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Fakten sind auch nur Meinungen Wie wir wissenschaftlich zwischen Wahrheit und Wahrnehmung unterscheiden | Vom Autor des SPIEGEL-Bestsellers »Foellig nerdiges Wissen«

4

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/2 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Messing / Himbeer

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-29390-4

Beschreibung

Rezension

»Jens Foell geht mit Verstand und Vernunft gegen einen Begriff vor, der von Leuten ins Spiel gebracht wird, die nicht an Argumenten interessiert sind, und erläutert an vielen, häufig politischen Ereignissen, wie wissenschaftliches Arbeiten funktioniert.« ("B & B – Bücher & Bilder (Blog)")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/2 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Messing / Himbeer

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-29390-4

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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Jens Foells Buch Fakten sind…

Dani12143 aus Oldenburg am 02.12.2024

Bewertungsnummer: 2904711

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jens Foells Buch Fakten sind auch nur Meinungen bietet eine ebenso tiefgründige wie unterhaltsame Auseinandersetzung mit der Frage, was wissenschaftliche Erkenntnisse von bloßen Meinungen unterscheidet. Im Spannungsfeld von Wahrheit, Wahrnehmung und subjektiver Deutung lotet der Neurowissenschaftler aus, wie schwierig es ist, unumstößliche Fakten zu definieren, und zeigt, warum der Weg dorthin oft von Irrwegen und Meinungen geprägt ist. Foell nimmt die Leser*innen mit auf eine Reise durch die Methoden der Wissenschaft, von der ersten Beobachtung bis zur Kommunikation von Ergebnissen. Ein Fakt, so erklärt er, ist eine wissenschaftlich überprüfbare Tatsache, während Meinungen auf persönlichen Überzeugungen basieren. Doch der Weg zur Wahrheit ist komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Wissenschaft beginnt oft mit einer Hypothese, einer Vermutung, die auf Beobachtungen basiert. Diese Vermutungen müssen getestet, interpretiert und diskutiert werden, bevor sie als Fakten gelten können. Dabei wird deutlich, dass selbst die Wissenschaft nicht frei von subjektiven Deutungen und Meinungen ist. Foell illustriert anhand zahlreicher Beispiele aus der Geschichte der Naturwissenschaft, wie der Erkenntnisprozess funktioniert. Er beschreibt etwa, wie antike Sternenbeobachtungen letztlich zur Gravitationstheorie von Isaac Newton führten, oder wie die Notizen eines Arztes über Cholera-Ausbrüche in London bahnbrechende epidemiologische Erkenntnisse ermöglichten. Solche Geschichten zeigen, dass Wissenschaft keine lineare Suche nach Wahrheit ist, sondern ein oft mühsamer Prozess voller Unsicherheiten, Fehlinterpretationen und Korrekturen. Ein zentraler Gedanke des Buches ist, dass auch in der Wissenschaft Meinungen eine Rolle spielen. Welche Fragen gestellt, welche Methoden angewendet und welche Ergebnisse als relevant betrachtet werden, hängt von subjektiven Entscheidungen ab. Diese Perspektive ist besonders in Zeiten wichtig, in denen wissenschaftliche Debatten zunehmend polarisiert und von Meinungsstreit geprägt sind. Foell betont, wie wichtig es ist, zwischen überprüfbaren Fakten und persönlichen Überzeugungen zu unterscheiden – und zu erkennen, dass nicht alle Meinungen gleichwertig sind, wenn es um wissenschaftliche Erkenntnisse geht. Foells Buch ist hochaktuell, denn es greift zentrale Themen unserer Zeit auf: von Fake News über Verschwörungstheorien bis hin zu wissenschaftlichen Kontroversen in der Medizin oder Klimaforschung. In einer Welt, in der Informationen zunehmend politisiert werden, plädiert der Autor dafür, sorgfältig zwischen Fakten und Meinungen zu unterscheiden und sich der Grenzen unserer Erkenntnis bewusst zu sein. Mit seinem leicht zugänglichen Schreibstil und der Fähigkeit, komplexe Sachverhalte anschaulich zu erklären, macht Foell die Wissenschaft greifbar. Er liefert nicht nur Einblicke in wissenschaftliche Methoden, sondern auch praktische Tipps, wie man Denkfehler vermeiden und die Qualität von Informationen besser bewerten kann. Dabei bleibt das Buch humorvoll und einladend, ohne an Tiefgang zu verlieren. Fakten sind auch nur Meinungen ist ein kluges, unterhaltsames und lehrreiches Buch, das Leser*innen dazu anregt, kritisch über die Natur von Wahrheit und Wissenschaft nachzudenken. Jens Foell zeigt eindrucksvoll, dass Fakten nicht immer so eindeutig sind, wie sie scheinen, und dass Meinungen in der Wissenschaft sowohl unvermeidlich als auch wertvoll sein können. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die sich in einer komplexen, von Informationen überfluteten Welt besser orientieren und fundierter urteilen möchten. Rezension von: Die Magie der Bücher

Jens Foells Buch Fakten sind…

Dani12143 aus Oldenburg am 02.12.2024
Bewertungsnummer: 2904711
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jens Foells Buch Fakten sind auch nur Meinungen bietet eine ebenso tiefgründige wie unterhaltsame Auseinandersetzung mit der Frage, was wissenschaftliche Erkenntnisse von bloßen Meinungen unterscheidet. Im Spannungsfeld von Wahrheit, Wahrnehmung und subjektiver Deutung lotet der Neurowissenschaftler aus, wie schwierig es ist, unumstößliche Fakten zu definieren, und zeigt, warum der Weg dorthin oft von Irrwegen und Meinungen geprägt ist. Foell nimmt die Leser*innen mit auf eine Reise durch die Methoden der Wissenschaft, von der ersten Beobachtung bis zur Kommunikation von Ergebnissen. Ein Fakt, so erklärt er, ist eine wissenschaftlich überprüfbare Tatsache, während Meinungen auf persönlichen Überzeugungen basieren. Doch der Weg zur Wahrheit ist komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Wissenschaft beginnt oft mit einer Hypothese, einer Vermutung, die auf Beobachtungen basiert. Diese Vermutungen müssen getestet, interpretiert und diskutiert werden, bevor sie als Fakten gelten können. Dabei wird deutlich, dass selbst die Wissenschaft nicht frei von subjektiven Deutungen und Meinungen ist. Foell illustriert anhand zahlreicher Beispiele aus der Geschichte der Naturwissenschaft, wie der Erkenntnisprozess funktioniert. Er beschreibt etwa, wie antike Sternenbeobachtungen letztlich zur Gravitationstheorie von Isaac Newton führten, oder wie die Notizen eines Arztes über Cholera-Ausbrüche in London bahnbrechende epidemiologische Erkenntnisse ermöglichten. Solche Geschichten zeigen, dass Wissenschaft keine lineare Suche nach Wahrheit ist, sondern ein oft mühsamer Prozess voller Unsicherheiten, Fehlinterpretationen und Korrekturen. Ein zentraler Gedanke des Buches ist, dass auch in der Wissenschaft Meinungen eine Rolle spielen. Welche Fragen gestellt, welche Methoden angewendet und welche Ergebnisse als relevant betrachtet werden, hängt von subjektiven Entscheidungen ab. Diese Perspektive ist besonders in Zeiten wichtig, in denen wissenschaftliche Debatten zunehmend polarisiert und von Meinungsstreit geprägt sind. Foell betont, wie wichtig es ist, zwischen überprüfbaren Fakten und persönlichen Überzeugungen zu unterscheiden – und zu erkennen, dass nicht alle Meinungen gleichwertig sind, wenn es um wissenschaftliche Erkenntnisse geht. Foells Buch ist hochaktuell, denn es greift zentrale Themen unserer Zeit auf: von Fake News über Verschwörungstheorien bis hin zu wissenschaftlichen Kontroversen in der Medizin oder Klimaforschung. In einer Welt, in der Informationen zunehmend politisiert werden, plädiert der Autor dafür, sorgfältig zwischen Fakten und Meinungen zu unterscheiden und sich der Grenzen unserer Erkenntnis bewusst zu sein. Mit seinem leicht zugänglichen Schreibstil und der Fähigkeit, komplexe Sachverhalte anschaulich zu erklären, macht Foell die Wissenschaft greifbar. Er liefert nicht nur Einblicke in wissenschaftliche Methoden, sondern auch praktische Tipps, wie man Denkfehler vermeiden und die Qualität von Informationen besser bewerten kann. Dabei bleibt das Buch humorvoll und einladend, ohne an Tiefgang zu verlieren. Fakten sind auch nur Meinungen ist ein kluges, unterhaltsames und lehrreiches Buch, das Leser*innen dazu anregt, kritisch über die Natur von Wahrheit und Wissenschaft nachzudenken. Jens Foell zeigt eindrucksvoll, dass Fakten nicht immer so eindeutig sind, wie sie scheinen, und dass Meinungen in der Wissenschaft sowohl unvermeidlich als auch wertvoll sein können. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die sich in einer komplexen, von Informationen überfluteten Welt besser orientieren und fundierter urteilen möchten. Rezension von: Die Magie der Bücher

Neuropsychologe Jens Foell…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 03.10.2024

Bewertungsnummer: 2891630

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Neuropsychologe Jens Foell gliedert sein Buch in sechzehn Kapitel, die inhaltlich als unterschiedliche Perspektiven auf das gleiche Problem gedeutet werden können. Es dreht sich alles um die Frage, wie Fakten von Meinungen abgegrenzt werden können. Der Autor analysiert das Thema praxisorientiert. Wenn man Fakten finden will, muss man genau hinschauen. Wir übersehen Fakten, wir können uns nicht auf unsere Erinnerungen verlassen, nicht alles kann gemessen werden und wir verlassen uns blind auf unsere Methoden. Die Leser werden sensibilisiert, die eigenen Beobachtungen kritisch zu hinterfragen. Wie arbeitet die Wissenschaft? Hypothesen müssen getestet werden, Theorien müssen prinzipiell falsifizierbar sein. „Was nicht widerlegt werden kann, muss auch nicht ernst genommen werden.“ (192) Eine einzige Widerlegung kann viele Bestätigungen aufheben. Aber diese Widerlegung muss gründlich überprüft werden und reproduzierbar sein. Wissenschaft bewegt sich nicht im luftleeren Raum. Foell erwähnt nicht Postulate, auf die sich Naturwissenschaft bezieht (Naturpostulat, Strukturpostulat), thematisiert aber den individuellen Bezugsrahmen des Wissenschaftlers (auf höherer Ebene) und fehlende Offenheit für nicht erwartete Ergebnisse bzw. unterschiedliche Interpretationen der Daten. In den letzten vier Kapiteln der Problemanalysen behandelt der Autor Kommunikationsprobleme. Studien haben einen bestimmten Aufbau und enthalten Fachbegriffe, über deren Definition innerhalb der Wissenschaft Einigkeit herrscht. Dennoch ist die Qualität unterschiedlich, was zu einer „Vertrauenspyramide“ führt. Bücher von Fachleuten (also auch dieses Buch) befinden sich auf dem Boden der Pyramide und strahlen damit wenig Vertrauen aus. Da Naturwissenschaften und damit auch Darstellungen in Fachbüchern erklärungsmächtiger sind als Glaubenssysteme, könnte das Öl auf die Mühlen der Kritiker sein. Das Buch ist wohl strukturiert, verständlich und informativ. Es setzt sich kritisch mit der Wissenschaft und ihren Protagonisten auseinander. Selbstkritik ist positiv, sollte aber auch im richtigen Rahmen gesehen werden. M.E. fehlt ein Vergleich mit Glaubenssytemen, die um beim Bild zu bleiben, meilenweit unterhalb der Pyramide angesiedelt wären.

Neuropsychologe Jens Foell…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 03.10.2024
Bewertungsnummer: 2891630
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Neuropsychologe Jens Foell gliedert sein Buch in sechzehn Kapitel, die inhaltlich als unterschiedliche Perspektiven auf das gleiche Problem gedeutet werden können. Es dreht sich alles um die Frage, wie Fakten von Meinungen abgegrenzt werden können. Der Autor analysiert das Thema praxisorientiert. Wenn man Fakten finden will, muss man genau hinschauen. Wir übersehen Fakten, wir können uns nicht auf unsere Erinnerungen verlassen, nicht alles kann gemessen werden und wir verlassen uns blind auf unsere Methoden. Die Leser werden sensibilisiert, die eigenen Beobachtungen kritisch zu hinterfragen. Wie arbeitet die Wissenschaft? Hypothesen müssen getestet werden, Theorien müssen prinzipiell falsifizierbar sein. „Was nicht widerlegt werden kann, muss auch nicht ernst genommen werden.“ (192) Eine einzige Widerlegung kann viele Bestätigungen aufheben. Aber diese Widerlegung muss gründlich überprüft werden und reproduzierbar sein. Wissenschaft bewegt sich nicht im luftleeren Raum. Foell erwähnt nicht Postulate, auf die sich Naturwissenschaft bezieht (Naturpostulat, Strukturpostulat), thematisiert aber den individuellen Bezugsrahmen des Wissenschaftlers (auf höherer Ebene) und fehlende Offenheit für nicht erwartete Ergebnisse bzw. unterschiedliche Interpretationen der Daten. In den letzten vier Kapiteln der Problemanalysen behandelt der Autor Kommunikationsprobleme. Studien haben einen bestimmten Aufbau und enthalten Fachbegriffe, über deren Definition innerhalb der Wissenschaft Einigkeit herrscht. Dennoch ist die Qualität unterschiedlich, was zu einer „Vertrauenspyramide“ führt. Bücher von Fachleuten (also auch dieses Buch) befinden sich auf dem Boden der Pyramide und strahlen damit wenig Vertrauen aus. Da Naturwissenschaften und damit auch Darstellungen in Fachbüchern erklärungsmächtiger sind als Glaubenssysteme, könnte das Öl auf die Mühlen der Kritiker sein. Das Buch ist wohl strukturiert, verständlich und informativ. Es setzt sich kritisch mit der Wissenschaft und ihren Protagonisten auseinander. Selbstkritik ist positiv, sollte aber auch im richtigen Rahmen gesehen werden. M.E. fehlt ein Vergleich mit Glaubenssytemen, die um beim Bild zu bleiben, meilenweit unterhalb der Pyramide angesiedelt wären.

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Katharina Schluck

Thalia Mayersche Essen Innenstadt

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5/5

Endlich wurde wissenschaftliches...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich wurde wissenschaftliches Arbeiten wirklich verständlich erklärt. Die beim wissenschaftlichen Arbeiten auftretenden Probleme werden kurz erläutert und dann mit besonders anschaulichen Beispielen erklärt. Die ordentliche Prise Humor macht das Buch zu einem Highlight.
  • Katharina Schluck
  • Buchhändler/-in

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5/5

Endlich wurde wissenschaftliches...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Endlich wurde wissenschaftliches Arbeiten wirklich verständlich erklärt. Die beim wissenschaftlichen Arbeiten auftretenden Probleme werden kurz erläutert und dann mit besonders anschaulichen Beispielen erklärt. Die ordentliche Prise Humor macht das Buch zu einem Highlight.

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J. Greiner

Thalia Köln-Kalk – Köln Arcaden

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5/5

Gewohnt humorvoll zeigt Jens Foell,...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gewohnt humorvoll zeigt Jens Foell, dass es selbst in der Wissenschaft nicht immer nur um Fakten geht, sondern das es viel mehr Faktoren gibt die Forschungsergebnisse beinflussen können. Nebenbei erklärt er auch noch wie wissenschaftliches Arbeiten eigentlich funktioniert. Super!
  • J. Greiner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Gewohnt humorvoll zeigt Jens Foell,...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gewohnt humorvoll zeigt Jens Foell, dass es selbst in der Wissenschaft nicht immer nur um Fakten geht, sondern das es viel mehr Faktoren gibt die Forschungsergebnisse beinflussen können. Nebenbei erklärt er auch noch wie wissenschaftliches Arbeiten eigentlich funktioniert. Super!

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