfte (Stichwort „Crowdworker“), um Daten im großen Stil zu kategorisieren. Der „Atlas der KI“ basiert auf der englischen Originalausgabe von 2021 und bezieht sich fast ausschließlich auf die Entwicklungen in den USA. Crawford übt in ihrem Buch grundsätzliche Kritik zu verschiedenen Aspekten, allerdings bleibt für mich an vielen Stellen die Vereinbarkeit mit dem Datenschutz in den USA nebulös und die Bestimmungen in Europa (DSGVO oder das neue KI-Gesetz) bleiben sogar völlig unberücksichtigt. Beides ist aber von so ausschlaggebender Bedeutung, dass es viele Aussagen im Buch von vorneherein in Frage stellt. Crawford hat einen breiteren Blick auf die künstliche Intelligenz als die meisten anderen Autoren. Genauso wie die schmutzige Arbeit in Bergwerken weit entfernt von der städtischen Bevölkerung stattfindet, die am meisten davon profitierten, befinden sich viele Rechenzentren weit entfernt von den großen Ballungszentren. Die Cloud ist eine ressourcenintensive Technologie, die Wasser und Strom in Rechenleistung umwandelt und dabei erhebliche Umweltschäden verursacht. Diese Sichtweise wird von den großen Technologieunternehmen oft als unvermeidliche Notwendigkeit abgetan. Die Autorin kritisiert ebenfalls die hohe Zahl der unterbezahlten Arbeitskräfte, die benötigt werden, um KI-Systeme zu bauen, zu warten und zu testen. Diese unsichtbare Arbeit nimmt viele Formen an, wie zum Beispiel erzwungene Tätigkeiten entlang von Lieferketten. Ausbeuterische Arbeitsformen gibt es dabei auf allen Stufen der KI-Pipeline. Ein weiterer Schwerpunkt der Autorin ist die Erfassung und Klassifizierung von digitalem Datenmaterial für die KI-Produktion, die mittlerweile so wesentlich geworden ist, dass sie nicht mehr in Frage gestellt wird: Aber woher stammen die Daten? Sind sie überhaupt repräsentativ? Kann es unter diesen Umständen „gerechte“ KI-Systeme geben oder ist Diskriminierung welcher Art auch immer unvermeidlich? Die Wissenschaftlerin untersucht weitere interessante Themen, wie die Automatisierung von Gesichts- und Emotionserkennung, die Umwandlung von polizeilicher in geheimdienstliche Tätigkeit durch Big Data (Stichwort: Snowden) oder Haftungsfragen bei Fehlentscheidungen. Crawfords Sprache erschien mir an vielen Stellen etwas akademisch verkopft, was mir das Lesen mühsamer machte als nötig. Nichtsdestotrotz hat mir ihre umfassende Sichtweise sehr gut gefallen und auch viele neue Denkanstöße gegeben. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Geist, den wir aus der Flasche gelassen haben, in der Praxis kontrollieren lässt, wie sich z. B. die EU das vorstellt. Nirgendwo klaffen bekanntlich Anspruch und Wirklichkeit weiter auseinander als bei EU-Regeln. Ich bin jedenfalls eher skeptisch, wenn ich mir anschaue, wie wir derzeit mit gesellschaftlichen Bedrohungen insgesamt umgehen. Wegschauen und moralisch überlegene Gesetze schreiben wird auch bei der KI nicht funktionieren. (Das Buch wurde mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auf meine Rezension wurde kein Einfluss genommen, der Inhalt stellt meine persönliche Meinung dar.)

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