Entdecken Sie die düstere Klangwelt von Slash mit der 'Orgy of the Damned' Vinyl. Diese schwarze LP fängt die Intensität und den unverwechselbaren Stil des Künstlers ein. Ein Muss für Fans, die den kraftvollen Sound und die emotionale Tiefe seiner Musik schätzen. Erleben Sie ein akustisches Abenteuer, das die Essenz des Rock einfängt und Sie in eine andere Dimension entführt.
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5/5
22.05.2024
Musik (Vinyl)
"Oh God, that was fuckin` badass shit - Badass...!" (Beth Hart nach der Aufnahme von "Stormy Monday)
Noch ein Blues-Coveralbum? Noch eine Huldigung an Robert Johnson, Willie Dixon, "Big" William Broonzy, Lightnin` Hopkins oder Booker T Jones? Braucht man das? Aber ja!!! Denn dieses hier vorliegende Album ist einfach phantastisch, es lebt, atmet und zelebriert den Blues so unendlich kraftvoll, so stark, wie man es bei der Besetzungsliste erwarten durfte. Kein einziger Titel der "schwächer", oder gar ein "Füller" ist, nur Musiker, die ganz genau wussten, was sie im Studio zu tun haben. Ein Gänsehaut-Moment jagt den nächsten und zaubert der Hörerin / dem Hörer ein beseeltes Lächeln in`s Gesicht.
Eine Band, die wie eine gut geölte Maschine läuft, ein Lead-Gitarrist, der noch über sein zweifelsfrei großes Können hinauswächst, dazu 11 Sängerinnen und Sänger, die mit Hingabe und unglaublicher Vehemenz den Songs tiefe Verehrung angedeihen lassen.
Klar: "Hoochie Coochie Man" mit Billy Gibbons am Mikro ist ein Selbstläufer, Gibbons ist immer irgendwie "ZZ Top", aber Iggy Pops Interpretation von "Awful Dream" offenbart den ewigen und ersten Punk als den vielleicht "schwärzesten" Sänger der Platte. Brian Johnson intoniert "Killing Floor" mit einer Grabesstimme, nur am Ende des Stücks gehen mit ihm die AC/DC-Pferde stimmlich durch. Mag auch am Killer-Mundharmonika-Spiel von Steven Tyler gelegen haben :-) Paul Rodgers nähert sich seinen musikalischen Wurzeln bei "Born under a bad sign" an, selbst "Papa was a Rolling Stone", eigentlich kein echter Blues, wird denn doch, dank Demi Lovato, einer.
Zwei Songs ragen für mich, trotz der Aussage oben, tatsächlich ein ganz klein wenig heraus: Beth Harts "Stormy Monday", das in, laut Slash, genau einem Take eingespielt und aufgenommen wurde - Frau Hart ging an`s Mikro, zählte an und ab ging die Post, fertig, WOW! Freundlicherweise kam ihr ausgepowerter Stoßseufzer danach mit auf`s Album.
Genial ist dann auch der Abschluss, "Metal Chestnut", ein Instrumental-Stück, geschrieben von Slash himself, melodiös, geradezu mit Ohrwurm-Charakter,, die ganze Klasse des Ausnahme-Musikers spiegelnd!
Die beiden Vinyls sind bretteben, absolut ohne Laufgeräusche oder gar Knackser, es geht durchaus auch heute noch!
Bei aller Konkurrenz: Ein ganz heißer Anwärter auf den Titel "Album des Jahres"!
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