Produktbild: Die Vikarin

Die Vikarin Margarete Hoffer - Widerstand im Dritten Reich - Biografischer Roman

12

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2026

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/3,6 cm

Gewicht

516 g

Farbe

Kaffee / Messing

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9869505-1-4

Beschreibung

Rezension

„In diesem Roman erfahren wir die reale Geschichte von Margarete Hoffer, einer Widerstandskämpferin im Dritten Reich, die um die fiktive Elly Haller herum stattfindet. Es ist die Erzählung von Jugend, Freundschaft, Glaube, Liebe und Widerstand in einer herausfordernden Zeit. Die Umstände sind aktueller denn je und fordern zum Nachdenken über die eigene Standhaftigkeit und das eigene Handeln heraus: Habe ich den Mut, an meinen Überzeugungen festzuhalten und gegen den Strom zu schwimmen, auch wenn es gefährlich wird?“ Annette Schweigler, Korrektorin

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2026

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/3,6 cm

Gewicht

516 g

Farbe

Kaffee / Messing

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9869505-1-4

Herstelleradresse

Gerth Medien GmbH
Dillerberg 1
35614 Aßlar
DE

Email: info@scm-verlagsgruppe.de

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau, ein Glaube und ein Mut, der Leben rettet

    Zwischen Angst, Glaube und leiser Hoffnung erzählt Die Vikarin eine Geschichte, die nicht laut sein muss, um tief unter die Haut zu gehen. Brigitte Liebelt nimmt mich mit in eine Zeit, in der jedes falsche Wort gefährlich werden konnte und Mut oft ganz still hinter verschlossenen Türen begann. Elly hat mich sofort berührt. Ihre Reise nach Wien wirkt zuerst wie ein familiärer Pflichtbesuch, doch daraus wird ein Weg, der ihr Herz, ihren Glauben und ihr ganzes Leben verändert. Margarete Hoffer steht dabei wie ein ruhiger, fester Lichtpunkt inmitten einer immer dunkler werdenden Welt. Kein überzeichneter Heldenglanz, sondern ein mutiger Glaube, der handelt, wo andere wegsehen. Besonders stark fand ich, wie der Roman historische Wahrheit und menschliche Nähe verbindet. Die Württembergische Pfarrhauskette bekommt hier ein Gesicht, einen Herzschlag und eine beklemmende Dringlichkeit. Beim Lesen hatte ich oft diesen Kloß im Hals, weil klar wird, wie viel Zivilcourage kosten kann und wie kostbar ein einzelner Mensch sein kann, der nicht schweigt. Der christliche Glaube ist deutlich spürbar, aber für mich passend zum Thema und zur Person Margarete Hoffer. Manchmal verlangt die Fülle an Namen und historischen Zusammenhängen etwas Konzentration, doch genau das macht die Geschichte auch glaubwürdig und wertvoll. Ein bewegender, würdevoller und mutmachender Roman über Glauben, Widerstand und Menschlichkeit in einer Zeit, in der beides lebensgefährlich war.

  • Bewertung

    aus Straubenhardt

    5/5

    03.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutige Christin im Nazideutschland

    Die Geschichte des Buches ist eine Mischung aus fiktiven Personen sowie historischen Personen und Ereignissen. Daraus ist ein einfühlsamer, interessanter Roman geworden. Die 17jährige Elly aus dem schwäbischen Schwenningen kommt im Jahr 1938 nach Wien, um ihrer Tante im Haushalt zu helfen Dort lernt sie die Theologin Margarete Hoffer, die historische Hauptperson dieses Buches kennen. Durch Fräulein Hoffer kommt Elly zum lebendigen, persönlichen Glauben an Jesus Christus. Drei Jahre später wird Margarete Hoffer als Vikarin nach Schwenningen in die Evangelische Kirche berufen. Viele Pfarrer sind in den Krieg eingezogen worden und so ist es nun Frauen gestattet, auf der Kanzel zu stehen und in den Gemeinden auszuhelfen. Bald schon sind Fräulein Hoffer, Elly und andere aus der Kirchengemeinde aktiv dabei, Juden bei ihrer Flucht zu helfen und sie für einige Zeit im Pfarrhaus unterzubringen, was natürlich sehr gefährlich ist. Mutig setzen sich viele mit der Vikarin der Gefahr aus, entdeckt zu werden und Gefängnis oder Schlimmeres erleiden zu müssen. Ich finde es gut, dass man im Buch etliches über den Widerstand in den schwäbischen Pfarrhäusern und die Vernetzung untereinander erfährt. Davon war mir vieles neu. Auch die Schicksale der versteckten Juden sind real und gut recherchiert. Durch die fiktive Geschichte um Elly, ihre Familie und ihre Beziehungen ist der Roman unterhaltsam und gleichzeitig spannend geschrieben. Die Verknüpfung mit den tatsächlichen Ereignissen um die Vikarin Margarete Hoffer ist gut gelungen.

  • Schneiderlein

    5/5

    26.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein biografischer Roman gegen das Vergessen

    „Die Vikarin“ erzählt die Lebensgeschichte der Theologin Margarete Hoffer, die während der nationalistischen Tyrannei hilft Juden in der sogenannten „Württembergischen Pfarrhauskette“ zu verstecken. Dabei riskiert sie selbst denunziert, eingesperrt und getötet zu werden. Brigitte Liebelt ist es gelungen die Geschichte von Margarete Hoffer gut recherchiert nachzuerzählen und damit ein lebendiges Bild dieser dunklen Zeit Deutschlands zu vermitteln. Die Lebensgeschichte dieser realen, mutigen Frau ist eingebettet in einen Roman, dessen Protagonistin, die fiktive Elly aus Schwenningen, man gleich am Anfang des Buches kennenlernen darf, als diese ihre kranke Tante in Wien unterstützen soll. Dort in Wien lernt die junge Elly Margarete Hoffer kennen und ihr Lebensweg kreuzt sich dann drei Jahre später wieder in Schwenningen, wohin die Theologin als „Vikarin auf Kriegsdauer“ hin versetzt wird. Im Hauptteil der Geschichte wird erzählt, wie Margarete, Elly und ihre Freunde im Ort Teil einer Organisation sind, die Juden verstecken oder bei der Flucht unterstützen. Dabei lernt der Leser einige reale Juden näher kennen und begleitet ihre Zeit des „Verstecktseins“ oder ihren Fluchtweg. Mir hat dieser Mix aus Realität und Roman sehr gut gefallen. Der Autorin ist es dadurch super gelungen Emotionen und Spannung aufzubauen. Ich fand es sehr bereichernd Margaret Hoffers Glauben und ihr mutiges Wirken kennenzulernen und nebenbei auch noch einiges über den damaligen Kirchenkampf zu erfahren. Diese Biografie hilft diese schreckliche Zeit nicht zu vergessen, macht aber auch Mut fest auf Gott zu vertrauen und als Christ echt zu sein und Glaube, Hoffnung und Liebe gegenüber jedem Menschen zu leben. Sehr stimmig ist auch am Anfang eines jeden Kapitels ein christliches Zitat oder die Jahreslosung dieser Kriegsjahre vorangestellt. Alles in allem eine sehr bewegende Biografie, die sehr lesenswert ist und die ich auf alle Fälle weiterempfehle.

  • Kornelsen

    aus Detmold

    5/5

    02.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vikarin Der biografische…

    Die Vikarin Der biografische Roman von Brigitte Liebelt beschreibt das Leben von Margarete Hoffer zur Zeit des NS-Regimes. Zu Beginn des Buches lernen wir Elly kennen, die vorübergehend bei ihrer Tante in Wien lebt und dort über ihre jüdische Freundin in Kontakt mit der Schwedischen Mission kommt, bei der auch Margarete Hoffer unter anderem als Bibellehrerin arbeitet. Ellys Geschichte ist interessant geschrieben und man bekommt schnell einen emotionalen Bezug zu ihr. Allerdings ist ihre Geschichte fiktiv. Da ich gerade zu Beginn des Buches eher einen emotionalen Bezug zu Elly aufgebaut hatte, war ich anfangs etwas verwirrt, wer denn eigentlich die Hauptperson der Geschichte ist und wer wirklich gelebt hat und wer nur fiktiv ist, um die Geschichte zu unterstützen. Aber im Laufe des Buches entwickelt sich der Charakter der Margarete und tritt auch stärker in den Vordergrund. Wieder zurück im deutschen Schwenningen trifft Elly auch hier nach einiger Zeit auf Margarete, die in diesen Ort gerufen wurde, um dort als Vikarin auf Kriegsdauer die evangelische Kirche im Ort zu unterstützen. Und jetzt beginnt der Hauptteil der Geschichte. Margarete, Elly und ihre Freunde im Ort werden Teil einer Organisation, die Juden bei der Flucht unterstützt. Einige der Flüchtenden lernt man im Buch näher kennen und begleitet ihren Fluchtweg. Gut fand ich, dass es sich bei den flüchtenden Personen um reale Menschen handelt und hinten im Buchanhang auch beschrieben wird, was aus ihnen geworden ist. Im Laufe der Geschichte nimmt die Achtung vor Margarete und ihrer selbstlosen Hilfsbereitschaft immer mehr zu. Man fiebert mit ihr mit, während sie mutig ihren Weg geht und Menschen Unterschlupf und Hilfe gewährt. Gerade in einer Zeit wie dieser brauchen wir solche Vorbilder, die mutig aufstehen und zu den biblischen Werten und Wahrheiten stehen, auch wenn es etwas kostet. Zum Ende hin hatte ich den Eindruck, dass die Autorin noch so viele Informationen wie möglich weitergeben wollte, die nicht unbedingt für diese Geschichte notwendig waren. Da hätte man noch etwas kürzen können. Was mir richtig gut gefallen hat, waren die passenden Zitate über jedem Kapitel, die meistens von Menschen stammen, die auch in der Zeit gelebt haben. Insgesamt eine klare Leseempfehlung. Es lohnt sich tiefer in das Leben von Margarete Hoffer einzutauchen und Brigitte Liebelt ist es gut gelungen sie für uns wieder lebendig werden zu lassen.

  • Bewertung

    5/5

    04.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein interessantes Portrait

    "Die Vikarin" ist ein eindrücklicher biografischer Roman der die Geschichte einer ganz normalen und gleichzeitig herausragenden Frau schildert. Margarete Hofer wird beim Lesen dieses Buches lebendig und es entsteht der Wunsch sie kennenzulernen. Sie ist eine Frau die tat "was ihr vor die Hände kam". Viele der Geschehnisse beruhen auf wahren Begebenheiten und es kommen einige historische Persönlichkeiten im Buch vor. Geschickt hat Brigitte Liebelt zusätzlich durch Ellys Geschichte Fiktion mit der Wahrheit verwoben. Zu Beginn liegt der Fokus eher auf Elly, dadurch fühlt man sich ihr verbunden und nimmt Margarete gegenüber eine beobachtende Haltung ein. Die Einblicke in die Haltung, Wandlung und Einstellung der Kirchen und Gemeinden zur Zeit des Dritten Reichs waren interessant und aufschlussreich, denn die Kirche hat sich dem Sog des Nationalismus nicht entziehen können. Die Sorglosigkeit mancher und der klare Blick auf die Geschehnisse anderer waren spannend und gut beschrieben, dabei zeigt dieses Buch auch wie weit diese Ideologie die Menschen verändert und wie tief sie in das Privatleben eindrang und wie sich ein Netzwerk aus Widerständern bildet die alles dafür tun Menschen zu retten. Einige Schicksale der Untergetauchten werden dabei beschrieben und es geht tief ins Herz da die ganze Stimmung der damaligen Zeit beängstigend war und das sehr gut rüber kommt. Mich hat dieses Buch völlig gepackt und ich bin froh es gelesen zu haben. "Die Vikarin" ist ein Buch dass ich noch nach dem Lesen im Herzen getragen habe und dass mich beschämt und ermutigt zugleich.

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    Ariane Vaßen

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine interessante Geschichte über eine historische Person

    Eingepackt in einen biographischen Roman über die historische Person Margarete Hoffer, begegnet uns zuerst Elly Haller. Ein fiktives Mädchen, die die Anfänge des Nationalsozialismus in Österreich und Deutschland miterlebt. In Wien lernt sie Frau Hoffer kennen, die ihr vom Glauben an Jesus erzählt und ihr einen Blick für die ungerechten politischen Umstände der Zeit gibt. Als die beiden sich wieder treffen ist der Krieg im Gange und Elly unterstützt die beeindruckende Person Margarete Hoffer in ihrem Kampf gegen die Nazis und den Judenhass. Der Leser bekommt einen guten Eindruck über das Leben dieser Zeit und die Kämpfe der Christen und Gemeinden gegen das NS-Regime. Ellys Gedankenwelt und Gefühle spiegeln die Fragen und Erlebnisse in dieser Zeit sehr gut wieder. Einige historische Personen, die flüchten wollten erscheinen in der Geschichte und die Probleme der Flucht und des Widerstands werden lebendig berichtet. Obwohl es schon so viele Bücher über diese Zeit gibt, hat mich dieses Buch besonders gefesselt. Die lebhafte Beschreibung und Erzählung über die Anfänge der NS-Zeit und die Judenverfolgung sind bewegend beschrieben. Der Leser ist nahe an der jungen Elly, die durch Margarete Hoffer ein bemerkenswertes Vorbild hat und trotz der Gefahren versucht das Richtige zu tun. Klare Leseempfehlung für diesen wichtigen und beeindruckenden historischen Roman.

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