Die Ursachen des Bocskay-Aufstandes (1604-1606)
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
11.06.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
408 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389033807
Anfang des siebzehnten Jahrhunderts grenzt das Fürstentum Siebenbürgen im Westen an osmanisches Herrschaftsgebiet, im Süden und Osten an die osmanischen Vasallenstaaten der Walachei und Moldau und im Norden an den habsburgischen Teil Ungarns sowie an Polen. Allein geographisch ist darauf zu schließen, dass sich das Fürstentum Siebenbürgen, zwischen Kaiser und Sultan, in der Einflusszone der Habsburger und ebenso der Osmanen befand. Unter Kaiser Rudolf II. kommt es in den Folgejahren nach 1601 zum Versuch der Eingliederung Siebenbürgens in das Habsburgerreich. Dieses Unterfangen wird jedoch 1604 durch die vom Osmanischen Reich gestützte Revolte des oberungarischen Magnaten Stephan Bocskay unterbunden. Schließlich einigten sich 1606 die Habsburger und der zum Fürsten gewählte Bocskay im Wiener Frieden auf die territoriale Integrität des Fürstentums sowie ständische und konfessionelle Freiheiten. Gleichzeitig stellt der Wiener Frieden im zweiten Artikel die Bedingung eines Friedensschlusses zwischen den Habsburgern und der Hohen Pforte und legt den Grundstein für die Beendigung des Langen Türkenkrieges. Dass der Wiener Frieden den Frieden von Zsitvatorok bedingt, zeigt wie sehr miteinander verschränkt die Ereignisse an der osmanisch-habsburgischen Grenze um das Fürstentum Siebenbürgen sind. So können historische Vorgänge in Siebenbürgen am Anfang des 17. Jahrhunderts, wie Arens eingangs betont, nur mit Berücksichtigung der osmanischen respektive der habsburgischen Perspektive und deren Ambitionen bezüglich Siebenbürgens erfasst werden.
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