Er wollte eigentlich nur seine Karriere retten und endlich Anerkennung und Liebe finden. Auf dem Weg dorthin versucht der Schriftsteller Stefan Hohl mithilfe Künstlicher Intelligenz seine Schreibblockade zu überwinden und einen weiteren Bestseller zu landen.Doch die Geschichte der KI mit der wunderschönen Japanerin Sakura inspiriert ihn nicht nur zum Schreiben, sondern auch dazu, nach Japan zu reisen. Dort verliert er sein Herz an die junge hübsche Ayame, die eines Tages spurlos verschwindet. Sowohl beruflich als auch privat nähert sich Stefan plötzlich einem Abgrund.Sakura und Ayame zwei Frauen, verzaubernd und unerreichbar werden Stefan zum Verhängnis. Sakura, das herabfallende Kirschblütenblatt, symbolisierte für die Samurai den eigenen Selbsttod. Ayame, der japanische Name der Schwertlilie, ist eine schöne Blume, an der man sich schneidet.Diktiert die digitale Macht, bei der Stefan Hilfe sucht, am Ende nicht nur sein Buch, sondern beeinflusst sogar sein Leben? Stefan gerät durch den Einfluss der KI in einen Sog, aus dem er nicht mehr zu entkommen droht. Wird ihn die Welle ertränken, wie einst die des Malers Hokusai die Fischer?
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
06.07.2024
eBook (ePUB)
Liebe uns moderne Technik
Der Schriftsteller Stefan Hohl versucht mit Hilfe einer KI , seine Schreibblockade zu überwinden. Es soll ein Roman über einen sehr erfolgreichen Autor sein. Ort der Handlung:Asien. Zeitraum: Aktuelles Zeitalter. Die KI schreibt ihm die ersten 50 Seiten über eine geheimnisvollen Frau in Japan. Um den Roman weiter schreiben zu können begibt sich Stefan nach Tokio. Hier lernt er eine hübsche Japanerin kennen und lieben. Doch als sie plötzlich verschwindet , verliert er die Kontrolle über sein Leben.
Sabine Mayr schreibt hier ein Roman über Liebe, die sich zum Drama entwickelt. Die Charaktere sind authentisch und man beginnt mit Stefan zu leiden. Das aktuelle Thema Künstliche Intelligenz wird hier behandelt. Wie weit ist die Technik schon in unser Leben vorgedrungen. Ist sie Segen oder Fluch. Der Roman hat mehrere Wendungen, und das Ende ist überraschend, und lässt den Leser noch einige Zeit darüber nachdenken.
MEva
aus Düsseldorf
4/5
24.06.2024
eBook (ePUB)
Sind wir austauschbar?
Stefan steht unter Druck. Mit 30 Jahren ist er Bestseller-Autor zweier Bücher - aber der Verlag will mehr. Leider hat er aber eine verheerende Schreibblockade, noch dazu geht das Geld langsam aus. Was macht es da schon, die "freundliche KI" zu bitten die Anfänge des neuen Romans zu schreiben? Um dann kurzerhand die gelieferten 50 Seiten nachzuempfinden. Dafür geht es dann nach Japan - und wie sein Titelheld Paul verliebt auch er sich. Doch wer imitiert hier wen?
KIrschblüte ist ein gelungener Genre-Mix aus Liebe, Drama und Psychothriller. Jeder Aspekt aus Stefans Leben fließt in seine Bewertung am Ende der Geschichte ein und wir wissen nicht ob wir einen unzuverlässigen Erzähler vor uns haben oder nicht.
Dazu ist das Thema KI hier sehr lebensnah angegangen worden. Ich kann die meisten Schritte von Stefan nachvollziehen und trotzdem leide ich mit ihm bei den Konsequenzen. Er versucht der KI gerecht zu werden, zeitgleich befindet er sich in einem Wettstreit mit dieser und mit sich selbst.
Dazu ist das Buch ein spannender Page-Turner. Ich bin durch die Seiten geflogen. Am Ende bleibt genug Raum zur Interpretation und man fragt sich; Welche Geschichte ist wirklich neu? Wie viel Macht hat KI und wann ist lügen jemals eine Lösung gewesen?
Magnolia
5/5
28.06.2024
Buch (Paperback)
Künstliche Intelligenz – ist das die schöne neue Welt?
Künstliche Intelligenz – eine schöne neue Welt, ein Hilfsmittel, um für Anderes den Kopf frei zu haben? Oder eher eines für Blender, für talentfreie Schriftsteller? Diese Fragen stellen sich mir während des Lesens. Und nicht nur diese sind es, der ganze Roman wirft viele Fragen auf.
Stefan Hohl will an seine früheren Erfolge anknüpfen, aber ihm fällt so gar nichts ein. Sein Verleger drängt ihn, endlich das neue Manuskript vorzulegen. Was tun? KI ist in aller Munde, auch Stefan sucht sich entsprechende Seiten, gibt einige Stichworte ein und siehe da - die Seiten flutschen nur so. Die ersten acht davon sind frei zugänglich, Stefan ist begeistert. Der Anfang ist gemacht, das Weiterschreiben gar nicht so einfach wie zunächst gedacht, die restlichen der insgesamt 56 Seiten kann er schließlich nach Eingabe seiner Bankdaten erwerben. Gesagt, getan. Das Um- und Weiterschreiben wird danach bestimmt klappen, so redet er es sich ein, schließlich hat er schon zwei Erfolgsbücher vorzuweisen.
Schon bin ich mittendrin, bin in Tokyo und sehe sie – Sakura. Nicht nur ich bin von ihr angetan, auch Paul ist es, er verliebt sich sofort in sie. Parallel dazu sind es auch Stefan und Ayame, die ähnliches erleben. Eine Liebesgeschichte – oder sind es zwei? – traumhaft schön. KI hat sie vorgegeben, zumindest die eine Geschichte um Sakura und Paul. Wer ist diese geheimnisvolle japanische Schönheit, diese Sakura? Und ist Stefan und Ayames Geschichte, eingebettet in jene, die KI erzeugt hat, ein und dieselbe? Sind sie alle eher Traum? Von KI angetrieben, weitergesponnen? Erst mal musste ich meine Gedanken sortieren, um dann umso genüsslicher weiterlesen zu können.
Sakura und Paul, Ayame und Stefan - beide Stories sind reizvoll und doch nicht so recht fassbar, eher surral, sie fesseln mich, sind aufregend und charmant zugleich, sind verführerisch, ja unwiderstehlich. Die Idee, eine „Story in der Story“ zu schreiben, ist so faszinierend wie gut umgesetzt. Die beiden Geschichten laufen nebeneinander her, überschneiden sich, sie regen meine Phantasie an.
Sabine Mayr hat KI thematisiert, sie hat einen Roman voller Leben vorgelegt, in dem es nicht nur um Liebe geht, es wird dramatisch - nuanciert und facettenreich umgesetzt. Gelebt, erträumt, real oder auch nicht, wer weiß es schon so genau. Das Ende ist voller Magie – so zauberhaft und passend. Ich bin begeistert.
Magnolia
aus Bayern
5/5
28.06.2024
Buch (Paperback)
Künstliche Intelligenz – ist…
Künstliche Intelligenz – ist das die schöne neue Welt? Künstliche Intelligenz – eine schöne neue Welt, ein Hilfsmittel, um für Anderes den Kopf frei zu haben? Oder eher eines für Blender, für talentfreie Schriftsteller? Diese Fragen stellen sich mir während des Lesens. Und nicht nur diese sind es, der ganze Roman wirft viele Fragen auf. Stefan Hohl will an seine früheren Erfolge anknüpfen, aber ihm fällt so gar nichts ein. Sein Verleger drängt ihn, endlich das neue Manuskript vorzulegen. Was tun? KI ist in aller Munde, auch Stefan sucht sich entsprechende Seiten, gibt einige Stichworte ein und siehe da - die Seiten flutschen nur so. Die ersten acht davon sind frei zugänglich, Stefan ist begeistert. Der Anfang ist gemacht, das Weiterschreiben gar nicht so einfach wie zunächst gedacht, die restlichen der insgesamt 56 Seiten kann er schließlich nach Eingabe seiner Bankdaten erwerben. Gesagt, getan. Das Um- und Weiterschreiben wird danach bestimmt klappen, so redet er es sich ein, schließlich hat er schon zwei Erfolgsbücher vorzuweisen. Schon bin ich mittendrin, bin in Tokyo und sehe sie – Sakura. Nicht nur ich bin von ihr angetan, auch Paul ist es, er verliebt sich sofort in sie. Parallel dazu sind es auch Stefan und Ayame, die ähnliches erleben. Eine Liebesgeschichte – oder sind es zwei? – traumhaft schön. KI hat sie vorgegeben, zumindest die eine Geschichte um Sakura und Paul. Wer ist diese geheimnisvolle japanische Schönheit, diese Sakura? Und ist Stefan und Ayames Geschichte, eingebettet in jene, die KI erzeugt hat, ein und dieselbe? Sind sie alle eher Traum? Von KI angetrieben, weitergesponnen? Erst mal musste ich meine Gedanken sortieren, um dann umso genüsslicher weiterlesen zu können. Sakura und Paul, Ayame und Stefan - beide Stories sind reizvoll und doch nicht so recht fassbar, eher surral, sie fesseln mich, sind aufregend und charmant zugleich, sind verführerisch, ja unwiderstehlich. Die Idee, eine „Story in der Story“ zu schreiben, ist so faszinierend wie gut umgesetzt. Die beiden Geschichten laufen nebeneinander her, überschneiden sich, sie regen meine Phantasie an. Sabine Mayr hat KI thematisiert, sie hat einen Roman voller Leben vorgelegt, in dem es nicht nur um Liebe geht, es wird dramatisch - nuanciert und facettenreich umgesetzt. Gelebt, erträumt, real oder auch nicht, wer weiß es schon so genau. Das Ende ist voller Magie – so zauberhaft und passend. Ich bin begeistert.
Bewertung
aus Claußnitz
5/5
26.06.2024
Buch (Paperback)
KI schreibt japanische Geschichten
Stefan, der Bestseller-Autor zweier Bücher, hat eine Schreibblockade, aber der Verlag verlangt weitere Bestseller. Auch das Geld wird langsam alle. Also bittet er die KI den Anfang eines Buches zu verfassen. Um die Geschichte weiter zu schreiben, reist er nach Japan. Dort verliebt er sich, wie sein Hauptcharakter aus dem Buch, ebenfalls. Aber ist die schöne Frau echt? Warum ist sie auf einmal spurlos verschwunden? Eigentlich wollte er nur seine Karriere retten und endlich Anerkennung und Liebe finden. Die spannende Geschichte ist hochaktuell und voller überraschender Wendungen. Sie gibt Einblick in die japanische Lebensart und in die Gefährlichkeit der KI. Die Charaktere sind authentisch. Das Buch ist ein rundum gelungener Mix aus Drama, Liebe und Thriller.
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