Einst war Mark der gefährlichste Auftragskiller der Welt. Doch inzwischen hat er dieses Leben hinter sich gelassen und ist den Assassins Anonymous beigetreten, einer geheimen Selbsthilfegruppe für reumütige Auftragsmörder, und folgt deren Zwölf-Stufen-Programm.
Kurz vor seinem einjährigen Jubiläum wird Mark von einem mysteriösen Russen angegriffen, der ihn schwer verletzt und halbtot zurücklässt. Wissend, dass sein Angreifer zurückkehren wird, muss Mark schleunigst herausfinden, wer ihn umbringen wollte und warum. Aber wie soll er überleben, ohne rückfällig zu werden und selbst jemanden zu töten?
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
06.01.2025
eBook (ePUB)
Ein guter Thriller
Das Buch ist sehr unterhaltsam und abenteuerlich, aber auch komisch.
Es bietet Es ist ein tolles Lesevergnügen.
Es gibt in dem Buch eine Selbsthilfeorganisation für Attentäter.
Die Selbsthilfegruppe läßt sich von den Anonymen Alkoholikern inspirieren.
Es kommt auch viel Action in diesem Buch vor.
Das ist die Sorte von Buch, die man nur schwer aus der Hand legen kann
Bewertung
5/5
29.11.2024
eBook (ePUB)
Höchst unterhaltsam, spannend und erstaunlich menschlich
Nach mehr als einem kitschig süßen Liebesroman war mir nach etwas rauerer und herberer Kost und da kam mir Assassins Anonymous gerade recht und hat mich nicht enttäuscht.
Die Idee des Autors über die Selbsthilfegruppe für Auftragsmörder kommt mir sehr einleuchtend vor und würde man sich nicht nur für diese "Berufsgruppe", sondern auch für den einen oder anderen Exmilitär wünschen. Aber das nur nebenbei.
Mark ist eine sympathische Figur und der Autor hat sich hervorragend in ihn eingefühlt. Man kann seine Beweggründe und seine innere Welt sehr gut nachvollziehen. Durch die unaufdringlichen recht trockenen Erkenntnisse und Selbsterkenntnis des Protagonisten hat der Roman eine humorvolle Grundnote ohne je lustig zu sein, was sich sehr angenehm liest.
Natürlich gibt es viele gut gemachte Kampfszenen und die spannende Suche nach dem Menschen oder der Gruppe, die ihn tot sehen will treibt den Roman vorwärts. Dabei darf Mark selbst nicht töten, denn schließlich will er "clean" bleiben und seine einjährige Medaille für erfolgreichen Entzug von seinem Freund und Mentor Kenji bekommen. Dieses Handicap und die ganze Anlage des Buchs, die ihn als (sehr) fehlbaren Menschen zeigt, sorgt dafür, dass dies trotz seiner überragenden Fähigkeiten kein Superheldenbuch geworden ist.
Für meinen Geschmack hätte das Buch noch etwas gesellschaftlich/politisch kritischer sein dürfen und noch pointierter aufzeigen dürfen wo der wirkliche "Hase im Pfeffer liegt". Aber dies ist ein Unterhaltungsroman und der Autor wollte oder konnte aus manchem verbreiteten Narrativ wohl nicht heraustreten.
FAZIT: Sehr empfehlenswerter und unterhaltsamer Spannungsroman, der, nicht nur für mich, für die insgesamt "süße" Weihnachtszeit (aber auch fürs gesamte Jahr) genau das Richtige ist. Meiner Meinung nach kann man mit dem Buch auch als Geschenk für Männlein oder Weiblein nichts falsch machen.
Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.
Klaus
4/5
03.02.2025
eBook (ePUB)
Abstinenz mal anders
Mark ist Auftragskiller, allein die Erwähnung seines Decknamens löst in einschlägigen Kreisen Todesangst aus, aber Mark hadert mit seiner Aufgabe und schließlich hört er auf. Allerdings ist eine Rückkehr in ein normales Leben gar nicht so einfach und so sucht Mark Hilfe bei den AA, den Anonymen Auftragskillern, einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter und er ist auf einem guten Weg, bis zu dem Tag als dieser Russe auftaucht und Mark ans Leder will.
Die Grundidee des Buches hat mich direkt anesprochen, ein Killer, der versucht nicht mehr zu morden und dabei Hilfe von anderen Killern bekommt. Auf so was muss man erstmal kommen. Natürlich ist recht schnell klar, dass es gar nicht so leicht wird für Mark seine Abstinenz durchzuhalten, schließlich könnten ihm jederzeit ehemalige Kollegen auflauern, aus Rache, oder um sich einen Namen zu machen und auch Marks ehemaliger Arbeitgeber "Die Agentur" könnte jederzeit beschließen, dass, wenn Mark nicht mehr für sie arbeitet, er auch nicht in der Lage sein sollte für jemand anderen zu arbeiten.
Das Auftauchen des mysteriösen Russen bildet nun den Auftakt der Geschichte und der Autor schafft hier eine schwarzhumorige, fast absurde Situation, in der Mark die ganze Zeit bemüht ist den Angreifer abzuwehren, aber bloß nicht zu töten, obwohl er das mit Leichtigkeit könnte und auch immer wieder in Gedanken durchgeht. Es gibt die Erste von vielen weiteren detailierten Kampfszenen, bei denen sich Mark nach allen Regeln der Kunst wehrt, versucht größtmöglichen, aber eben nicht lebensbedrohlichen Schaden zuzufügen und dabei natürlich selbst aufs Übelste zugerichtet wird.
Im Verlauf der Geschichte folgen wir Mark auf seiner Suche nach dem Russen und den Gründen für seinen Angriff und wir erfahren in eingestreuten Rückblenden mehr über Mark. Der Autor lässt die Vergangenheit seiner Hauptfigur weitestgehend im Dunkeln. Passend zur Figur eines Auftragskillers wird nur wenig persönliches preisgegeben und bei den Informationen die man bekommt, kann man nie sicher sein, ob es die Wahrheit ist, oder das, was Mark seinem Umfeld als Wahrheit präsentiert. Der Leser erlebt zwei verschiedene Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Den Profi von früher verbindet nichts mit dem Mark von heute, verzweifelt nach Vergebung und Seelenfrieden sucht, nach normalität, nach einem Leben und man fragt sich natürlich, was ist passiert, um ihn an diesen Punkt zu bringen. Das Buch nähert sich der Antwort unaufhaltsam, als Leser sieht man sie früher als Mark, kann ihn aber nicht warnen. Der Autor schafft hier eine Hauptfigur, die zwei Gesichter hat, die dem Leser ans Herz wächst und der man all ihre früheren Taten verzeiht.
Ich muss gestehen, dass ich vom Klappentext her und auch nach Lektüre der ersten Seiten auf eine Geschichte im Stil von Bullet Train eingestimmt war. Locker, wild, durchaus blutig, aber eben mit diesem tief schwarzem Humor, wie ich ihn auch in diesem Genre durchaus liebe. Das Buch entwickelt sich aber schnell in eine andere Richtung und wird durchaus ernster, fast tiefgründig. Wenn Mark mit seiner Situation hadert, kurz davor ist "rückfällig" zu werden, dann hat das natürlich Parallelen zu den AA wie wir sie kennen, den Anonymen Alkoholikern und es wird durchaus deutlich, wie schwierig es ist, jeden einzelnen Tag aufs neue den Kampf gegen die Sucht zu führen, nicht aufzugeben, nicht nachzugeben, eben nicht zu sagen - was solls, fang ich eben morgen wieder neu an zu zählen. Der Autor gibt seinen Figuren nicht von ungefähr die gleichen Schritte an die Hand, lässt sie die selben Mantras benutzen, ihre Treffen nach den selben Regeln ablaufen.
Das Buch ist natürlich kein Thriller im herkömmlichen Sinne, auch wenn es viel Gewalt und einige Tote gibt. Spannung kommt so auch nur immer mal kurz auf und in einer der ruhigeren Phasen, in denen Mark ins Philosophieren kommt, kann es auch mal ein paar klitzekleine Längen geben. Die Hintergründe, die zum Angriff durch den Russen geführt haben waren mir etwas wirr, aber trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe Mark sehr ins Herz geschlossen.
ElenasZeilenZauber
aus Hamburg
5/5
11.06.2025
Hörbuch-Download (MP3)
Assassins Anonymous
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Allein schon die Idee der „Anonymen Auftragskiller“ besitzt eine gehörige Portion schwarzen Humor. Diesen Humor hat Rob Hart noch weiter ausgebaut. Jedes Mal, wenn Mark angegriffen wird, kämpft er darum, seinen Gegner zwar zu besiegen, aber nicht zu töten. Er überlegte während des Kampfes, was er früher getan hätte, um den Angreifer zu töten. Aber nun geht es darum, seine Jahresmedaille zu erhalten. Also gibt es nur noch nicht letale Abwehr.
In Rückblicken erfuhr ich, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass Mark zu den AA gegangen ist und was er bis zu heutigen Zeitpunkt erlebt hat. So ergab sich ein rundes Bild des letzten Jahres und auch wenn es weniger lustige Ereignisse in Marks Leben gab, musste ich selbst dabei grinsen. Denn es wird nicht an Sarkasmus gespart.
Der Auftakt des Buches ist schon etwas zäh, aber dann nimmt die Handlung Fahrt auf und zum Ende hin wird das Tempo ordentlich angezogen. Da haut der Autor Twists und Überraschungen raus, dass es eine wahre Freude ist.
Alle Charaktere wurden lebendig geschaffen und ich habe bis auf wenige Ausnahmen ins Herz geschlossen. Mein Favorit ist jedoch P.Kitty, Marks roter Kater.
Jean Paul Baeck hat den Charakteren und der Handlung eingehaucht. Er transportierte Emotionen und ich hörte Zweifel, Freude und Überraschung. Da war ich mittendrin und kämpfte an Marks Seite. Vor allem in den Kampfszenen beeindruckte mich Baeck immer wieder. Es zog das Sprechtempo an und ich war schon beim Zuhören teilweise außer Atem. Aber dann half Marks „4 Sekunden einatmen, 4 Sekunden Atem anhalten, 4 Sekunden ausatmen, 4 Sekunden mit leerer Lunge verharren“. Und schon beruhigte sich unser aller Blutdruck und Herzschlag.
Der Schreibstil Harts ist locker-flockig und nach dem doch etwas zähen Beginn, nahm er mich mit seiner Schreibe ein und ich vergebe gern 5 Auftragskiller-Sterne.
‘*‘ Klappentext ‘*‘
Einst war Mark der gefährlichste Auftragskiller der Welt. Doch inzwischen hat er dieses Leben hinter sich gelassen und ist den Assassins Anonymous beigetreten, einer geheimen Selbsthilfegruppe für reumütige Auftragsmörder, und folgt deren 12-Stufen-Programm.
Kurz vor seinem einjährigen Jubiläum wird Mark von einem mysteriösen Russen angegriffen, der ihn schwer verletzt und halbtot zurücklässt. Wissend, dass sein Angreifer zurückkehren wird, muss Mark schleunigst herausfinden, wer ihn umbringen wollte und warum. Aber wie soll er überleben, ohne rückfällig zu werden und selbst jemanden zu töten?
A.Basan
aus Garbsen
5/5
11.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Cool und hard-boiled
Wegen des Covers dachte ich zuerst, dieser Thriller ginge in die schwarzhumorige Richtung, aber er ist doch ziemlich hard-boiled.
Die Kurzbeschreibung klingt zunächst auch etwas witzig-abstrus. Anonyme Assassinen, die sich zu Gruppensitzungen treffen, um sich gegenseitig in ihrer Abstinenz zu bekräftigen? Klingt irgendwie nach einer Serienkiller-Version der Anonymen Alkoholiker.
Aber dem Auftragkiller Mark, Kampfname das fahle Pferd, ist es bitterernst. Er will sein altes Leben hinter sich lassen und niemanden mehr töten. Doch ausgerechnet jetzt trachtet ihm jemand nach dem Leben. Und die Liste seiner potenziellen Todfeinde ist lang.
Es ist eigentlich bestürzend, wie spielend der Autor es schafft, dass man mit Mark mitfiebert, obwohl dieser eigentlich ein eiskalter Killer ohne Moral und Skrupel ist.. Wird er es schaffen, abstinent zu bleiben? Kann er das überleben? Was hat ihn letztendlich zu diesem Schritt gedrängt?
Der Leser taucht durch Rückblenden ein in diese adrenalingeschwängerte Welt, in der Mark sich vorkam wie Gott, wenn er Leben nahm. Morden war das einzige, worin er wirklich gut war. Wie kann er ohne diesen Kick weiterexitieren? Lohnt es sich überhaupt?
Obwohl ich vorab eine komplett andere Vorstellung von dem Roman hatte, war ich nicht enttäuscht Die Story ist sehr spannend geschrieben und kommt natürlich nicht ohne ein paar unappetitliche Kampfszenen aus. Aber wer nicht allzu zimperlich ist, bekommt hier beste hard-boiled Krimikost serviert.
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4/5
26.10.2025
eBook (ePUB)
Mordsspaß mit Herz
Die Vorstellung, dass ehemalige Auftragskiller sich in einer Selbsthilfegruppe treffen, klingt absurd und genau das macht das Buch so witzig. Mark, der Hauptcharakter, stolpert von einem Chaos ins nächste, gerät in halsbrecherische Situationen und schafft es trotzdem, sympathisch zu bleiben. Es gibt spannende Momente voller Nervenkitzel, aber gleichzeitig wird man immer wieder von absurden Szenen überrascht.
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4/5
16.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Schwieriges Unterfangen
Mark war Serienkiller. Jetzt hat er sich von diesem Leben abgewandt und versucht seine Taten wiedergutzumachen. Das wird allerdings erschwert, da ihn jemand angreift und dazu zwingt in seine alte Rolle zu schlüpfen. Die große Frage: Was ist einfacher, nachgeben und alle umbringen oder trocken bleiben und dafür vielleicht getötet werden?
Sehr amüsant geschrieben und gut zu lesen.
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