Steige auf oder stirb: dystopische Spannung bis zur letzten Seite!
Die »Wand« ist das größte Todes-Sportspektakel der Welt. Da die Siegesprämie die Behandlung ihres kranken Vaters finanzieren könnte, setzt die 16-jährige Lissa ihr Leben bei diesem grausamen Wettbewerb aufs Spiel. Als eine von 150 jungen Teilnehmenden versucht sie, die zwei Kilometer hohe, mit mörderischen Fallen gespickte »Wand« zu erklimmen. Nur wer zuerst oben ankommt, erlangt Ruhm, Ehre und finanziellen Reichtum. Und nicht alle überleben den tödlichen Wettlauf - und die Intrigen der Konkurrenz ...
Die packende Dystopie ab 14 Jahren sorgt für spannungsgeladenen Nervenkitzel und ist der perfekte Lesestoff für alle Fans von Squid-Game und »Die Tribute von Panem«!
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Sandkuchen
aus Kriftel
4/5
29.09.2024
eBook (ePUB 3)
einfach gehalten
Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen. Vielen Dank dafür!
Lissa träumt mit ihren 16 Jahren davon Teilnehmerin der berühmten WAND zu sein.
Diese WAND hat es in sich. Nicht nur erwarten einen geheime Fallen, wechselnde Wetterbedingungen, sich einziehende Griffe, sondern auch die Teilnehmer untereinander die sich einen erbitterten Kampf liefern.
Die Geschichte an der WAND selbst war wirklich spannend. Die Seiten flogen dahin und man fieberte wirklich mit.
Wer sich aber eine Dystopie wie zB Panem wünscht, wird leider bitterlich enttäuscht werden.
Die Geschichte dreht sich wirklich nur um die WAND, man bekommt einen kurzen Blick auf die Welt, aber außer einen super nervigen Moderator bekommt man von der Außenwelt wenig mit.
Es wird viel von einem Klassensystem erzählt, aber eigentlich kaum was dazu gesagt.
Es ist schade, weil die Geschichte dadurch unglaublich viel Potential verschenkt. Auch das Ende war sehr schnell abgehandelt, man hat einen recht seltsamen Schluss mit einer vagen Andeutungen weswegen alles ausging wie es ausging.
Was ich persönlich schwierig fand, dass die Geschichte einmal aus der Sicht von Lissa und einmal aus der Sicht von Deniel erzählt wurde.
Ansich find ich das super , aber leider gab es keinerlei Zeichen, dass die Perspektive wechselt. Es gab einen Absatz und dann fing die andere Person an. Was mich teilweise aus dem Lesefluss riss.
Auch wurde die WAND als so super geheimnisvoll beschrieben, mit vielen Fallen. Doch stand der Konkurrenzkampf mehr im Vordergrund als die Fallen selber.
Tatsächlich fiehlen diese gerade zu mild dagegen aus.
Alles in allem hatte das Buch einen gewissen Unterhaltungswert.
Die Charaktere waren interessant, die Grund Idee war auch spannend. Gerade die Zeit an der Wand hat wirklich Spaß gemacht.
Allerdings glaube ich, dass hier einfach wirklich viel Potential verschenkt wurde. Man hätte sich viel mehr drumherum gewünscht. So hatte man ein kurzes Actionabenteuer, aber keine wirkliche Dystopie.
Auch der Schreibstil zeugte von Potential.
Lässt sich gut runterlesen, aber bietet wenig Story an sich. Sehr schade.
Kristin
4/5
29.09.2024
eBook (ePUB 3)
Rezension zu "Game of Fear and Promise"
"Game of Fear and Promise" ist ein fesselndes Buch, dass mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Besonders erfreut haben mich die kurzen Kapitel, die den Lesefluss angenehm gestalten und es mir ermöglichen, leicht in die Geschichte einzutauchen. Ich konnte mir alles so bildlich vorstellen, als wäre ich selbst Teil des Geschehens.
Der Nervenkitzel, den die Autorin erzeugt, ist einfach großartig! Ich habe mit der Hauptprotagonistin mitgefiebert und konnte die Spannung förmlich spüren. Die Klettereinheiten sind unglaublich gut beschrieben – es fühlte sich an, als wäre ich selbst an der Wand und würde jeden Griff und Tritt hautnah erleben.
Die Schreibweise ist hervorragend. Man wird regelrecht ins Geschehen hineingezogen. Nichts zieht sich in die Länge, was das Lesen zu einem wahren Vergnügen macht.
Das Ende hat mich etwas überrascht und lässt einige Fragen offen, was ich jedoch als positiv empfinde. Es geschah alles sehr schnell, und der Plottwist war anders als erwartet. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht. Jedoch regt dieses Ende zum Nachdenken an und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Insgesamt war "Game of Fear and Promise" ein extrem spannendes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der auf der Suche nach einem packenden Abenteuer ist
Bewertung
3/5
22.10.2024
eBook (ePUB 3)
Tödliche Spiele als Unterhaltungsprogramm Inhalt
Inhalt:
Dystopie- tödlicher Kletter-Wettkampf
Einzelband ? ( offenes Ende)
Meine Meinung :
Game of Fear and Promise fängt spannend und originell an und die Seiten haben sich super gut weglesen lassen, wurde dann für mich aber zu emotionslos.
Sehr viele Situationen wurden nur aus der Erzähler Perspektive erzählt und man bekam leider kaum bis gar keine Einblicke in die Gefühlswelt der Teilnehmer/Freunden oder der Familie.
Das machte es für mich schwierig eine Bindung oder Sympathie zu den Charakteren aufzubauen. Der Humor der Teilnehmer, Veranstalter und Zuschauern würde ich als schwarzen Humor beschreiben, was in Anbetracht dessen das die Teilnehmer um ihr Leben spielen schon einen makaberen Beigeschmack hatte.
Für eine Dystopie empfand ich das als passend, da der Eindruck entstand das die Menschheit immer grausamer und emotionsloser wird.
Ich bin ehrlich gesagt hin und hergerissen, an sich bietet Game of Fear einiges an Potential um daraus einen richtig guten Spielfilm zu machen, umso mehr wollte ich es lieben, auch die Covergestaltung, angenehme Schriftgröße und Kapitelverteilung waren klasse, aber mir persönlich fehlte es an glaubhaften Emotionen und Infos, die ich fürs mitfiebern benötige.
Der sprichwörtliche rote Faden wohin die Geschichte eigentlich hin möchte war für mich nicht erkennbar, weil vieles angedeutet aber nicht aufgeklärt wurde.
Als Prequel könnte ich mir vorstellen, dass man daraus eine super Reihe machen könnte, als Einzelband oder Auftakt fehlten mir aber leider zu viele Emotionen und Infos.
Mein Fazit
Für eine kurze leichte Unterhaltung gut geeignet, wer mehr erwartet sollte sich vorher eine Leseprobe durchlesen, um sich selbst einen Eindruck zu machen. Die Erzähler Perspektive sollte gemocht werden, denn diese wird oft benutzt.
Meiner Meinung nach steckte viel Potential drin, wurde aber leider nicht optimal für meinen Geschmack umgesetzt.
3*
Nora4
Book Circle Community
3/5
18.10.2024
eBook (ePUB 3)
Eine Wand, die leider bröckelt
Das Buch hat mich direkt angesprochen, als ich es gesehen habe, denn das Konzept klang durchaus vielversprechend. Ein tödliches, aber dennoch auch freiwilliges Spiel, welches einem die Möglichkeit gibt, sein eigenes Leben zu verändern bringt viele Möglichkeiten mit sich. Davon gibt es viele, aber das Buch hat wirklich auch seinen eignen Touch in die Sache gebracht und hebt sich dadurch schon gut von anderen Dystopien ab.
Auch die Tatsache, dass alles in einen Einzelband verpackt wird, ohne gleich noch eine Revolution draufzupacken, finde ich nicht schlecht. Man findet viel zu wenige Dystopien, die nur einen Teil haben und immer gleich aufs grosse Ganze stürzen.
Jedoch beginnt das Buch in dieser Hinsicht auch zu bröckeln. Das grössere System spielt hier keine Rolle (ein Krieg gegen KI, ein festgefahrenes Kastensystem und eine Zarenfamilie ist meiner Meinung nach genügend, um zu erklären, wie extrem die Umstände sind und warum überhaupt Leute an solch einem Spiel mitmachen wollen), weshalb es auch nicht so wichtig ist und die Erklärungen dafür mehr als genügend aufgebaut wurden. Jedoch fehlt auch viel innerhalb des relevanten Rahmens der Geschichte.
Das beginnt damit, dass die Wand selbst schon viel offenlässt. Klar kann man nicht ein Buch schreiben, in dem nur geklettert wird, auch wenn dieser Teil sehr gut beschrieben wird, aber wie die Leute einfach mal locker umeinander herumklettern, miteinander reden, während die Wand immer dann praktischerweise schön stillsteht, oder einfach generell stundenlang ohne Pause klettern können, ist dann doch auch recht fragwürdig. Wenn man nur schon einen kleinen Satz eingefügt hätte, dass die Wand eben nicht nur senkrecht nach oben ging, sondern einige Stellen hat, auf denen man eher vorankriecht, anstatt senkrecht klettert oder mehrere gut verteilte Plateaus auf denen man auch kurz auf eigenes Risiko rasten kann (und nicht nur in der Nacht, in der alle rasten müssen), wäre schon viel mehr klar und würde die groben Fragen rund um die Wand selbst schon mal klären.
Aber auch andere Dinge sind nicht ganz ausgereift. Die Perspektivenwechsel sind leider etwas holprig und auch das System mit dem Wettbewerb selbst ist nicht gut erklärt. Lissa geht ohne einen klaren Plan mal in die Stadt und wird durch gut Glück einfach mal in ein Team aufgenommen. Hätte sich dieser absolute Zufall nicht ergeben, hätte ich keine Ahnung, wie sie den nun ihr Ziel, an der Wand mitzuklettern, erreicht hätte. Auch dass sie einfach mal zwei Wochen vorher in ein Team mit einer bereits bestehenden Strategie aufgenommen werden kann, für einen Wettbewerb mit fester Teilnehmerzahl, lässt mich eher mit Fragen zurück. Klar, dort ist jemand per Zufall verletzt, aber wie entscheidet ein Trainer sonst bei einer festgelegten Anzahl, wer mitdarf und wer nicht und wie und wann man nun neue Mitglieder aufnimmt? Werden die Mitglieder nicht auch irgendwo im Wettbewerb angemeldet oder kann einfach ein Trainer kommen und ein paar Leute klettern lassen, so wie es hier scheint? Und wie geht das, wenn sich die Teams nicht exakt durch die Anzahl Teilnehmer trennen lässt? Wer entscheidet dann, welches Team zurückstecken muss? Oder dürfen vorherige Gewinnerteams mehr Kletterer bereitstellen, um mehr im Vorteil zu sein?
Generell ist auch die Sache mit den Teams allgemein und der Tatsache, wie und wer nun Sieger sein wird, nie wirklich erklärt worden. Ganz am Anfang, sind einzelne Personen erwähnt worden und auch ihre eigenen persönlichen Strategien, als es um die Wetten ging und es macht auch Sinn, wenn nur ein einziger das gewünschte neue Leben bekommt und sich aus den Fesseln eines festgefahrenen Systems lösen kann und jeder für sich selbst kämpft. Von Teams war erst mal nur im negativen Sinne die Rede, als zum Beispiel gesagt wurde, dass ein Kletterer mit diesem Stil in ein völlig falsches Team zugeordnet wurde. So als wäre diese Zuordnung nach Kletterstil noch eine zusätzliche Hürde, die man ebenfalls überwinden muss.
Ein Team macht aber auch nicht viel Sinn. Jeder macht freiwillig mit, sprich hat also eine Menge Ehrgeiz, alle wohl mit dem Ziel, endlich ein gutes Leben zu bekommen und immer mit dem Hintergedanken, jederzeit dabei sterben zu können. Nur einer kann dabei gewinnen, wie am Anfang gesagt wird. Wie man da also zusammenarbeiten kann, wenn es nur einen Sieger geben kann, ist mir schleierhaft. Mir kommt hier das typische Beispiel «Tribute von Panem» in den Kopf. Dort sind die Teilnehmer ja meist nicht mal freiwillig, aber jedes provisorische Team führte am Ende immer zum Auseinanderbruch, einfach weil ja nur einer gewinnen kann. Irgendwann kommt es dann zum Mord untereinander und mit diesem Hintergedanken kann man den Leuten einfach nicht trauen. Wie soll da also überhaupt ein funktionierendes Team zusammenkommen und zusammenbleiben?
Gleichzeitig wird auch der eigentlich lebensverändernde Preis extrem heruntergespielt, weshalb man eben diese seltsame Teamstrategie auch nicht so schnell hinterfragt. Die Leute kommen wohl zum Teil wirklich aus den untersten Schichten, in diesem Falle sogar Schwerverbrecher, die alles dafür tun würden, endlich etwas verändern zu können und der Sieg würde es möglich machen. Heisst also, da sollte teils ein sprichwörtlich tödlicher Ehrgeiz zu sehen sein und dennoch sind es fast nur die Schwerverbrecher, die zu den harten Mitteln greifen um zu gewinnen, während die anderen es eher wie einen normalen sportlichen Wettbewerb angehen, obwohl es ja um so viel mehr geht.
Und dann setzen manche teils auch noch mehrfach ihr Leben aufs Spiel um lieber anderen zu helfen, als endlich selbst zu gewinnen. Mögen noble Absichten sein, aber wer opfert schon freiwillig sein Leben in solchen Umständen und gibt seine eigenen Chancen auf? Sollten es wirklich gute Menschen sein, die anderen helfen wollen, gibt es auch dutzende andere Arten, die bei weitem nicht so tödlich sind, selbst in einer Diktatur. Auch wenn es keine schöne Sache ist, aber Menschen sind selbstsüchtig und in Situationen um Leben oder Tod denkt man erst mal an das eigene Leben. Auch hier, die Ideen sind da, aber mit nur etwas mehr nachdenken, bricht vieles einfach mal zusammen.
Das Ende selbst war dann ziemlich schnell da. Es gab zwar ein relativ zufriedenstellendes Ende und für einen Einzelband ist es gesamthaft auch solide gestaltet, aber die Wendungen kamen eben leider auch ein wenig aus dem nichts und auch eher kurzfristig. Deniels Perspektive war für die längste Zeit einfach eine weitere Perspektive und man hat nirgends auch nur einen Ansatz gesehen, wofür seine Sicht auch noch genutzt werden muss, bis am Schluss alles gleichzeitig aufeinander kam.
Ich war mir am Ende nicht sicher. Ich wollte erst dreieinhalb Sterne geben, die ich aufrunden würde, aber je länger ich an der Rezension dran war, desto mehr scheint so vieles einfach nicht sauber aufzugehen und es sind leider nicht nur die kleinen Dinge. Wie gesagt, ich sehe die Ideen, und der grobe Geschichtsstrang ist noch immer da und sehr spannend und auch solide geschrieben. In vielerlei Hinsicht fehlt einfach extrem die Ausreifung, als hätte es einfach noch einmal eine Überarbeitung nötig. Ich habe es immer noch gerne gelesen und ich bin auch gespannt auf weitere Bücher des Autors, aber hier reicht es leider doch nicht für mehr als gut gemeinte drei Sterne.
Bewertung
3/5
16.10.2024
eBook (ePUB 3)
Naja ok
Das Buch ist generell schon ok. Aber der Lektorat hätte besser sein können. Die einzelnen Teams werden teilweise mit deutsch übersetztem und teilweise im englischen Original benannt. Mitten im Buch berichtet die Heldin, dass Ihr Vater tot sei. Ist er aber nicht, sondern nur krank…
Die Story ist ok, kommt aber nicht an die Hunger Games heran. Der Twist kam für mich unvorhersehbar und hat die insgesamt eher schwache Geschichte nicht besser gemacht.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
2/5
06.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Richtig gute Idee - ausbaufähige Umsetzung
Die Idee der Geschichte rund um Protagonistin Lissa hat mich direkt abgeholt. Der Klappentext versprach eine Mischung aus "Tribute von Panem" und Franzi Kopkas "Game Show" mit dem kleinen Twist freiwilliger Beteiligung.
Leider konnte mich das Buch dennoch nicht überzeugen. Die Konversationen sind unrealistisch und die Charaktere zu oberflächlich, als dass man zu ihnen eine ernsthafte Bindung aufbauen könnte.
Viele Dinge, wie z.B. der Tod von Lissas Bruder (der vor den Geschehnissen des Buches stattfand), werden immer wieder erwähnt, werden jedoch nicht erklärt oder sind auch nur ansatzweise relevant für die Geschichte oder das Verhalten der Charaktere.
Zusätzlich hat es dem Wettkampf an der WAND massiv an Spannungselementen gefehlt, was allerdings auch daran liegen könnte, dass man als Leser nichts zu verlieren hat, da man keinen der Charaktere vermissen wird.
Leider eine verschenkte, richtig gute Idee.
Menschen, die dieses Buch lesen wollen, empfehle ich daher ganz klar, es lieber mit "Game Show" (Franzi Kopka) oder dem 'Klassiker' Tribute von Panem zu versuchen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.