Die Jagd beginnt und Prinz Lyndon hat nur ein Ziel: Einen der seltenen, weißen Hirsche fangen. Nur mit dessen Herz kann der Bann, der auf seiner kleinen Schwester lastet, gebrochen werden.
Das sagen zumindest die Legenden.
Lyndon ahnt nicht, dass er drauf und dran ist, bei der Jagd auf das Herz sein eigenes aufs Spiel zu setzen.
Denn mit dem Tod des weißen Hirsches ist auch sein eigenes Schicksal besiegelt.
Tauche ein in das Märchen vom Königssohn und der Waldprinzessin.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
passionandwords.de
3/5
04.05.2025
Hörbuch-Download (MP3)
Runde, aber harmlose Gut-gegen-Böse-Geschichte
Die Geschichte startet wie in einer Fabel, in der die Tiere die Akteure sind. Die Geschichte wandelt sich aber bald zu einer richtigen Fantasy- oder genauer gesagt Romantasy-Geschichte. Sie wird erzählt aus der Ich-Perspektive der letzten weißen Hirschkuh, Liz, einem magischen Wesen, dass für das Gleichgewicht zwischen den Tieren sorgt und heilende Kräfte besitzt.
Als Liz von der schweren Erkrankung ihrer Freundin, der jungen Prinzessin erfährt, macht sie sich in ihrer menschlichen Gestalt auf ins Schloss, um sie zu heilen. Obwohl ihresgleichen von den Menschen Jahrhunderte lang gejagt wurde und sie befürchten muss, bei ihrer Entdeckung ebenfalls getötet zu werden. Ihr Charakter ist so sanft und gütig. Sie ist unglaublich opferbereit.
Ins Schloss gelangt Liz, indem sie vorgibt, auf das Heiratsgesuch des Prinzen, dem Bruder ihrer Freundin, Lyndon, zu reagieren. So kommt die Liebesgeschichte zwischen ihr und Lyndon in Gang.
Prinz Lyndon kämpft mit seiner Rolle als Königssohn, einerseits einmal regieren zu sollen, andererseits, sich seinem autoritären Vater unterwerfen zu müssen. Ihn verzehrt die Sorge um seine Schwester und dann fällt auch noch sein Vater der gleichen geheimnisvollen Krankheit zum Opfer wie seine Schwester. Die alte Hexe, der sein Vater vertraut, treibt ihn dazu an, einen weißen Hirsch zu finden und ihm das Herz rauszuschneiden. Nur mit diesem könnten seine Angehörigen geheilt werden.
Alles zusammen macht die Geschichte sehr spannend. Man macht sich die ganze Zeit Sorgen, dass Liz im Schloss entdeckt wird, wenn sie sich nachts in ihre Hirsch-Gestalt verwandelt. Wem kann sie vertrauen? Wem kann sie sich offenbaren? Wem nicht? Was führt die Hexe im Schilde? Auf welche Seite wird sich Lyndon schlagen? Kann sie ihn überzeugen, dass seine Familie auch geheilt werden kann, ohne dass ein weißer Hirsch dafür getötet werden muss? Die Ereignisse spitzen sich im Laufe des Buches zu. Es zerreißt einen förmlich vor Spannung und Dramatik. Intrigen, Enthüllungen und der klassische Kampf Gut-gegen-Böse geben dem Ganzen zusätzliche Würze.
Der Schwerpunkt der Geschichte liegt mehr auf diesen Fragen als auf der Liebesgeschichte und den Herausforderungen, die eine solche Liebe mit sich bringen würde: Die Liebe zwischen einem unsterblichen Wesen und einem sterblichen Menschen. Die Frage, wie das Volk darauf reagieren würde, wenn sein zukünftiger König sich mit einem Wesen vermählt, dass Jahrhunderte von den Menschen bejagt wurde und dessen Herz als Heilkräftig gilt. Diese und die ganzen weiteren Fragen werden nicht groß problematisiert. Und auch die Lösung des im Vordergrund stehenden Spannungsplots wurde mir am Ende zu schnell und einfach transparent.
In Summe wirkte die Geschichte auf mich, als ob sie eher für jüngere Leser:innen geschrieben wurde. Neben dem recht einfachen Gut-Böse-Schema war die Intrige etwas vorhersehbar und die Liebesgeschichte zwischen Liz und Lyndon sehr harmlos und jugendfrei.
Achtung Romance-Fans – alle anderen am besten nicht weiterlesen:
Das Happy End ist kein vollständiges Happy End. Es gibt noch einige offene Enden. Mit Blick auf das Erscheinungsdatum gehe ich aber nicht davon aus, dass noch eine Fortsetzung kommt, so dass man damit leben können muss.
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Kategorisierung
Romance-Sub-Genre: Romantasy
Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult
Plot-Trope: Afraid to commit, Celebrity, Nature girl, Secret identity, Strong female main character, Transactional relationship
Setting-Trope: Upper Class
Geschlechterkonstellation: Hetero
Beziehungsstruktur: Monogam
Spannung: Packend
Psychologische Tiefe: Oberflächlich
Glaubwürdigkeit: Teils teils
Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
Humor: Wenig
Klassisches Rollenmodell: Teils teils
Anzahl Spicy Szenen: -
Spielart Spicy Szenen: -
Explizitheit Spicy Szenen: -
Originalität der Erzählweise: Teils teils
Erzählperspektive: Ich-Erzähler:in
Bewertung
5/5
16.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Nicht nur das Cover ist wunderschön, sondern auch die Geschichte, die sich dahinter verbirgt.
Sie ist die Letzte ihrer Art; sie ist die letzte weiße Hirschkuh mit heilenden Kräften.
Deswegen ist es für Liz unglaublich gefährlich, die Tiefen ihres Waldes zu verlassen. Aber als sie erfährt, dass ihre Freundin aus Kindheitstagen, die Prinzessin von Walllivien schwer krank ist, steht für sie fest, dass sie nicht still rumsitzen kann, während ihre Freundin langsam stirbt, gleichwenn dieses Unterfangen ihren Tod bedeuten könnte.
Liz schafft es mit einem klugen Täuschungsmanöver bis ins innere des Schlosses. Trotz einiger Hürden (unter anderem ihrer eigenen Gefühle zum Prinzen) scheint es so, als würde ihr Vorhaben tatsächlich klappen. Doch dann durchkreuzt eine böse Hexe ihre Pläne und Liz landet in höchster Lebensgefahr.
Wird sie es schaffen, dass ihre magischen Fähigkeiten unentdeckt bleiben und sie zurück in ihr Waldkönigrech kann?
Mit viel Liebe zum Detail hat Ryvie ein Märchen geschaffen, das von Gut und Böse, Freundschaft, Liebe, Mut, Vertrauen, Hoffnung (ach was weiß ich wie vielen weiteren wichtigen Eigenschaften) erzählt. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, weil ich nicht abwarten konnte, herauszufinden, ob Liz und Lyndon ihr Happy End bekommen, ob die Prinzessin gerettet werden kann und welches Schicksal Dessandra Malifinka widerfährt.
Bewertung
5/5
24.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein schönes Märchen
Das Coverdesign und auch die Gestaltung im Buch fand ich wunderschön. Das Märchen war richtig gut, man liest aus der Perspektive von Liz und Lyndon(Prinz).
Liz hält sich normalerweise von den Menschen fern, als sie aber erfährt das die Schwester von Lyndon schwer erkrankt ist, beschließt sie ihr zu helfen weshalb sie unter einem Vorwand ins Schloss kommt. Dort verbringt sie Zeit mit Lyndon und fühlt sich zu ihm hingezogen, was sie aber versucht zu unterdrücken - sie möchte nur so lange bleiben wie ihre Hilfe benötigt wird. Die Idee mit dem Fuchs und dem Eichhörnchen fand ich so niedlich.
Die 'Hexe' machte auf mich keinen guten Eindruck.. Die ganze Sache um die Jagd auf den weißen Hirsch (also auf Liz) wirkte eher wie ein Racheakt.
Mit dem Ende habe ich so garnicht gerechnet, ich bin von dem 'typischen' Ende ausgegangen, sie heiraten bekommen villeicht ein Kind und leben glücklich bis an ihr Lebensende. Da wurde ich eines besseren belehrt. An dem Punkt sind dann auch noch Fragen offen geblieben und ich bin gespannt auf einen nächsten Band.
Bewertung
aus Kerpen
5/5
16.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Wunderschönes Märchen
Das war ein Buch, dass mich natürlich zunächst durch dieses wunderschöne Cover aufmerksam gemacht hat.
Doch auch innen steckt eine zauberhafte Geschichte, die das Herz erwärmt.
Es ist ein fantastisches Märchen und ich konnte mich wunderbar fallen lassen.
Es gibt einige Elemente der Märchenwelt, die neu und modern gemixt wurden.
Der Erzählstil ist wunderbar gefühlvoll und ruhig. Er packt den Leser weich ein wie in Watte und trägt ihn durch die durchaus spannenden Ereignisse.
Ich hatte eine wunderbare Lesezeit, das Buch war schneller durchgelesen als ich wollte
Leseempfehlung nicht nur für Märchenfreunde.
Bewertung
aus Hoogstede
5/5
30.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Märchenhaft schön
Ein Prinz und seine Jagd, ein weißer Hirsch und eine Legende so alt wie die Wälder - in "The sacred heart -Königin der Wälder" von Ryvie Fux erwartet uns eine märchenhafte Welt, die begeistert und doch auch voller Gefahren ist.
Prinz Lyndon begibt sich auf die Jagd nach den seltenen weißen Hirschen. Nur mit dessen Herz kann seine kranke Schwester geheilt werden. Liz lebt im Wald verborgen mit ihren tierischen Freunden. Bei Tag ist sie ein Mensch, doch des nachts streift sie als Hirsch durch die Wälder. Beide verbindet ein noch unbekanntes Schicksal und eine dunkle Bedrohung.
Das traumhaftschöne Cover mit den Hirschen, Vögel, Fuchs und Eichhörnchen hat es mir besonders angetan. Im Inneren warten filigrane Zierden und als Highlight eine besondere Illustration, die einfach ihren eigenen Zauber hat. Außerdem ist eine Karte des Landes dabei.
Der Prolog hat mich direkt in seinen Bann gezogen, ehe es im ersten Kapitel mit Liz richtig los ging. Immer im Wechsel wird aus Liz' und aus Lyndons Sicht erzählt. Passend zu den Kapiteln gibt es kleine Auszüge aus den Chroniken von Wallivien. Die Zeilen flogen nur so dahin. Liz ist mir sehr ans Herz gewachsen. Nur manchmal hätte ich mir hier und da noch etwas mehr Tiefgang gewünscht.
Autorin Ryvie Fux hat auf jeden Fall eine märchenhafte Welt erschaffen. Man kann sich in das Buch fallen lassen und es entspannt lesen. Gleichzeitig kann man es auch nur schwer aus der Hand legen. Es finden sich darin nicht nur die typischen Themen wie Liebe, Freundschaft und Magie, sondern auch Macht, Gesundheit, Verlust. Wer zwischen den Zeilen liest, wird merken, dass dieses Märchen nicht nur romantisch ist, sondern auch einen wahren Kern in sich trägt.
"The sacred heart" vereint Märchenanteile, Romantik, Abenteuer und ist einfach cozy, zum Träumen schön.
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