Flynn Darkster, einer der weltweit besten Hacker, wird verhaftet, weil er in die Computersysteme des Pentagon eingedrungen ist. Er wird vor die Wahl gestellt: entweder Gefängnis oder Mitarbeit bei der »Gruppe Horatio«, einem geheimen Regierungsprogramm. Schon bald kommt Flynn dem wahren Ziel des Geheimprojekts auf die Spur, die Suche nach Beweisen dafür, dass unsere Realität in Wirklichkeit eine gewaltige Computersimulation ist. Doch wenn das so ist, wer hat diese Simulation geschaffen? Und gibt es einen Weg, die Menschheit daraus zu befreien? Für Flynn beginnt eine atemlose Jagd nach mächtigen Gegnern, die sich hinter den Grenzen der Wirklichkeit selbst zu verbergen scheinen.
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Erst mal, warum bewerten nur die Hörbuch Konsumenten diesen Roman so schlecht? Leben die in einer anderen Simulation? ;)
Ich fand das Buch sehr gut.
Ja, ich konnte auch nicht wirklich eine Beziehung zu einem der Protagonisten aufbauen. Aber darum geht es in diesem Roman auch nicht. Obwohl mich Emily manchmal nervte.
Die Idee ist nicht neu. Aber auch nicht mit „The Matrix“ zu vergleichen. Naja, ein bisschen schon.
Die Simulationshypothese wird immer aktueller mit der Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz.
Jota ist aber eine Maschinenintelligenz.
Das Nachwort von Andreas Brandhorst sollte man nach dem beenden des Roman unbedingt lesen.
Ich kann das Buch an alle die sich mit Computern, Hacken und der Zukunft nur ein wenig befassen wärmstens empfehlen.
Wer weiss ob wir einen Riss aus der Simulation finden?!
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
5/5
30.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Leben wir alle nur in einer Simulation?
Leben wir alle nur in einer Simulation? Diesen Gedanken vertieft Andreas Brandhorst in seinem neuen Wissenschafts-Fantasy-Thriller “Der Riss”. Denn: Was ist das eigentlich, die Realität? Wie können wir sicher sein, dass die Welt um uns herum tatsächlich existiert? Die Idee, dass alles auch ganz anders sein könnte, ist natürlich nicht neu. Doch Brandhorst verbindet sie hier mit der Idee einer allwissenden KI, die mehr denkt und lenkt, als wir uns vorstellen können. Dabei beschäftigt er sich durchaus ernsthaft mit der String- und der Simulationstheorie und entwickelt daraus eine spannende Story, bei der es wichtig ist, genau hinzuhören. Wer sich also in “Der Riss” von Andreas Brandhorst auf eine fesselnde Reise in die Tiefen der Quantenphysik, der Allgemeinen Relativitätstheorie und der String-Multiversen einlassen möchte, der ist hier sehr gut bedient. Großartig gelesen von Richard Barenberg.
wal.li
Thalia Book Circle Community
4/5
28.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Echte Welt?
Er muss es einfach versuchen, er muss beweisen, dass er schlauer ist als Mermaid, die oder der zweitbeste Hacker der Welt. Allerdings gerät Flynn Darkster in eine Falle. In seiner Firma erhalten er und seine Mitarbeiter unerwarteten und unerwünschten Besuch. Verhaftet werden oder Mitarbeiten, das ist die Wahl, vor die sie gestellt werden. Flynn wählt die relative Freiheit der Mitarbeit und sowohl der Ort, an den sie gebracht werden, als auch das Projekt, an dem sie arbeiten sollen, sind sehr undurchsichtig. Ihre Bewacher scheinen auch nicht alle an einem Strang zu ziehen. Flynn und sein Team starten eigene Nachforschungen. Was geht hier eigentlich vor sich.
Flynns Suche nach der Wahrheit beginnt wie ein Thriller. Er wird erwischt, ihm wird ein Ausweg angeboten, er steht unter strenger Bewachung. Doch Flynn ist Hacker und das mit der Bewachung gefällt ihm nicht. Es muss doch herauszukriegen sein, was hier vor sich geht. Sein Team versteht sich auch auf den Umgang mit Computern. Und so suchen sie zunächst nach einer Möglichkeit zu kommunizieren, ohne das die Bewacher es merken. Und dann finden sie heraus, dass nach dem Beweis gesucht wird, dass es sich bei ihrer Realität um eine Simulation handeln könnte. Und da die Menschheit durch Raubbau an der Natur, Kriege, Misswirtschaft, Neid und Missgunst am Rande des Abgrunds steht. Es wird nach einem Ausweg gesucht, einem Riss.
Der Gedanke, unsere Welt könnte eine Simulation sein, ist nicht ganz neu. Wohl wurde er schon in Denkmodellen aufgenommen oder auch in Romanform verarbeitet und verfilmt. Der Autor schafft hier ein modernes Experiment. Was soll man glauben? Deutet irgendetwas auf eine Simulation hin? Allerdings, wo ist der endgültige Beweis, dass wir real sind. Man möchte lieber real sein, aber ganz sicher weiß man es nicht. Auch wenn die Schilderungen mitunter etwas kompliziert werden, wenn es um Computertechnik oder auch philosophische Betrachtungen geht, ist der Roman doch sehr spannend und konsequent durchgeplant. Das Buch sticht aus der Masse heraus.
Ben @Buchkomet
4/5
04.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Toller Thriller
Wer denkt, Science-Fiction sei nur was für „Nerds“, wird hier eines Besseren belehrt. Der Riss ist Sci-Fi, ja – aber einer von der klugen Sorte. Aktuelle Themen wie KI, Simulationstheorie und digitale Kontrolle treffen auf einen Plot, der sich wie ein Thriller liest und dabei trotzdem Tiefgang hat.
Im Zentrum: Flynn Darkster, einer der besten Hacker der Welt. Er hackt das Pentagon (wie man das halt so macht), wird erwischt und bekommt statt Knast ein verlockendes Angebot von einer geheimen Organisation. Die will herausfinden, ob unsere Realität überhaupt real ist oder nur perfekt simuliert. Klingt erstmal nach Matrix? Ja, erinnert daran, aber Brandhorst macht was Eigenes draus.
Das Schöne: Man muss kein Technikprofi sein, um reinzukommen. Klar, es geht um Quantenkram, neuronale Netzwerke und Simulationstheorie, aber alles wird so erklärt, dass man folgen kann. Und falls es doch zu wild wird – hinten im Buch gibt’s ein Glossar, das wirklich hilft. Besonders gelungen: die Welt, in der das Ganze spielt. Ein Zukunftsszenario, das bitter real wirkt. Klimakatastrophen, Pandemien, Überwachung – fühlt sich fast schon nach Jetzt an. Wer Serien wie Black Mirror oder Devs feiert, wird hier vieles wiedererkennen.
Die Figuren? Reduziert auf das Wesentliche. Flynn ist ein starker Hauptprota, menschlich, zynisch, wütend: ein Typ, mit dem man gerne mitgeht. Und auch die Nebenfiguren funktionieren, ohne dass sich der Roman darin verliert. Sprache und Erzähltempo sind auf den Punkt. Klar, im Mittelteil gibt’s ein paar Strecken, die etwas kompakter hätten sein dürfen, aber insgesamt bleibt das Ding spannend und klug bis zum Ende.
Fazit: Der Riss ist keine leichte Kost, aber auch kein verkopftes Nerd-Buch. Es ist ein intelligenter, spannender Roman, der unterhält und gleichzeitig richtig gute Fragen stellt: Was ist real? Wer kontrolliert wen? Und wie frei sind wir eigentlich noch? Für alle, die mitdenken und mitfiebern wollen.
8/10
Sue
aus Uelzen
4/5
24.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Rasanter Science Fiction Thriller, der sich mit der Simulationstheorie befasst
Andreas Brandhorst stellt in seinem Science Fiction Thriller "Der Riss" die Frage, wie real unsere Wirklichkeit ist.
Flynn Darkster gehört zu den besten Hackern der Welt. Er kommt überall rein, selbst das Pentagon ist vor ihm nicht sicher. Doch dann stellt das FBI ihm eine Falle und stellt ihn vor die Wahl entweder ins Gefängnis zu gehen oder mit seinem Team für ein streng geheimes Regierungsprogramm namens "Horatio" zu arbeiten, das sich dem Kampf gegen die internationale Cyber-Kriminalität verschrieben hat. Doch schnell wird klar, dass das nicht der eigentliche Zweck des Projektes ist.
Wieder einmal überrascht mich Brandhorst mit seinem Ideenreichtum und seinen philosophischen Fragen. In diesem Roman nimmt er sich der Frage an, ob wir in einer "Scheinwirklichkeit" leben? Und diese Frage ist nicht etwa etwas, dass erst in unserer von Computern dominierten Welt aufkam, nein sie reicht zurück bis ins 17. Jahrhundert und auf den Philosophen René Descartes. Heutzutage zählt unter anderem Elon Musk zu den Anhängern dieser Simulationstheorie. So gibt es Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen, die sich eingehend mit verschiedenen Theorien dazu befassen. Brandhorst lädt uns nun mit seinem Roman "Der Riss" ein, die Grenzen unserer Realität neu zu betrachten und zu hinterfragen.
Der Schreibstil ist klar und flüssig und dank des Glossars ist man auch als Laie in der Lage die komplexen Begriffe, die sich nicht aus dem Zusammenhang erklären, zu verstehen. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, im Fokus stehen jedoch der Hacker Flynn und die KI Jota, die ich ganz besonders interessant fand. Da die Kapitel alle recht kurz sind, wechseln wir schnell zwischen den Figuren hin und her, was das Tempo und die Spannung noch erhöht.
Fazit: "Der Riss" ist ein großartiger Roman, der sich mit einer spannenden Theorie beschäftigt und zum Nachdenken und rumspinnen einlädt. An manchen Stellen war es mir vielleicht etwas zu wild, aber insgesamt war es ein geniales Leseerlebnis.
Am Ende bleibt die Frage, ob wir erkennen könnten, ob wir in einer simulierten Welt lebt?
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