Produktbild: Verstoßen für die Freiheit

Verstoßen für die Freiheit Zwischen Familienehre und Sehnsucht - eine Frau kämpft für ihren Weg in die Selbstbestimmung

9

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.05.2024

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/13,8/2,7 cm

Gewicht

402 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

Mein Weg in die Freiheit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9869503-7-8

Beschreibung

Rezension

„Das Buch schildert den beeindruckenden Weg einer jungen Frau zu sich selbst, zu ihrer Würde als Mensch und zu einem anderen Verständnis von Gott. Es ist für Christen, Atheisten und Muslime gleich lesenswert.“ Christoph Ernst, Autor & Künstler

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.05.2024

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/13,8/2,7 cm

Gewicht

402 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

Mein Weg in die Freiheit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9869503-7-8

Herstelleradresse

Gerth Medien GmbH
Dillerberg 1
35614 Aßlar
DE

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  • Hopeandlive

    5/5

    12.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hunger nach Freiheit

    In diesem bewegenden Autobiografie wird der Leser mit in das Leben von Zada Wagner genommen, einer jungen palästinensischen Frau, deren Familie schon seit zwei Generationen in Deutschland leben. Zada wächst mit ihrem Zwillingsbruder Jamal in Hamburg auf bis sich die Eltern scheiden lassen. Von diesem Zeitpunkt an werden die Kinder getrennt und Zada muss bei ihrer Mutter bleiben, ihr Bruder bleibt bei dem Vater, der im Haus des Großeltern, gemeinsam mit der Familie eines Onkels lebt. Dieser Einschnitt ist für Zada sehr schmerzhaft, darf sie doch keinen Kontakt zu ihrem Vater und den geliebten Großeltern mehr haben. Das Leben mit der Mutter, die sehr jung mit dem Vater verheiratet wurde, in Jordanien aufgewachsen ist und sich nie bis heute in Deutschland integriert, sondern nur ihren Haushalt und ihre islamische Religion hat mit sehr strengen Verboten und Gesetzen. Zada geht auf die Schule und möchte wie andere Mädchen in Deutschland leben. Für die muslimische Gemeinschaft ist das ein Unding. Die junge Frau schildert sehr eindrücklich die Lieblosigkeiten und Demütigungen, die sie von ihrer Mutter erfährt. Diese Schilderungen haben mich sehr betroffen. Der Leser bekommt einen Blick hinter die Kulissen des Schleiers und der Beziehungslosigkeit und Kälte, mit der sich viele Frauen dort begegnen, ganz besonders wenn sie es wagen mal über den Tellerrand der kulturell enggesetzten Grenzen zu schauen und gar noch einen eigenen Willen entwickeln. Doch Zada hat ein Ziel, sie möchte frei und selbstbestimmt leben, ihr Abitur machen und studieren um auf eigenen Füßen zu stehen. Sie nimmt Kontakt zu ihrem Bruder Jamal auf, der auch unter den engen Verboten und familiären Konflikten leidet und der ihr für die vor ihr liegende Zeit die einzige Stütze sein wird. Dann verliebt sich Zada in einen deutschen Mann und bekommt die ganze Härte und Unbarmherzigkeit des Islam zu spüren. Sie wird aus ihrer Familie ausgestoßen, beschimpft, beleidigt und verachtet und ich konnte so sehr ihren Schmerz spüren und dennoch ihre Stärke bewundern, an ihrem geliebten Christian festzuhalten und ihren Weg zu gehen. Die junge Frau ist eine Kämpferin, im Islam findet sie keinen Halt und keinen Trost, sie lässt sich auf eine islamische Hochzeit ein, um weiter Kontakt zu ihrer Familie halten zu können. Doch nachdem sie verheiratet sind und Zada Mutter von zwei Kindern wurde, holt sie der Schmerz ihrer Kindheit und Jugend wieder ein und führt Zada in eine schwere Depression. Sie hat keine Kraft mehr für ihre innere Freiheit zu kämpfen, doch sie lernt durch eine christliche Freundin den Gott kennen, der ihr wahre innere Freiheit, Liebe und Annahme schenken kann. All das was sie in ihrer Kindheit so schmerzlich vermissen musste. Dieser Gott gibt ihr Kraft mutige Schritte zu gehen, zu vergeben und ihrem Leben eine ganz neue Richtung zu geben. Mich hat die Geschichte von Zada Wagner unglaublich bewegt. Ungeschminkt und ehrlich erzählt sie von ihrer Kindheit und Jugend und der Enge ihrer Kultur, in der das Wort Freiheit keinen Platz hat. Ihre Geschichte macht Mut zu sich, der von Gott geschenkten Würde zu stehen und den Gott der Bibel kennenzulernen, der alleine in der Lage ist Freiheit zu schenken. Zadas Geschichte hilft auch den Menschen hinter dem Schleier mit anderen Augen zu sehen und ihm zu begegnen. Ich wünsche vielen Frauen aus der muslimischen Kultur, es gibt auch eine sehr enge christliche Kultur, sich auf den Weg in die Freiheit zu machen.

  • dreamlady66

    5/5

    01.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zadas Weg in die Freiheit...

    Zada Wagner entstammt einer arabischen Familie und erzählt in ihrem Buch mit 41 Kapiteln ihren Weg in die Unabhängigkeit. Natürlich ist es für ein Mädchen besonders schwer, wenn sie in einer arabischen Kultur und strengem Glauben erzogen worden ist. Da sie aber in Hamburg lebt, und ihre Freunde und sogar einen deutschen Freund lieben gelernt hat, wehrt sich ihre Familie dagegen und bereitet ihr Schwierigkeiten, so dass sie eine schwere Depression überfällt. Als sie sich dann einer christlichen Freundin anvertraut, findet Zara im Gebet ihre Kraft und die Entscheidungen für ihre Freiheit... Ich empfehle dieses persönliche Buch sehr gerne weiter, da es die Kultur und die Kämpfe von arabischen Frauen beschreibt, die zum Teil heute noch bestehen. Fazit: Sehr lesenswert!

  • Sissy

    aus Berlin

    5/5

    21.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von dem Mut eines Mädchens, ihren eigenen Weg zu gehen

    Für den Inhalt bitte den Klappentext lesen. Die Geschichte von Zada Wagner hat mich wirklich sehr berührt. Wenn ich es in meinem Schulumfeld nicht auch so mitbekommen hätte, so könnte es schwerfallen zu Glauben wie das Leben von manchen muslimischen Mädchen aussieht. Die Autorin stellt aber auch schnell klar, nicht alle Arabischen Familien sind so schwierig wie es bei ihr der Fall war. Man spürt, dass Zada schon viel verarbeitet hat und nicht verbittet oder hasserfüllt über ihre Kindheit und ihr junges Erwachsenenleben schreibt. Ich fand jede Seite spannend. Oft dachte ich schon "Was soll jetzt noch kommen" und wurde dann überrascht von einer neuen Wendung. Der Glaube an Gott spielt erst zu einem relativ späten Zeitpunkt eine Rolle, doch auch hier hat es mich wieder sehr beeindruckt, wie Zada Gott kennen gelernt hat. Für mich als Christ, macht es Mut, von meinem Glauben zu erzählen und mit Gottes Hilfe zu rechnen. Da ich theologisch etwas anders geprägt bin, war das Ende für mich ein klein wenig unversöhnlich. Dies hat das Buch für mich aber in keiner weise geschmälert. Ich empfehle dieses Buch von Herzen weiter. Es gibt gute Einblicke in die Kultur und die verschiedenen Kämpfe denen muslimische Frauen ausgesetzt sein können. Doch möchte ich an dieser Stelle auch klar sagen, dass nicht alle muslimische Familien so aufgestellt sind. So wie es auch liberale, konservative und vom Weg abgekommene Christen gibt, so ist auch nicht jeder Muslim gleich!

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    17.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Preis der Freiheit

    „...Deinen eigenen Weg? Du bist eine arabische Muslima! Du darfst nicht deinen eigenen Weg gehen!… Diese Aussage der Mutter zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, einer Geschichte, die zeigt, wie stark die kulturelle Identität selbst in Deutschland wirkt. Die Autorin erzählt offen und ungeschönt ihr bisheriges Leben. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Zada stammt aus einer palästinensischen Familie. Ihre Wurzeln liegen in Jordanien. Doch schon ihr Großvater kam nach Deutschland und baute sich hier eine Existenz auf. Er heiratete eine Deutsche. Drei seiner Kinder aus erster Ehe folgten ihm nach Deutschland, darunter auch Zadas Vater. „...Man würde meinen, dass mein Opa, der ohne Zweifel das autoritäre Familienoberhaupt meiner Familie war, seine Toleranz und Weltoffenheit an sein Kinder weitergeben konnte. Er hat es immer wieder versucht...“ Zadas Vater lernt in Jordanien seine zukünftige Frau kennen. Er nimmt sie mit nach Deutschland. Vier Jahre nach Zadas Geburt kommt es zur Scheidung. Zada lebt bei der Mutter. Die hält die arabischen Werte hoch. Zada aber möchte so leben wie ihre Schulkameradinnen. Damit sind Konflikte vorprogrammiert. Durch das Buch erhalte ich einen tiefen Einblick in die traditionellen Werte und Verhaltensweisen. Es ist erschütternd, wie umfassend die Rechte der Mutter gegenüber ihren Kindern sind. Mit 18 Jahren lernt Zada ihren zukünftigen Mann kennen. Sie hat mittlerweile eines erkannt: Eine gute Ausbildung ist das Wichtigste, um ein eigenständiges Leben führen zu können. Christian hat dafür volles Verständnis. Das Buch zeigt die tiefe Zerrissenheit von Zada zwischen ihrem starken Freiheitswillen und den Forderungen der Mutter. Deren psychische Beeinflussung ist heftig und nicht sehr subtil. Doch Zada geht ihren eigenen Weg. Sie weiß sich von ihrem Freund und dessen Familie unterstützt. Eine Stelle des Buches hat mich besonders betroffen gemacht. Zada erfährt von den Problemen ihrer jüngeren Geschwister und möchte ihnen helfen. Da das Gespräch mit der Mutter nichts fruchtet, wendet sie sich ans Jugendamt. Die Vertreter erscheinen einmal bei der Mutter und sehen keinen Grund, einzugreifen. Ab dem Zeitpunkt wird von der Mutter jeglicher Kontakt der Geschwister zu Zada unterbunden. Sie überträgt ihren Hass auf die Tochter auf die anderen Kinder. „...Zada, wir hassen dich! Wir wollen dich nie wiedersehen! Ruf uns nie wieder an!...“ Eines wird allerdings auch deutlich. Es gibt arabische Familien, in denen es wesentlich toleranter zugeht. Gleichzeitig erlebt Zada in ihrer großen Verwandtschaft, dass Väter zunehmend an einer umfassende Bildung für ihre Kinder interessiert sind. Wie man so schön sagt: Mann kann nicht alle über einen Kamm scheren. Nachdem bei Zada sich alles positiv entwickelt hat und sie nach außen hin stark und selbstbewusst wirkt, zeigt sich, dass ihre Psyche die Vergangenheit nicht verarbeitet hat. Doch selbst aus diesem Teil wird sie mit Hilfe von guten Freunden herausfinden. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es gibt einen Einblick in eine Parallelwelt in Deutschland, die man so kaum wahrnimmt. Zada ist ein Beispiel dafür, wie schwer es Mädchen haben, sich daraus zu lösen.

  • agnes.bookworld

    aus Heiligenhaus, NRW

    5/5

    15.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Muslima kämpft für ihre Selbstbestimmung

    Zada Wagner nimmt ihre Leser mit auf eine Reise durch einen kleinen Abschnitt ihres Lebens. Sie erzählt von ihrer Kindheit und Teenagerzeit in ihrer arabischstämmigen Familie, ohne dabei etwas zu beschönigen, bleibt jedoch stets respektvoll gegenüber ihrer Familie. Ihr Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Einige Situationen ließen mich die Luft anhalten und mich fragen, wie man bestimmte Aussagen der eigenen Mutter ertragen und trotzdem respektieren konnte. Durch ihre Erzählungen erhielt ich zudem Einblicke in die arabische Mentalität und das Familienleben. Ich bewunderte Zadas Stärke und ihren Willen, ein eigenes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie blieb standhaft bei ihren Zielen und setzte ihren Willen durch. Doch ihre Vergangenheit forderte schließlich ihren Tribut. Nach der Geburt ihres ersten Kindes, einer Tochter, verfiel Zada in eine schwere Depression. Während der Schwangerschaft mit ihrem Sohn und durch zahlreiche Therapiesitzungen sowie Gespräche mit einer guten Freundin fand sie schließlich zum Glauben an Gott und erfuhr Heilung. Den Kontakt zu ihrer Familie hat sie, abgesehen von ihrem Zwillingsbruder, komplett abgebrochen. Ich fand Zadas Lebensbericht sehr beeindruckend und empfehle ihr Buch gerne weiter.

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