Verbindende Mechanismen Disziplinenübergreifende Erforschung biochemischer und biophysikalischer Vorgänge im frühen 20. Jahrhundert
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- Deutsch ausgewählt
74,00 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
22.05.2024
Abbildungen
72
Verlag
Franz Steiner VerlagSeitenzahl
445
Maße (L/B/H)
3,4/17/24 cm
Gewicht
899 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-515-13125-4
Interdisziplinäre Forschung ist anspruchsvoll, aber oft der erfolgversprechendste Weg zur Lösung wissenschaftlicher Probleme. Diese Überzeugung setzte sich in den 1920er- und 1930er-Jahren zunehmend durch. Wie kamen Forscher*innen dazu, über die eigenen Fachgrenzen hinaus zu denken und zu arbeiten? Wie fanden sie geeignete Kooperationspartner*innen und wie koordinierten sie ihre unterschiedlichen Ressourcen, Fähigkeiten und Ziele? Diesen Fragen geht Caterina Schürch in vier Fallstudien nach. Wir begegnen Chemiker*innen, die gespannt verfolgten, ob sich Haferkeimlinge krümmen oder Dahlienkreuzungen violette Blüten ausbilden, und Biologen, die Klaffmuscheln mit Fotoplatten verglichen oder an Wasserflöhen elektrohistologische Färbemethoden entwickelten. Schürch analysiert das Vorgehen dieser Forscher*innen vor dem Hintergrund neuerer philosophischer Thesen zur Aufklärung biologischer Mechanismen. Ihre Aufarbeitung der konzeptionellen, materiellen und methodologischen Grundlagen der Projekte ermöglicht ein besseres Verständnis der Attraktivitat und der Herausforderungen der Forschung an der Schnittstelle von Biologie, Physik und Chemie in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts.
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