Weibliche Wesen als Verführerinnen? Zur Macht von weiblichen Figuren in Erzählungen über gestörte Mahrtenehen in der höfischen Literatur des Mittelalt
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Sprache:Deutsch
18,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.04.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
46 (Printausgabe)
Dateigröße
492 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389015681
Insgesamt drei Erzählungen werden für diese Arbeit zentral: Das Lai Lanval von Marie de France, der Ritter von Staufenberg von Egenolf von Staufenberg sowie die jiddische Geschichte aus Worms. Es soll aufgezeigt werden, dass es eine Vielfalt an nichtmenschlichen Frauen in Mahrtenehenerzählungen des Mittelalters gibt. Insbesondere zwischen den beiden höfischen Texten und dem jiddischen Text sind deutliche Unterschiede, aber auch einige Gemeinsamkeiten zu erkennen. Auf diese soll nach einem Blick auf die einzelnen Texte genauer eingegangen werden.
Bei der Definition des Narrativs im ersten Teil dieser Arbeit werde ich unter anderem auf die Ausführungen Panzers, Lexouteux', Schulz' und Lembkes eingehen. Hier gibt es verschiedene Ansätze und Überlegungen, die sich teils überschneiden, jedoch auch neue Sichtweisen ermöglichen. Eine vielfältige bereits bestehende Forschung lässt sich zudem zu den drei ausgewählten Texten finden. Eingegangen wird unter anderem auf die Ausführungen Fuchs-Jolies zu der Einordnung der Fee im Ritter von Staufenberg, jenen von Lembke zu der weiblichen Figur in der Geschichte aus Worms und denen von Mertens zur Fee und ihrer Absicht im Lanval. Die bestehenden Forschungspositionen zu den jeweiligen Texten werden in dieser Arbeit berücksichtigt und diskutiert.
Zentrale Ergebnisse des Vergleichs der drei Texte werden abschließend in einem Fazit wiedergegeben. In diesem wird der Fokus auf den Gemeinsamkeiten und den Unterschieden zwischen den weiblichen Wesen in den höfischen Romanen liegen. Als eine Art "Gegenbeispiel" wird final der jiddische Text angeführt, um zu zeigen, inwiefern sich jiddische Texte in ihrer Darstellung der weiblichen Figur in Mahrtenehenerzählungen von denen der höfischen Literatur unterscheiden.
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