"Ich gewinne jeden Krieg!" Mit diesen Worten droht Bertha Schmidt ihrem Schwiegersohn. Sie macht ihr Versprechen wahr: "Was meinst du, wie schnell wir dich wieder los sind!"
Eine Geschichte nach wahrer Begebenheit!
Dieses Buch ist eine Überarbeitung des Debütromans "Ich gewinne jeden Krieg!" von Michael C. Sedan.
Der Zusatz "Bertha prahl:" soll die Härte aus dem Titel nehmen, aus dem Zitat der Bertha Schmidt. Sie hat diesen grausamen Familienkrieg begonnen. Sie alleine!
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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In dem Buch 'Bertha prahl: "Ich gewinne jeden Krieg!" von Michael C. Sedan geht es um Michael, der sich in die wohlhabende Caro verliebt. Caros Mutter ist alles andere als begeistert und macht alles dafür, dass diese Beziehung scheitert...
Ich mag den Schreibstil des Autors. Dies ist mein zweites Buch von ihm, auch beim ersten war ich schon sehr zufrieden.
Die Geschichte hat mich auch überzeugen können. Es gibt tatsächlich sowas auch im realen Leben. Diese 'Schwiegermonster' existieren also! Dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, macht alles natürlich umso interessanter.
Von mir gibt es 5 von 5 Punkten
Bewertung
5/5
30.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Macht und Intrigen
Wow, alles könnte so schön sein! Michael verliebt sich in die schöne und reiche Unternehmerstochter Caro. Eigentlich könnte es nicht schöner sein. Die Beiden genießen das Leben. Irgendwann bemerkt Michael das, dass Leben der Reichen doch nicht so schön ist wie er glaubt. Solange er alles macht, was seine Schwiegermutter sagt, ist alles gut. Michael wird zum Geschäftsführer und erst jetzt wird ihm klar, das hinter seinem Rücken viele Intrigen geschmiedet werden, die ihn in einen erbitternden Krieg mit seiner Schwiegermutter führen. Kann Michael diesn Krieg gewinnen ? Schon der Titel verspricht ein spannendes Buch! Sehr spannend und gut geschrieben. Absolut empfehlenswert!
Bella
aus Weinstadt
3/5
18.06.2025
eBook (ePUB)
Mehr Lesefrust als Leselust
Michael verliebt sich in die Unternehmertochter Caro, die beiden heiraten. Da keiner der Kinder in die Firma einsteigen möchte, wird Schwiegersohn Michael zum zukünftigen Nachfolger ausgebildet. Der Anfang des Buches gestaltet sich harmonisch. Die Schwiegereltern sind von Michael begeistert. Er wird als idealer Schwiegersohn gefeiert. Doch familiäre Probleme verursachen erste Risse in Michaels und Caros heile Welt. Unternehmer Ludwig stellt sich als Choleriker heraus, Mutter Bertha als herrschsüchtig und intrigant. Ganz langsam avanciert Michael zum Buhmann der Familie. Als die älteste Tochter doch noch ins Familienunternehmen einsteigt, eskaliert die Situation.
Der Rahmen des Buches hat mir an sich sehr gut gefallen. Die Entwicklung von Michael vom gefeierten Familienmitglied zur Persona non grata wird sehr eindrücklich geschildert. Am Ende konnte ich mich gut in Michaels Verzweiflung hineinversetzen.
Allerdings ist das Buch sehr zäh zu lesen, ich musste mich im wahrsten Sinne des Wortes durchkämpfen und habe zwei Anläufe gebraucht, was mir selten passiert. Der Autor schweift immer wieder ab und verliert sich in Nebenschauplätze. Es werden Dialoge ausführlich wiedergegeben, die wenig mit der Handlung zu tun habe. Wichtige Gespräche, die stattgefunden haben sollen, z.B. mit der Ehefrau Caro, sind dagegen nicht zu finden. Teilweise ist die Sprache sehr antiquiert, dafür dass die Handlung in den 2000ern stattfinden soll. Es kommt immer wieder zu Wiederholungen, was beim Leser für Langeweile sorgt.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls nicht gefallen. Das gesamte Buch erinnert an ein Tagebuch. Es wird ausschließlich aus der Sicht von Michael erzählt, der anfangs selbstbewusst, fast überheblich erscheint und zum Ende hin sich als Opfer darstellt und in Selbstmitleid suhlt. Am Ende habe ich mich gefragt, ob nicht einige Tatsachen geschönt wurden, um sich ihnen nicht stellen zu müssen.
Durch diese einseitige Sichtweise erfahre ich als Leser sehr wenig über die Denkweise und Motivation der anderen Familienmitglieder. Die gesamte Familiensituation erscheint mir toxisch und erdrückend, geprägt von veralteten Wertvorstellungen. Die Familie redet übereinander, aber nicht miteinander. Es wird intrigier, verurteilt, angeschrieben, abgewertet und persönliche Grenzen missachtet. Persönliches Wachstum und eine vertrauensvolle Atmosphäre ist so nicht möglich. Die Familienmitglieder sind unlösbar miteinander verstrickt und schwimmen in der Familiensuppe, aus der es kein Entkommen gibt, solange niemand fähig ist, eine weitreichende Entscheidung zu treffen, wie beispielsweise wegzuziehen und ein eigenständiges Leben zu führen. Einzig Caros Schwester Marion startet einen Versuch, scheitert aber schon nach kurzer Zeit und wird im Familienklan wieder eingereiht. Dazu kommt natürlich noch das durch das Unternehmen angehäufte Vermögen, das zusätzlich als Klebstoff wirkt, man möchte ja nicht auf das Erbe verzichten und die Annehmlichkeiten, die mit Macht und Geld verbunden sind.
Keiner der Erwachsenen scheint wirklich erwachsen zu sein und erwachsen agieren zu können.
Fazit: Das Buch hat mir mehr Lesefrust als Leselust beschert und ich kann keine Leseempfehlung aussprechen, außer für Psychologiestudenten, die noch eine Fallstudie benötigen.
Stephanie
aus Wiesbaden
3/5
22.11.2024
eBook (ePUB)
Die "Moral" ist sehr aktuell
„Berta prahlt: ‚Ich gewinne jeden Krieg‘“ ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss.
Die Entwicklung des Charakters Michael, der sich durch den Eintritt in das Familienunternehmen seiner Frau verändert, wird gut illustriert. Aus einer einst harmonischen Familienzeit wird durch Machtintrigen und unpassende Positionierungen, als Schwiegersohn gehört man in das Management, im Unternehmen, die auf familiären Beziehungen basieren, eine Zerreißprobe, die die Familie zerstört. Michael, der Protagonist, verfällt dem Alkohol, da aus dem Wunschschwiegersohn plötzlich eine Persona non grata wird. Durch den Alkohol wird der Umgang mit seiner Schwiegermutter für Michael erträglich.
Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie ein vermeintlicher Traum in einen Alptraum umschlagen kann, und dass das Ignorieren der Realität zu einer Selbstzerstörung führen kann. Die grundlegende Idee der Geschichte und die Lehre, die man aus ihr ziehen kann, sind nachvollziehbar und regen zur Reflexion an. Allerdings fehlte mir die Spannung, und eine deutlichere Darstellung der Charakterentwicklungen und -einstellungen wäre wünschenswert gewesen. Leider sind die Satzbildungen etwas gewöhnungsbedürftig, und die Verwendung von Ausrufezeichen wirkt manchmal übertrieben.
Dydi
aus Lorsch
3/5
02.06.2024
eBook (ePUB)
Von Traumschwiegereltern zu Albtraum-Schwiegereltern
Als Michael seine Caro sieht, ist er gleich hin und weg und setzt alles daran, sie zu erobern, was letztendlich auch gelingt und mit Hochzeit, Kindern und Haus endet. Mit seinen Schwiegereltern scheint er sich auch gut zu verstehen, obwohl ihn alle vor der Mutter warnen. Als er dann ins Familienunternehmen einsteigt, entwickelt sich alles langsam zum Albtraum und erst spät erkennt er, welchen Einfluss die Schwiegermutter auf Vieles hat.
Interessante Familiengeschichte, Parallelen zur eigenen Geschichte findet sicher jeder. Ein wenig haben mich die vielen Wiederholungen gestört, die zur Geschichte gehören, aber mir doch etwas viel waren. Ich bin mir auch nicht sicher, was Michael angeht, aus dessen Sicht die Geschichte geschildert wird. Laut Klappentext wird er Alkoholiker und ein Schläger, in der Geschichte selbst ist jedoch nichts zu finden, außer dass seine Frau behauptet, er hätte sie verletzt, aber das kann auf vielfältige Weise geschehen. Das lässt mich ein wenig ratlos zurück.
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