Produktbild: Der Freihandel hat fertig

Der Freihandel hat fertig Wie die neue Welt(un)ordnung unseren Wohlstand gefährdet

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.10.2024

Verlag

Amalthea Signum Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1742 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903441347

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.10.2024

Verlag

Amalthea Signum Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

1742 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903441347

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  • Bewertung

    5/5

    28.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Excellent

    Großartiges, einfach zu lesen und sehr umfangreiches Buch zum Thema Freihandel (Import, Export, Sanktionen, Wirtschafzskrieg, Substitutionen, CO2 Besteuerung, Handel, Zölle, WTO, etc.) und wie Österreich bzw. die EU sich für die Zukunft positionieren sollte um mit der USA, China, Indien und den Rest der Welt mithalten zu können.

  • Wolfgang Neubacher

    aus 5203 Köstendorf

    5/5

    20.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie geht es weiter mit dem Freihandel?

    Die erneute Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten bedeutet für den Freihandel eine schlechte Nachricht, denn schon mit der Wahl Trumps 2016 ging eine fast 30jährige Freihandelsperiode zu Ende - so die beiden Autoren Gabriel Felbermayr und Martin Braml in ihrem absolut lesenswerten Buch. Ihre Absicht dabei: "Mit diesem Buch wollen wir auf eingängliche und (hoffentlich) unterhaltsame Art und Weise erklären, wie man konsistent über Globalisierung in einer Welt im Umbruch nachdenken kann." 9 Kapitel umfasst dieses "Nachdenken" - von "Wohlstandsmodell Freihandel" bis "Freihandel und Nachhaltigkeit". Die beiden Autoren sind - diesmal vorweg - glühende Verfechter des Freihandels und liefern auch die entsprechenden Argumente dafür. Deswegen stören sie auch die vielen Handelsbarrieren, die weltweit laufend aufgebaut werden. Auf der anderen Seite will natürlich jedes Land keine Abhängigkeit von anderen Handelspartnern, sondern "Wirtschaftssicherheit" - allerdings ist dabei die Gefahr des Protektionismus groß. Im Mittelpunkt der Überlegungen der Autoren steht die Situation der DACH-Staaten (D, A, CH). Diese haben offene Volkswirtschaften, wenig eigene Rohstoffe, eine großteils mittelständisch organisierte Industrie, sind aber in Wahrheit - wie viele andere Staaten - "Dienstleistungsstaaten". Sie alle profitierten und profitieren - laut den beiden Autoren - von der oft gescholtenen "Globalisierung". Aber: "Exporte sind kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck" - um sich Importe leisten zu können. Besonders interessant ist für mich das 5. Kapitel mit dem Begriff "Wandel durch Handel". Dieser kann funktionieren, aber man hat sich damit den "ruchlosesten Diktaturen" in die Arme geworfen - um zB billiges Erdgas zu bekommen. "Wandel durch Handel" sei keine Einbahnstraße, sondern könne nur in beide Richtungen funktionieren. Ein wichtiges Anliegen ist den Autoren auch "Abhängigkeit verringern durch kluge Diversifizierung": "Zurück zur Wirtschaftssicherheit" lautet deshalb auch die Überschrift zum 6. Kapitel. Aber: Auf keinen Fall Rückzug aus dem Welthandel! Trotzdem: "Das Ziel ist der Erhalt des freien Handels durch ein Gleichgewicht des Schreckens. Weil wir vom Freihandel überzeugt sind und ihn garantieren wollen, sollten wir zum Handelskrieg rüsten....Sanktionsdrohungen müssen immer echte Sanktionen folgen, sobald solange das Gegenüber die auslösenden Gründe erfüllt...." Ein weiterer wichtige Aspekt: "Ökologische und menschenrechtliche Aspekte rücken zusehends in den Mittelpunkt der Handelspolitik"." Ein nicht immer leicht lesbares, aber sehr erhellendes Buch!

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    01.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unbedingte Leseempfehlung

    Wie die neue Welt(un)ordnung unseren Wohlstand gefährdet Mit diesem Buch, dessen Titel an den legendären Ausspruch von Giovanni Trappatoni erinnert, beleuchten die beiden Außenhandelsexperten Gabriel Felbermayr und Martin Braml, beide mit langjähriger Erfahrung in der Politik(beratung), wie unser Wohlstand trotz widriger Umstände erhalten und ausgebaut werden kann. Sie erklären kompetent und verständlich die für Laien manchmal überraschenden Zusammenhänge und decken so manchen Irrglauben auf. Das alles wird den interessierten Lesern in den 9 Kapiteln dieses Buches in anschaulicher Weise nähergebracht, ohne dass hier eine Studium der Wirtschaftswissenschaften notwendig ist. Der, leider nicht mehr erhältliche, Hausverstand sowie kritisches Lesen und Hinterfragen der Medien tut es auch. Gleichzeitig zeigen Felbermayr und Braml auch gangbare Wege auf, die unseren Wohlstand sichern können. Wohlstandsmotor Freihandel Ist die WTO hintot? Colberts Vermächtnis: Exportieren wie die Weltmeister Trumps Handelskriege und was sie uns lehren Wandel durch Handel? Zurück zur Wirtschaftssicherheit Angriff ist die beste Verteidigung Auslandsinvestitionen: Ausverkauf von Tech-Juwelen? Freihandel und Nachhaltigkeit Wir erinnern uns schmerzlich an die Pandemie, die unsere außenwirtschaftliche Abhängigkeiten von Gütern des täglichen Lebens vor Augen geführt hat. Oder daran, dass inzwischen in den sogenannten DACH-Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz) zahlreiche Medikamente, die einst in den Produktionsstätten dieser Länder entwickelt worden sind, an Länder wie Indien ausgelagert worden sind, kaum mehr erhältlich sind. Auch die Abhängigkeit von Putins Erdgas lässt sich nicht so ohneweiters verringern. Ob die Abschottung durch hohe Zölle (aktuell gegenüber e-Autos aus China) das wirklich Gelbe vom Ei sind, oder eher kontraproduktiv sind, kann man hier nachlesen. Nationaler Protektionismus wie er zum Beispiel in Ungarn betrieben, wo ausländischen (sprich österreichischen) Unternehmen, neben unzähligen Vorschriften das Wirtschaftsleben schwer gemacht wird und unwillkürlich auferlegte Abgaben auferlegt werden, hilft niemandem, außer den Autokraten. Ausländische Firmen werden das Land verlassen, wenn keine Gewinner mehr erzielt werden können, und mit dem Verlust von Arbeitsplätzen und Kaufkraft verarmt die „beschützte“ Bevölkerung. Die DACH-Länder verdanken ihren Wohlstand dem Freihandel. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass Immigranten und Zuwanderer, sich für diese Länder entscheiden. Eine Einwanderung nach Afrika, Russland oder China strebt kaum jemand, der aus seiner wirtschaftlichen Trostlosigkeit entfliehen will, an. Die Richtung zeigt immer nach Norden und Westen. Ich lege allen jenen, die mehr über die wirtschaftlichen Zusammenhänge lernen wollen, dieses meisterlich und dabei verständlich geschriebene Buch wärmstens ans Herz. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch, das uns in die faszinierende Welt der Handelsbeziehungen führt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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