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Hier kommen wir nicht lebend raus Storys | Autorin von »Der Report der Magd«

7

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

13,8/22 cm

Gewicht

451 g

Farbe

Dunkellila / Weiß

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Old Babes in the Wood

Übersetzt von

Monika Baark

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1474-0

Beschreibung

Rezension

»In einigen dieser Geschichten zeigt sich der schwarzmagische Touch der Autorin, in anderen pulsiert ihre Belesenheit und ihr sicherer Zugriff auf Formen der Romantik, des Viktorianischen Zeitalters und der frühen Moderne.« ("Deutschlandfunk Kultur - Lesart")
»Alle Storys haben eine Klugheit und Raffinesse, Charme und Witz und einen besonderen erzählerischen Dreh.« ("Der Tagesspiegel")
»Margaret Atwood hat ein genaues Gespür für die Fragen, Zweifel und Wunderlichkeiten; sie ist unsentimental und manchmal ironisch, aber das erzeugt eine noch größere Nähe zu den Trauernden.« ("SWR Kultur - lesenswert")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

13,8/22 cm

Gewicht

451 g

Farbe

Dunkellila / Weiß

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Old Babes in the Wood

Übersetzt von

Monika Baark

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1474-0

Herstelleradresse

Berlin Verlag
Damaschkestraße 4
10711 Berlin
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach fantastisch!

    Eine tolle Sammlung an makaberen, morbiden und dubiosen Erzählungen! Hier hat Margaret Atwood etwas so Interessantes erschaffen, ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen! Obwohl die Kurzgeschichten sich um "Das Ende von dem Ganzen" drehen, merkt man stets die teilweise ironische und super intrigante Schreibweise der Autorin! Nicht alle Geschichten hängen hier zusammen, aber jede einzelne ist lesenswert!

  • meerblick

    4/5

    24.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bunter Strauß Erzählungen

    In dem Buch von Margaret Atwood 'Hier kommen wir nicht lebend raus' finden wir vierzehn Erzählungen, die nicht alle aufeinander aufbauen mit Ausnahme der Geschichten um Tig und Nell. Hier tritt das ältere Ehepaar in Aktion und bespricht in heiter, komischer Art die Wechselfälle, die auf einer Kreuzfahrt vorkommen können, um gewappnet zu sein für alle Eventualitäten. Im zweiten Teil erleben wir wie Nell mit dem Verlust von Tig umgeht. Sentimentalität ist hier kaum zu spüren, eher ein unfehlbares Gespür der Autorin für Trauernde, ihr alltäglicher Umgang, der sich in Erinnerungen spiegelt. Die Autorin befasst sich natürlich auch mit der Corona-Krise, kommt George Orwell näher, auch Außerirdische melden sich zu Wort ebenso wie Katzen. Margaret Atwood beweist immer den Blick fürs Detail und spielt mit den Anzeichen des Alterns.

  • meerblick

    4/5

    24.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bunter Strauß Erzählungen…

    Ein bunter Strauß Erzählungen In dem Buch von Margaret Atwood 'Hier kommen wir nicht lebend raus' finden wir vierzehn Erzählungen, die nicht alle aufeinander aufbauen mit Ausnahme der Geschichten um Tig und Nell. Hier tritt das ältere Ehepaar in Aktion und bespricht in heiter, komischer Art die Wechselfälle, die auf einer Kreuzfahrt vorkommen können, um gewappnet zu sein für alle Eventualitäten. Im zweiten Teil erleben wir wie Nell mit dem Verlust von Tig umgeht. Sentimentalität ist hier kaum zu spüren, eher ein unfehlbares Gespür der Autorin für Trauernde, ihr alltäglicher Umgang, der sich in Erinnerungen spiegelt. Die Autorin befasst sich natürlich auch mit der Corona-Krise, kommt George Orwell näher, auch Außerirdische melden sich zu Wort ebenso wie Katzen. Margaret Atwood beweist immer den Blick fürs Detail und spielt mit den Anzeichen des Alterns.

  • Bewertung

    4/5

    22.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    vom Leben und Tod

    Zuerst einmal vielleicht soviel: die Geschichten sind nicht so makaber und obskur, wie Cover und Titel vielleicht vermuten lassen. Ich hatte perfide kleine Geschichten über das Leben und den Tod erwartet. Die Geschichten beschäftigen sich natürlich schon mit dem Leben und teils auch mit dem Ableben, dem Thema Leben nach dem Tod und dem Umgang mit dem Tod. Aber diese Themen werden eher satirisch und amüsant, teils aber auch wehmütig aufgearbeitet. Das Buch enthält 15 Kurzgeschichten von Margaret Atwood, die ja dafür bekannt ist, das diese ihre Paradeform ist. Einige der Geschichten hängen zusammen- beispielhaft alles um das Paar Tig und Nell; einige stehen aber auch für sich allein. Das okkulteste war fast schon das post-mortem Interview mit George Orwell um mit ihm über Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Glaube und das Denken an sich zu philosophieren. Ansonsten gibt es auch Geschichten, die ein bisschen Sci-Fi Charakter besitzen, als auch solche, die Realcharakter haben- insgesamt ein schönes, buntes Potpurri. Margarete Atwood beweist hier wieder, dass sie einen unnachahmlichen Stil hat und es herausragend versteht, den Finger in die Wunde zu legen. Ich fand nicht unbedingt alle Geschichten angenehm zu lesen, die um den Brigadegeneral war zum Beispiel gar nicht mein Fall. Aber ich bin sicher, dass nicht nur Fans von Margaret Atwood hier auf ihre Kosten kommen.

  • Seitenrascheln

    4/5

    09.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sammlung von Kurzgeschichten

    Der neueste Kurzgeschichtenband der großartigen Erzählerin Margaret Atwood enthält ein Erzählzyklus um das Paar Tig und Nell und einen bunten Strauß unterschiedlicher Geschichten. Sie sind kafkaesk, satirisch, spitzzüngig und so vielfältig wie man es als Fan von Margaret Atwood nur wünschen kann. Ganz besonders haben mich die Geschichten um Tig und Nell angesprochen. Diese Erzählungen waren derartig berührend, manchmal lustig, auch mal von Trauer durchzogen und lebensecht was kein Wunder ist, wie ich später nachlesen konnte. Tig und Nell waren Margaret Atwood und ihrem verstorbenen Mann Graeme Gibson nachgebildet. Dieser Erzählzyklus umrahmt den Band. Bei der Geschichte „Meine böse Mutter“ könnte die Mutter eine Hexe sein oder auch nicht. Das darf jeder Leser und Leserin für sich entscheiden. Amüsiert hatte mich die Beschreibung einer Séance, „Interview mit einem Toten“ bei der die Autorin ein fiktives Gespräch mit George Orwell führt. Die Science-Fiction Story „Ungeduldige Griseldis“ hatte mich an die Xenogenesis Trilogie von Octavia Butler erinnert. So stelle ich mir die Aliens vor, wenn sie den Menschen eine Gute Nacht Geschichte zur Beruhigung erzählen. Sehr schräg und fast böse kann ich sagen. Spitzzüngiger, ich mag fast schon schreiben biestig, wurde es bei der Geschichte um zwei Freundinnen, „Schlechte Zähne“, die sich in der Zeit von Corona treffen. „Tod durch Muschelschalen“ eine feministische Geschichte, die mich nicht sehr angesprochen hatte. Weniger angesprochen hatte mich auch die Geschichte „Freizone“, eine Art Dystopie. Die Erzählung um eine Schnecke, mit dem herrlichen Titel „Metempsychose oder Seelen…“ die eine nicht gerade zu erwartende Seelenwanderung erfuhr, hatte so ihre Momente. Die Erzählung „Abgehoben: Ein Symposium“ ist wieder eine sehr feministische Erzählung, bei der es um Genderfragen, sich wehren und vieles mehr handelt. Fazit: Margaret Atwood wie man sie gerne liest, scharfzüngig, klug und mit Witz. Wenn mich auch nicht alle Geschichten gleichermaßen angesprochen haben. Die aber wiederum so brillant geschrieben sind, dass das Jammern auf hohem Niveau gleicht. Die Übersetzung aus dem Englischen ist von Monika Baark.

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