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Band 7

Drei Tage im Feuer Roman | Historischer Roman über die Zerstörung der Frauenkirche in Dresden 1945 | Jahrestag der Zerstörung im Februar 2025

4

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2025

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/3,1 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Seidengrau / Cognac

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06536-8

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Die Kombination aus realen historischen Geschehnissen und einer packenden Gegenwartshandlung macht das Buch zu einer eindrucksvollen Lektüre, die zum Nachdenken anregt.« fraugoetheliest.com 20250212

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2025

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/3,1 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Seidengrau / Cognac

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06536-8

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    28.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Großartig!

    Die Geschichten aller Figuren sind wirklich bewegend. Die schönen, aber auch die tragischen Momente, werden so anschaulich beschrieben, dass der innere Film dauerhaft läuft. Dieses Buch wird noch eine ganze Weile in mir nachwirken.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    28.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine bewegende Geschichte!

    Klappentext: „Mit dem Bombenregen über Dresden verändert sich die Welt für immer An einem kalten Februartag 1945 verloben sich Marta und Hermann auf der Aussichtsplattform der ehrwürdigen Dresdner Frauenkirche. Doch der wundervolle Tag endet in einer furchtbaren Nacht: Ein Bombenhagel geht auf das historische Dresden nieder! Das darauffolgende Inferno reißt das Paar auseinander. Drei Tage kämpft sich Marta allein durch die brennende Stadt und ist entsetzt: Das Dresden, das sie kannte und liebte, ist mitsamt der Frauenkirche zerstört. Die Ungewissheit quält sie: Hat ihr Verlobter sich retten können? Werden sie sich je wiedersehen?“ Der Buchtitel zeigt es auf: Dresden in der Bombennacht im Februar 1945. Gleich vorab: auch wenn es um die Zerstörung der Frauenkirche geht, erlesen wir doch auch wie der Rest von Dresden nach der Zerstörung aussah. Autor Christian Hardinghaus verwebt hier recht gekonnt Realität und Fiktion miteinander. In seiner Geschichte führen uns Martha und Hermann durch die Geschichte. Das junge und verliebte Paar wird durch den Feuersturm auseinander getrieben. Der Spannungsbogen rund um die Suche der beiden Liebenden aber auch das gleichzeitige Entsetzen über diese unbeschreibliche Zerstörungswelle die diese Stadt erleben musste, ist sehr gut austariert. Der Autor verliert sich nicht in überflüssigen Floskeln oder Kitsch und nimmt den Leser gekonnt an die Hand. Ja, man liest seine Berufung und seine Professionalität definitiv aus den Zeilen heraus. Er schildert sehr gut die damalige Zeit und der Leser darf sein Kopfkino starten. Ich muss gestehen, diese Tragödie so gekonnt zu verpacken und mit ein wenig Liebe zu verweben war wirklich stark. Ja, diese Geschichte berührt und nimmt den Leser mit. Mein persönliches Fazit: Ein sehr gelungenes Buch mit einer besonderen Geschichte! 5 Sterne hierfür von mir!

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    04.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Emotional und aufschlussreich

    Ich mag die Reihe "Schicksalsmomente der Geschichte" - im neuen Buch - Autor ist kein Geringerer als Christian Hardinghaus - geht es um die Zerstörung der Dresdener Frauenkirche 1945. Sehr einfühlsam und spannend geschildert bekommt man in diesem Tatsachenroman - so möchte ich die Geschichte bezeichnen - mitreißend erzählt alle wichtigen Infos rund um das Thema. Ich mag Dresden sehr gern - es strahlt heute und es atmet noch immer Geschichte. In Romanform, so, wie in diesem Buch, Geschichte zu erleben ist einfach super. Wir befinden uns im Februar 1945 und lernen Marta und Hermann kennen, die sich auf der Aussichtsplattform der Kirche verloben. Dieser für die beiden jungen Leute so emotionale Tag endet schließlich einfach nur schrecklich. Das Inferna reißt die beiden auseinander. Marta ist drei Tage auf sich gestellt und kämpft sich durch diese schreckliche Zeit, und wir mit ihr ... Sie weiß nicht, was mit Hermann passiert ist, konnte er sich auch retten ??? Ich möchte garnicht mehr verraten, eines steht fest, Fiktion ist in diesem Roman super mit realen Fakten verwoben. Man nimmt dem Autor alles so ab, genauso oder ähnlich hätte es passiert sein können. Die Fakten um Nacht im Bombenhagel sind perfekt recherchiert und die Geschichte drumherum passt einfach, liest sich angenehm spannend und berührend emotional.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    16.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Leseempfehlung!

    Am 13. Februar 2025 jährt sich die Bombardierung Dresdens durch die Royal Air Force unter dem Kommando von Arthur „Bomber“ Harris (1892-1984) zum 80. Mal. Aus diesem Grund ist in der Reihe „Schicksalsmomente der Geschichte“ dieses Buch erschienen. Christian Hardinghaus, Historiker, profunder Kenner der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und Autor sowohl von Sachbüchern als auch von historischen Romanen hat hier einen fesselnden Roman geschrieben, der auf drei Zeitebenen nämlich 1945, 2000 und 2025 spielt. Nach dem Prolog beginnt die Geschichte recht ungewöhnlich mit Bianca, die im Jahr 2000 einer linksradikalen Gruppe namens „Bomber Harris“ angehört, die, nach ihren Vorbildern der Roten Armee Fraktion einen Anschlag auf eine rechtsradikale Demo vor der Frauenkirche plant. Bianca hat Bedenken, könnten doch unschuldige Kinder Opfer werden. Die Aktion wird verraten und die Mitglieder der Gruppe zu Haftstrafen verurteilt. Nur Bianca, mit 17 Jahren die jüngste der Gruppe, kommt mit einigen Monaten Sozialarbeit und Resozialisierungsheim davon. Im Rahmen des verordneten Sozialdienstes lernt sie die betagte Marta kennen, die die Tage des Feuers in Dresden miterlebt hat. Die beiden Frauen sind sich sympathisch und Bianca öffnet sich der alten Frau. Doch als Bianca in Martas Schlafzimmer ein Bild eines Wehrmachtsoffiziers in Uniform entdeckt, will sie von Marta nichts mehr wissen, weil sie Marta für eine Faschistin hält. Da kehrt sie lieber, ohne Marta Gelegenheit zu Erklärungen zu geben, in das Erziehungsheim zurück. Doch Marta gibt nicht auf. Damit beginnt die Geschichte in der Geschichte, denn wir erfahren aus dem Leben der jungen Marta, die als Krankenschwester im von Flüchtlingen überfüllten Dresden ihren Dienst tut und wie Bianca einen geliebten Menschen verliert. Als dann der 13. Februar 1945 anbricht, schwenkt Autor Christian Hardinghaus für einen kurzen Augenblick auf James, einen englischen Bomberpiloten, und seine Flugzeugbesatzung, die Dresden in Schutt und Asche legen sollen. Ihnen wird vorgegaukelt, Rüstungsbetriebe und Eisenbahnanlagen zerstören zu müssen. Doch als James entdeckt, dass er eine Stadt voll mit Frauen und Kindern vernichten soll, trifft er eine weitreichende Entscheidung, die zwar für das Gesamtergebnis keine Änderung bedeutet, aber für ihn ganz persönlich einen wesentlichen Unterschied macht. Das Ende der Geschichte rund um die beiden Frauen in der Gegenwart birgt eine überraschende Wende, die ich an dieser Stelle nicht verraten werde. Meine Meinung: Christian Hardinghaus, dessen Bücher über den Zweiten Weltkrieg ich alle gelesen habe, hat hier einen fesselnden historischen Roman geschrieben, der mich sehr berührt hat. Ich kenne zahlreiche Sachbücher, sowohl von britischen als auch von deutschen Historikern, über die Zerstörung Dresdens durch die Royal Air Force. Doch dieses hier bietet durch die geschickte Darstellung und Verquickung mehrerer Lebensläufe eine vielschichtige Betrachtung der Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven. Im Nachwort finden wir zahlreiche Anmerkungen des Autors zu den oft kontroversiell geführten Diskussionen wie z.B. die Opferzahlen oder die Tieffliegerangriffe, von denen viele Überlebende berichten. Hier kommen die zahlreichen Interviews, die der Autor mit Zeitzeugen für seine Generationen-Buchreihe geführt hat, zum Tragen. Die Charaktere sind, wie wir es von Christian Hardinghaus gewöhnt sind, vielschichtig und sorgfältig herausgearbeitet. Aufgefallen ist mir, dass die linke Gruppe „Bomber Harris“, der Bianca zunächst angehört hat, sich nur marginal von den verschiedenen Neo-Nazi-Gruppen unterscheidet. Beide schrecken vor Sprengstoffanschlägen nicht zurück und gehen bei ihren Aktionen buchstäblich über Leichen. Der Autor beschreibt die Ereignisse des Februar 1945 sachlich und dennoch beeindruckend. Ich habe das Buch an einem Tage gelesen. „Feuer kann sich leicht entzünden.“ wie der aus Syrien geflüchtete Uhrmacher seiner Kundin, die eine Nachfahrin einer Überlebenden der Bombenangriffe, im Epilog erklärt. Dazu braucht es in der aktuellen politischen Lage nicht viel. Fazit: Christian Hardinghaus beeindruckt mit seinem historischen Roman aus der Feuerhölle von Dresden 1945, dem ich gerne eine Leseempfehlung und 5 Sterne gebe.

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  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Gegen das Vergessen

    Detailreich und voller Emotion begleiten wir die Schicksale Biancas ( heute) und vor allem Martas (kurz vor Kriegsende). Trennendes und Verbindendes führt zu tiefem Verständnis zwischen den beiden Frauen - und beim Lesenden. Die verheerendenFolgen der Nazi-Schreckensherrschaft und die abgrundtiefen verübten Gräueltaten lassen uns sprachlos zurück. Es darf nie wieder geschehen.
  • Zum Bewerterprofil von Vero Engelken

    Vero Engelken

    Thalia Lemgo

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch gegen das Vergessen

    In Zeiten wie diesen, dürfen wir unsere Vergangenheit nicht vergessen. Dazu trägt dieses Buch bei. Dresden 1945 wird die Frauenkirche bombardiert. Sie steht in Flammen, aber nicht nur die Kirche geht in Flammen auf, auch die Stadt leidet sehr unter der Bombenflut der Alliierten. Doch nachdem die Feuer gelöscht sind, die Trümmer zur Seite geräumt wurden, wird eine Frage immer größer. Wie kann man die Frauenkirche wieder aufbauen?
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Wetzig

    Sophie Wetzig

    Thalia Dresden – Klotzsche

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Aus der Geschichte lernen

    "Lassen Sie uns die Vergangenheit nicht vergessen, aber auch nicht in Ihr verharren." Anlässlich des 80. Jahrestages der Bombardierung Dresdens hat Christian Hardinghausen die Reihe "Schicksalsmomente der Geschichte" erweitert. Der Roman erzählt in mehreren Zeitebenen aus verschiedenen Perspekten, die alle miteinander verwoben sind. Bei Betrachtung des Buchcovers mag der Beginn der Geschichte überraschend erscheinen. Der Lesende trifft Bianca. EIne junge Linksradikale, die einen enormen Hass auf Deutschland spürt und die im Jahr 2000 Wiedererrichtung der Dresdener Frauenkirche verhindern möchte. Während ihrer Sozialstunden trifft sie eine ältere Dame, Martha, die ihr ihre bewegende Geschichte erzählt. Wie auch Bianca, musste ich beim Lesen einige Tränen verdrücken. Hardinghausen gelingt es gekonnt, Zeitzeugenberichte, Fiktion und historisch belegte Fakten rund um die Angriffe auf Dresden, darzulegen und zu einem fesselnden, kurzweiligen Roman zu verbinden. An einigen Stellen mögen vielleicht wichtige Dinge in den Augen von Dresdner Lesern zu kurz gekommen sein, aber aufgrund der Dramaturgie ist dies zu verschmerzen. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen und auch wenn ich vieles rund um die Geschehnisse in meiner Heimatstadt wusste, bin ich ganz berührt von Marthas und Hermanns Lebensgeschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Schnaiter

    Susanne Schnaiter

    Thalia Suhl – EinkaufsCentrum am Steinweg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Authentisch und berührend

    Ein historischer Roman auf drei Zeitebenen, die dennoch miteinander verwoben sind. Aus verschiedenen Perspektiven erleben die Leser*Innen die Jahre 1945, 2000 und 2025. Da ist in den 2000ern eine junge Frau, die einen Anschlag auf eine rechtsradikale Demonstration in Dresden plante. Hierfür muss sie Sozialstunden ableisten. Und eine junge Krankenschwester im zweiten Weltkrieg, die die Bombardierung Dresdens miterlebt, aber auch einen Einblick in das Leben eines der britischen Piloten, der an der Bombardierung Dresdens beteiligt war. Ohne Beschönigung der damaligen Vorgänge erzählt der Autor eindrücklich die Zerstörung Dresdens. Ein historischer Roman der mich tief berührt hat – ich habe das Buch binnen eines Tages gelesen, sachlich in der Beschreibung der Geschehnisse und doch voll Emotionen bei den Protagonist*Innen.

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