Produktbild: Nachbarinnen

Nachbarinnen Vier Nachbarinnen, vier Lebenswege, ein Treppenhau — Roman

6

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/2,7 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Champagner / Bernstein

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0743-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/2,7 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Champagner / Bernstein

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0743-7

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Jürg K.

    5/5

    17.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant und eindrücklich

    Das Cover zeigt einen Korridor in einem Miethaus wie es viele gibt. Der Titel der Geschichte passt ausgezeichnet zum Buch. Alles dreht sich um vier Frauen in diesem Haus. Da ist Jenny, sie will schwanger werden, Tanja, die drei Kinder allein erzieht, Vera, deren Sorgen ihr behinderter Mann ist, und Frederike, die sich aufopfernd um ihren kränkelnden Sohn kümmert. Jede sucht nach Gemeinsamkeiten, den Rissen in der heilen Fassade des Lebens und der Liebe nebenan. Die Schicksale der Frauen wird enger verknüpft und nun treten die Abgründe zutage und es kommt zu dramatischen Ereignissen. In diesem Buch wird dem Leser vor Augen geführt mit was die vier Frauen zu kämpfen haben. Es wird die Feinheit ihrer Beziehungen als Nachbarinnen in dem Mietshaus geschildert das sich unerwartet miteinander verflechtet. Als Leser erkennt man wie die Stärke der Frauen und deren tiefgreifenden Wirkung nachbarschaftlicher Bindungen auf ihren Lebensverlauf hat. Für mich ein sehr aufschlussreiches Buch. Diese Geschichte kann in jedem Mietshaus auftreten. Ich kann das Buch nur empfehlen.

  • Lesens_werte

    4/5

    23.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Vier Leben

    Vier Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch teilen sie zwei Gemeinsamkeiten: sie alle haben Ängste und Sorgen und sie wohnen alle im selben Haus. Vera ist Ende Fünfzig und versorgt ihren pflegebedürftigen Mann. Tanja lebt mit ihren drei Kindern und ihrem Freund, der nur selten zu Hause ist. Frederikes Lebensmittelpunkt ist ihr kleiner Sohn, der oft kränkelt, ihr Mann geht ihr schon seit einiger Zeit nur noch auf die Nerven. Und Jenny ist vor kurzem erst mit ihrem Freund eingezogen und versucht verzweifelt schwanger zu werden. Ella Danz gelingt es auf eindrückliche Weise dem Leser Einblick in die Emotionen, Motive und Gedanken der vier Protagonistinnen zu geben, in dem sie sie in den einzelnen Kapitel selber aus ihrer Sicht sprechen lässt. Dabei erkennt man nicht nur die Unterschiede der Charaktere und Denkweisen, sondern vor allem auch die Gemeinsamkeiten, die im Wesentlichen in Unzufriedenheit, Einsamkeit und Perspektivlosigkeit liegen. "Nachbarinnen" ist tiefgründig und gleichzeitig unterhaltsam auf eine ehrliche und konsequente Art. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Handlung gewünscht, aber man kann sich mit den angesprochenen Problemen identifizieren und in die Geschichte reinfühlen.

  • Ben @Buchkomet

    4/5

    10.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Guter Roman, handwerkliche Schwächen

    Zitat: „Und wie ist das eigentlich, wenn wir schon sehr lange auf die Erfüllung eines Herzenswunsches gewartet haben? Können wir uns auf der Stelle so richtig freuen?“ So hat's mir gefallen: Die Geschichte, die uns Ella Danz hier auftischt – vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, jedoch durch ihre Nachbarschaft und ihre individuellen Schicksale miteinander verbunden sind – ist durchaus sehr spannend und größtenteils auch gut gelungen. Jenny wünscht sich verzweifelt ein Kind, Vera kümmert sich aufopferungsvoll um ihren behinderten Mann, Tanja wuppt die Erziehung ihrer drei Kinder im Alleingang, und Frederike widmet sich voll und ganz ihrem kränklichen Sohn. Diese Figuren und ihre Lebensrealitäten bieten ein starkes Fundament für ein Buch, das von Liebe, Aufmerksamkeit, aber auch Verlust und der Suche nach Anschluss handelt. Die abwechselnde Erzählweise aus der Sicht der vier Frauen fand ich sehr gelungen und authentisch. Doch hier steht sich die Autorin auch ein klein wenig selbst im Weg. Zu diesen Sichtweisen ergänzt sie eine übergeordnete Erzählperspektive, und bei einer Figur wird direkt aus der Sicht von Tagebucheinträgen erzählt. Das ist einzeln genommen nichts Schlechtes, nur in Kombination funktioniert das nicht wirklich. Das hat meinen Lesefluss des Öfteren enorm unterbrochen. Diese stilistische Uneinheitlichkeit vermittelt eher den Eindruck, als sei die Autorin selbst unsicher gewesen, welcher Erzählstil der Geschichte am besten gerecht wird. Die Figurenzeichnung ist hingegen gut gelungen, wenngleich nicht durchgehend überzeugend. Während drei Figuren durchaus authentisch beschrieben sind, wirkt eine doch etwas konstruiert und weniger glaubwürdig als der Rest. Dieser Kontrast ist sichtbar, die Grundidee dahinter bleibt aber dennoch spannend. Trotz der handwerklichen Schwächen bleibt „Nachbarinnen“ ein lesenswertes Buch, das durch seine Themen und die einfühlsame Betrachtung menschlicher Schicksale überzeugt. Es hat mich stellenweise zum Nachdenken angeregt und zeigt auf, dass hinter jeder Fassade eine individuelle Lebensgeschichte steckt. Für Fans zwischenmenschlicher Dramen und facettenreicher Figuren lohnt sich definitiv ein Blick – auch wenn handwerklich und im Bereich des Erzählstils noch Luft nach oben ist. 7/10

  • Leseratte-Y

    4/5

    28.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    interessante Lebensgeschichten

    Ein Mehrfamilienhaus in Berlin-Kreuzberg. Dort leben Vera, Tanja, Jenny und Frederike - 4 Frauen mit ihren Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jede hat ihre Sorgen und Nöte, jede will eigentlich nur glücklich sein. Doch gelingt ihnen das? Vielleicht können sie sich ja auch unterstützen? Doch will jede von ihnen überhaupt mit den Nachbarinnen näheren Kontakt haben? Und manchmal trügt der Schein … Ich fand es interessant zu lesen, wie sie so alle ihr Leben meistern. Die Kapitel sind jeweils aus Sicht der Frauen in der Ich-Form geschrieben. So ist man direkt an ihrem Leben dran, kann mitfühlen, Ängste und Sorgen aber auch Freuden miterleben. Es gibt auch Einblicke in ihr vergangenes Leben. Alles ist authentisch und nachvollziehbar. Der Schreibstil ist flüssig. Gern gebe ich für „Nachbarinnen“ eine Leseempfehlung.

  • Renas Wortwelt

    3/5

    04.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schon wieder ein Roman über Mütter, mit nicht ganz überzeugender Erzählweise

    Im Ansatz eine interessante Geschichte, mit dem Stil, in welchem sie umgesetzt wurde, wurde ich allerdings nicht warm. Vier Frauen, Nachbarinnen in einem Mehrfamilienhaus in Berlin, hadern auf die eine oder andere Weise mit ihrem derzeitigen Leben. Dabei hat die eine mehr, die andere eher weniger Grund dazu. Und es geht schon wieder um Mütter – offensichtlich ein derzeit sehr populäres Thema in der Bücherwelt. Die vier Protagonistinnen, aus deren jeweiliger Perspektive der Roman erzählt, sind Vera, Frederike, Tanja und Jenny. Vera ist bei weiten die Älteste, eine Kriminalschriftstellerin (wie die Autorin des Romans selbst auch). Ihre Tochter ist längst erwachsen und lebt in New York. Doch auch Vera mutiert in gewisser Weise wieder zu einer Mutter mit einem zu betreuenden Kind, denn ihr Mann ist, seitdem ein Aneurysma in seinem Gehirn platzte, behindert, wenn auch noch kein wirklicher Pflegefall. Tanja ist Mutter dreier Kinder, alleinerziehend, unkompliziert, stets gut gelaunt. Sie arbeitet als Kellnerin und liebt Dylan, einen irischen Musiker, der allerdings mehr durch Abwesenheit glänzt. Frederike lebt seit kurzer Zeit zusammen mit Thomas, der schon länger in diesem Haus wohnte. Sie haben einen kleinen Sohn, Frederick, der ständig krank ist, Krampfanfälle hat. Sie hält sich für die Einzige, die weiß, was ihm guttut. Außerdem hat sie Angst vor ihren Eltern, besonders vor ihrem Vater, die immer wieder ihren Besuch ankündigen. Und Jenny schließlich hat nichts anderes im Kopf als unbedingt und sofort schwanger zu werden. Alles dreht sich für sie um dieses Thema, sie ist wie besessen davon, spricht von nichts anderem, quält ihren Freund zu den fruchtbaren Tagen mit ihr zu schlafen und glaubt stets bereits am nächsten Tag zu spüren, dass es diesmal geklappt hat. Vera ist diejenige, die immer wieder versucht, mit ihren Nachbarinnen in Kontakt zu treten. Sie lädt sie ein, sie spricht mit ihnen. Während Jenny und Tanja darauf eingehen, zieht sich Frederike eher zurück, bleibt ablehnend, verschlossen. Immer wieder wechseln die Perspektiven, werden die Ereignisse mal aus der Sicht der einen, mal aus der einer der anderen Frauen erzählt. Dies in Ich-Form und so nah in der jeweiligen Figur, dass man quasi mit ihr gemeinsam erlebt, was geschieht. Man folgt ihren aktuellen Gedanken, als wäre man in ihr drin. Bei Frederike wird so getan, als schreibe sie Tagebuch, bei den anderen ist man direkt in ihren Köpfen. Das irritiert, das ist gewöhnungsbedürftig. Es fiel mir schwer, damit warm zu werden, zumal dort, wo ich die Gefühle der Figur nicht nachvollziehen konnte, wo sie mich teils eher abstießen, wie z.B. die Besessenheit von Jenny. So hat das Thema des Romans durchaus Potenzial, wenn auch vieles abgedroschen ist und thematisch zu oft auserzählt wurde. Aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen, statt, wie sicher beabsichtigt, mich näher an die Figuren heranzuführen, stieß sie mich eher von ihnen ab. Warm wurde ich mit keiner der Protagonistinnen, außer vielleicht Tanja, die von allen die natürlichste, authentischste war. Und diejenige, die wirklich reichlich Probleme hatte und dennoch am wenigsten jammerte. Ein Roman, der durchaus Spannungsmomente hat (auch wenn man vieles bald ahnt), der aber wenig Neues erzählt. Ella Danz – Nachbarinnen gmeiner, September 2024 Taschenbuch, 313 Seiten, 18,00 €

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