• Produktbild: Weil da war etwas im Wasser
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Weil da war etwas im Wasser Roman – Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2023

57

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

11,8/18,5/3,2 cm

Gewicht

293 g

Farbe

Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44214-6

Beschreibung

Rezension

»Ein gewagtes, sehr gelungenes Experiment.« ("SWR 2")
»So gut, so pointiert.« ("NDR")
»Luca Kieser verknüpft in seinem Roman geschickt verschiedene Geschichten mit autofiktionalen und naturphilosophischen Elementen ineinander, die allesamt von einem Meereswesen, der Riesenkalmarin, zusammengehalten werden.« ("ORF Bestenliste September 2023")
»Eigenwillig und mutig in Form und Inhalt schwimmt Luca Kieser gegen den Strom und sticht aus dem Meer der Neuerscheinungen heraus.« ("ORF FM4")
»Eines der originellsten Happy Ends dieser Saison.« ("Neues Deutschland")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

11,8/18,5/3,2 cm

Gewicht

293 g

Farbe

Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44214-6

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    07.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    literarischer Perspektivenwechsel

    Kalmare haben in jedem Arm verschiedene Charaktere. Von schüchtern bis eingebildet bis hin zu müde. Diese Arme erzählen uns hier ihre Geschichte und entlang einer Familie, die der Kalmar über Generationen selbst gestreift hat. Ein unglaublich schöner, literarischer und neugieriger Perspektivenwechsel. Lassen Sie sich darauf ein, zwischen den Seiten zu springen. Ein Buch, für das es zwei Lesezeichen braucht...

  • Bewertung

    5/5

    08.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach fulminant Perfektion

    Dieses Buch war einfach genial! Es hatte alles, was ich mag; mehrere Familiengeschichten die zusammenhängen (es hat auch einen Stammbaum hinten drin), eine absurde Geschichte die mehrere Perspektiven anschneidet und vereint, und eigentlich geht (fast) alles um ein Kalmar und seine Arme, die erzählen und eigene Persönlichkeiten haben. Und genauso unterschiedlich und eigene ist das gesamte Buch. Es geht dann auch noch um eine Kindheit in den Alpen, dann um Jules Vernes und Parfüm und irgendwie ist alles miteinander verbunden und verwoben. Die Familiengeschichten ziehen sich über Generationen entlang und am Schluss kommt die Geschichte zurück zum Meer, das konstant im Hintergrund rauscht. Einfach fantastisch! Wer eine wirklich gut geschriebene und komplett neu gedachte Geschichte mag (und Tintenfische), ist bei diesem Buch absolut aufgehoben!

  • bookloving

    5/5

    16.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Außergewöhnlicher Roman

    Mit seinem Debüt „Weil da war etwas im Wasser“ ist dem deutschen Autor Luca Kieser ein außergewöhnlicher, tiefgründiger Roman gelungen, der es zu Recht auf die auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2023 geschafft hat. Der Autor hat sich eine höchst originelle, anspruchsvolle Geschichte aus genial miteinander verwobenen Einzelfragmenten ausgedacht, die uns in unglaublich viele Themenkomplexe eintauchen lässt. Hierbei sinniert er in einem faszinierenden thematischen Rundumschlag beispielsweise über Raubbau an den Ressourcen unseres Planeten, Ökologie, Umweltschutz und Nachhaltigkeit über Geopolitik und Glasfaserkabeln in der Tiefsee, bis hin zu Scham, häuslicher Gewalt und transgenerationalen Traumata. Kieser nimmt uns mit auf eine abenteuerliche, vielschichtig angelegte Reise, die uns nicht nur in die Untiefen der Ozeane sondern auch weit zurück in Vergangenheit führt. Schon zu Beginn begegnen wir einer sehr ungewöhnlichen Hauptfigur in Gestalt eines weiblichen Riesenkalmars, jener rätselhaften, sagenumwobenen Oktopus-Art und furchterregenden Kreatur in den Tiefen der Weltmeere. Kieser verleiht jedem seiner Fangarme nicht nur einen spezifischen Namen, eine ganz eigene Persönlichkeit sondern auch eine individuelle Erzählstimme. Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln erzählen diese recht ungleichen Tentakel ihre Geschichte über ihr Schicksal, die Welt und verschiedene Menschen, und verstricken sich dabei bisweilen in einen unterhaltsamen Wettkampf, wer nun den Faden weiter aufnehmen darf. Ihre Erzählungen werden zudem ergänzt durch kleine aufschlussreiche Exkurse über den Oktopus und dessen Rezeption in Film und Literatur. So begegnen wir schließlich in eingeschobenen Episoden neben historischen Persönlichkeiten wie dem berühmten Schriftsteller Jules Verne, dem für Disney arbeitenden Spezialeffektkünstler Bob Mattey oder dem Autor von „Der weiße Hai“ Peter Benchley auch der jungen Praktikantin Sanja auf dem Krill-Trawler, der rätselhaften Schiffsingenieurin Dagmar in der Antarktis oder einem jungen Autoren mit ihren unterschiedlichen Hintergrundgeschichten. Kunstvoll eingeflochten in die Erzählungen wird nach und nach die weitverzweigte Familiengeschichte der Sanchez nachgezeichnet. Beginnend mit dem Seefahrer Hernan Sanz Sanchez, der im 19. Jahrhundert eine traumatische Begegnung mit einem Riesenkalmar hatte, erfahren wir mehr über die Lebensgeschichten und Schicksale seiner Nachfahren bis in die Gegenwart. Kiesers beweist mit seiner hochkomplexen Geschichte viel Freude am Experimentieren und große Kreativität. Die unterschiedlichen Erzählstränge werden nicht chronologisch erzählt, immer wieder unterbrochen und bisweilen später aufgegriffen, so dass sie im Gesamtkontext erst einen Sinn ergeben. Auch wenn mich einige wenige Episoden etwas ratlos zurückgelassen haben, so sind die meisten Handlungsfäden großartig miteinander vernetzt und fügen sich schließlich sehr stimmig zusammen. Der permanente Wechsel der Erzählperspektiven macht die faszinierende Lektüre zwar sehr anspruchsvoll aber doch sehr lohnend und ist durch die interessanten Verweise und gut recherchierten Einblicke höchst lehrreich. Gerne hätte ich noch mehr von den eindrücklichen, atmosphärisch dichten Beschreibungen der faszinierenden Unterwasserwelt am Meeresgrund gelesen, die mich anfangs in den Bann gezogen hatten. Hervorragend hat mir Kiesers Idee gefallen, uns unterschiedliche, sehr innovative Lesarten der Geschichte austesten zu lassen, indem wir den von den Tentakeln unterbreiteten Vorschlägen in den Fußnoten zu folgen. So kann man ihren Empfehlungen folgen und zu späteren Kapitel springen oder auch einige Passagen erneut lesen, was einem erstaunlich neue Einblicke und Erkenntnisse beschert. FAZIT Ein außergewöhnlich erzählter, origineller und vielschichtiger Roman, dessen anspruchsvolle Lektüre mich sehr fasziniert und zum Nachdenken angeregt hat.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    05.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großes Tier, kein Ungeheuer.

    Die Liebe zum Riesenkalmar des Autors Luca Kieser schlägt sich in seinem Roman wieder mit dem er auf der Longliste zum Deutschen Buchpreis 2023 landete. Eine allumfassende Konstruktion, die sich mit der Frage beschäftig wie man über ein Wesen erzählt, dass uns als Mensch ferner nicht sein könnte. Er nimmt die tierische Perspektive ein ohne die eigenen Ängste zu projizieren. Gar dekonstruier er solche, wie sie durch den weißen Hai bekannt sind. Er schreibt über die Andersartigkeit des Tintenfischs. Die Geschichte wird erzählt von einer Riesenkalmarin, aber nicht aus der Gesamtheitssicht, sondern aus der Sicht jedes einzelnen Armes. Im Grunde sind wiederum drei Erzählstränge im Roman eingebettet, zum einen gibt es da den Trawler in der Antarkis, dem dieser Riesentintenfisch ins Netz geht. Dann gibt es eine künstlerische Beschäftigung mit dem Kalmar und ein dritter Kontext ist eine Familie im Jahr 1829. Der junge Autor Luca Kieser, ein studierter Philosoph und Sprachkünstler, nutzt viele literarische Formen wie Tagebuch oder Chronik. Dadurch bekommt der Text auch einen ganz eigenen Sound. Auch das Element der Fußnoten wird Teil des Textes, wenn die Arme sich widersprechen. Ein wirklich neugedachter Text. Ein abgefahrener toller Roman! Lesenswert in jedem Fall, auch wenn Hintergrundwissen an der einen und anderen Stelle von Vorteil ist.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    05.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großes Tier, kein…

    Ein großes Tier, kein Ungeheuer. Die Liebe zum Riesenkalmar des Autors Luca Kieser schlägt sich in seinem Roman wieder mit dem er auf der Longliste zum Deutschen Buchpreis 2023 landete. Eine allumfassende Konstruktion, die sich mit der Frage beschäftig wie man über ein Wesen erzählt, dass uns als Mensch ferner nicht sein könnte. Er nimmt die tierische Perspektive ein ohne die eigenen Ängste zu projizieren. Gar dekonstruier er solche, wie sie durch den weißen Hai bekannt sind. Er schreibt über die Andersartigkeit des Tintenfischs. Die Geschichte wird erzählt von einer Riesenkalmarin, aber nicht aus der Gesamtheitssicht, sondern aus der Sicht jedes einzelnen Armes. Im Grunde sind wiederum drei Erzählstränge im Roman eingebettet, zum einen gibt es da den Trawler in der Antarkis, dem dieser Riesentintenfisch ins Netz geht. Dann gibt es eine künstlerische Beschäftigung mit dem Kalmar und ein dritter Kontext ist eine Familie im Jahr 1829. Der junge Autor Luca Kieser, ein studierter Philosoph und Sprachkünstler, nutzt viele literarische Formen wie Tagebuch oder Chronik. Dadurch bekommt der Text auch einen ganz eigenen Sound. Auch das Element der Fußnoten wird Teil des Textes, wenn die Arme sich widersprechen. Ein wirklich neugedachter Text. Ein abgefahrener toller Roman! Lesenswert in jedem Fall, auch wenn Hintergrundwissen an der einen und anderen Stelle von Vorteil ist.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Mara Ahlburg-Schmidt

    Mara Ahlburg-Schmidt

    Thalia Ludwigsburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch wie kein anderes!

    Ich habe mich für das Buch interessiert, weil ich etwas lesen wollte, das heraussticht und "anders" ist. Und ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch ist keine leichte Kost, es ist philosophisch angehaucht und konfrontiert den Leser auch gerne mit einer ordentlichen Portion (Fremd-)Scham und Ekel. Das Buch folgt keinem direkten roten Faden weshalb es manchmal schwer ist, dem Geschehen zu folgen und ich bleibe auch nach dem Lesen noch mit ein paar offenen Fragen zurück. Gleichzeitig versucht das Buch, lehrreich zu sein. Es vermittelt, wie wichtig der Kreislauf der Natur ist und was für katastrophale Folgen es haben kann, in diesen Kreislauf einzugreifen. Ich habe bekommen, was ich wollte: ein Buch, das sich liest wie kein anderes. Doch ich kann leider nicht sagen, ob es "gut" oder "schlecht" ist. Dieses Buch strotzt den Genres und wehrt sich dagegen, kategoristiert und eingeordnet zu werden.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    3/5

    03.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als Kundenbestellung darüber gestolpert,...

    Als Kundenbestellung darüber gestolpert, war mir die Geschichte ein bisschen zu unstrukturiert, inhaltlich allerdings topp. Kalmare müssen wir einfach lieben.

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Bewertungen (2)

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