Der Krankheitsbegriff der medizinischen Anthropologie als Gegenstand der Ethik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.04.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
781 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389014639
Besonders ethische Implikationen verschiedener Krankheitsbegriffe werden oft missachtet oder nur einseitig beleuchtet. Seit der Corona-Pandemie liegt der öffentliche Fokus vermehrt auf den ethischen Fragen der Krankheit. Wann genau ist man krank und wer entscheidet das? Ist man auch dann krank, wenn man sich krank fühlt, ohne dass organische Ursachen nachweisbar sind? Welche Rechte kommen welchem Kranken zu? Auch über pandemische Situationen hinaus spielen diese Fragen eine große Rolle für gesellschaftliche und besonders medizinische Auseinandersetzungen, denn es ist immer wichtig zu betrachten, ob ein bestimmtes medizinisches Handeln moralisch gerechtfertigt und ethisch zu begründen ist.
Die Vielschichtigkeit des Krankheitsbegriffs stellt dieser Text mithilfe von diversen Theorien dar. Neben der naturwissenschaftlich-deskriptiven und askriptiven Bedeutung zeigt der Text auch den normativ-präskriptiven Charakter und die ethischen Perspektiven der Krankheit auf. Die Arbeit beleuchtet mit einer weiteren ethischen Differenzierung im deontologischen Sinne öffentlich herrschende ethische Diskurse wie den Konflikt zwischen der Selbstbestimmung des Patienten und der Fürsorgepflicht des Arztes anhand eines Falls von Gender-Dysphorie.
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