Tätowierte Zirkusdamen des 19. und 20. Jahrhunderts. Eine Analyse des ambivalenten Status der feministischen Agency tätowierter Körper am Beispiel Nor
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.06.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
43 (Printausgabe)
Dateigröße
999 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389032893
Durch einen Vergleich der Selbstdarstellung dieser beiden Frauen und der Vermarktung ihrer Show-Acts soll außerdem auf die Ambivalenz dieser Agency aufmerksam gemacht werden. Wie sich bei der Betrachtung von Zirkusshow-Acts dieser Zeit nämlich zeigen wird, gibt es für das angenommene subversive Potenzial der Tattoos auch hemmende Elemente. Einerseits, da die von ihnen erzählten Entstehungsgeschichten der Tattoos auf kolonialen Vorstellungen gegenüber tätowierten Menschen of Color beruhen, wodurch eine Hierarchisierung zwischen ihren und "anderen" Körpern stattfindet. Zudem wurden dieserart Geschichten dafür verwendet, ihre Tattoos nicht mehr nur als selbstbestimmte Akte körperlicher Transformationen zu konstruieren, sondern diese ihnen vielmehr "angetan" wurden. Hierdurch geht die Agency, die ihre Tattoos auszudrücken vermögen, verloren, beziehungsweise scheint nicht mehr so deutlich zu fassen zu sein.
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