Angsterleben im Horrorfilm Wege zur softwarebasierten Analyse und Interpretation von Spannungsinhalten
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
66,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.06.2024
Verlag
Springer Fachmedien WiesbadenSeitenzahl
286 (Printausgabe)
Dateigröße
8801 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783658447755
Die multimodale Studie zum Spannungs- respektive Angsterleben im Horrorfilm ist Teil eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Kooperationsprojektes zwischen Filmwissenschaft (Universität Mainz) und Informatik (Universität Hannover), das dem Ausbau der digitalen Infrastruktur dient. Dies erfolgt über die Entwicklung einer Softwareplattform, die es Forscherinnen und Forschern ermöglicht, automatisiert und manuell Daten aus audiovisuellem Material zu gewinnen. In diesem ersten exemplarischen Forschungsprojekt wurden zur Untersuchung eines 20 Filme umfassenden Slasher-Film-Korpus, einem Sub Genre des Horrorfilms, einerseits das System zur manuellen Annotation sowie andererseits die grundlegenden algorithmischen Verfahren zur Erhebung von Einstellungslängen, Kameragrößen, den Helligkeits- und Laustärkewerten und zur Erkennung von Gesichtern in das System implementiert. Kann das Auslösen einer Angstreaktion als funktionaler Kern beim Spannungserleben eines Horrorfilms betrachtet werden, ermittelt die Arbeit, unter der Verwendung explorativ-statistischer Verfahren, Regelmäßigkeiten im Aufbau von diesbezüglich relevanten Inhalten. Die Untersuchung zeigt letztlich, dass Slasher-Filme durch ihre Inszenierung Eigenschaften von Gefahrensituationen simulieren, auf die das Publikum von Natur aus sensibilisiert ist.
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