Die Geschichte dreht sich um zwei Brüder- der eine ein Sadist, der andere ein Weichei (frei nach dem Motto: Manche Führen, manche Folgen)… nur leider werden durch den sadistischen Bruder Leben und Seelen Unschuldiger zerstört. Die arme 16jährige Laura war leider zur falschen Zeit am falschen Ort… nun wird ihre Seele gebrochen, daran lässt der gewalttätige Toni keinen Zweifel…
Das Buch ist absolut spannend! Jedes einzelnes Kapitel zieht einem in einen Bann aus Grausamkeit und Hoffnung, dass der jüngere Bruder Karl doch noch ein wenig Menschlichkeit besitzt und sich endlich gegen seinen Bruder Toni zur Wehr setzt!
Die Autorin Simone Trojahn hat eine Begabung, die Szenarien so authentisch zu erzählen, dass man sich fühlt, als würde man mit Laura im Keller festsitzen! Es ist wie immer nix für schwache Nerven- Alle anderen: Lest definitv dieses Buch!!
Kristina
5/5
07.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Fesselnd, im wahrsten Sinne des Wortes!
Ich bin sprachlos.
Selten lässt mich ein Buch so zurück...
Ganze 3 Tage hat es gedauert, dieses Buch zu verschlingen.
Mit unverschönten Bildern führt es einem vor Augen, was hinter den verschlossenen Türen wohlmöglich täglich passiert.
Danke!
Bücherwelten
5/5
18.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Wenn man erst mal im Buch drin ist lässt es einen nicht mehr los
Am Anfang war ich gar nicht so überzeugt von dem Buch. Vor allem Hauptprotagonist Toni fand ich einfach nur ekelhaft und ätzend, etwas, das sich im Verlauf des Buches dann auch nicht ändert. Er ist einfach ein kranker Typ. Aber Simone Trojahn hat es mal wieder geschafft, mich absolut zu fesseln, auch wenn es dieses Mal etwas gedauert hat.
Sie beschreibt mal wieder den emotionalen Zustand des Opfers perfekt, genauso wie die Gefühle der anderen Charaktere. Das Martyrium, das Tonis Opfer und alle um ihn herum erleiden ist beängstigend, sehr brutal, ekelhaft und absolut fesselnd. Etwa ab der Mitte konnte ich mit Lesen gar nicht mehr aufhören, weil dann auch richtig viel Spannung aufgebaut wird.
Die Geschichte ist insgesamt sehr grausam und man muss viel aushalten können um dieses Buch zu lesen. Wahrscheinlich ist alles was hier passiert nicht mal ganz so weit hergeholt wie man hofft, denn Monster wie Toni gibt es wirklich. Und Menschen die unsagbare Qualen deswegen leiden ebenso. Das Buch ist nicht einfach nur eine Geschichte über Folter, es ist auch sehr tiefgründig und ich denke, das muss man verstehen um es zu mögen.
Für mich hat die Autorin hier mal wieder alles richtig gemacht. Wer solche Geschichten aushält, dem empfehle ich das Buch weiter.
Celine
aus Friedrichshafen
3/5
01.12.2024
Buch (Taschenbuch)
An sich gut, aber…
An sich fand ich das Buch ganz gut, es wird alles sehr datailliert beschrieben, sei es die abgeranzte Bude in der die Protagonisten leben, die Gerüche, oder die Handlungen die Toni an Laura verübt, die wirklich sehr brutal sind. Für mich persönlich war es nur irgendwie nicht wirklich greifbar, woher diese Brutalität von Tonis Seite aus kommt, noch war es wirklich nachvollziehbar, wieso Karl sich so benutzen lässt. Klar, es wird zwar beschrieben, dass Karl emotional abhängig von Toni ist, aber woher die ganzen Gefühle beider Protagonisten kommen wurde meiner Meinung nach zu wenig aufgegriffen, ich hätte mir bisschen mehr Hintergrundwissen aus der Vergangenheit gewünscht. Ansonsten ist das Buch sehr fesselnd gewesen, man hat dauerhaft mit Laura mitgefiebert und ich musste teilweise auch echt schlucken.
Jana SternSplitter
5/5
06.06.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mit grandioser Schonungslosigkeit
Karl war schon immer der Punchingball für seinen älteren Bruder Toni. Jegliche Drecksarbeit blieb immer an ihm hängen. Nicht ein Finger macht Toni krumm und ist sich stets zu fein, seine Mutter Karin zu pflegen, die wegen ihrer 200 Kg ans Bett gefesselt ist. Karl ist im wahrsten Sinne des Wortes für den Scheiß zuständig, worauf Toni keine Lust hat. Zwischen all dem Dreck und Leid, glaubt Karl keine andere Wahl zu haben, obwohl er 29 Jahre alt ist. Er ist im Inneren wie ein Kind und traut sich nicht ein eigenes Leben zu leben. Selbst als seine Mutter stirbt, tanzt er weiterhin nach Tonis Pfeife, lebt nach seinen Regeln.
Toni hat vor nichts und niemanden Respekt, weder vor Menschen noch vor Tieren. Alle sollen ihn fürchten. Er liebt es Frauen zu schlagen, zu vergewaltigen und zu unterdrücken. An Mord denkt er dabei nicht, nein, er will über Frauen herrschen. Sie sollen vor ihm niederknien und dankbar sein, dass er ihnen Schmerzen zufügt. Schon bald reichen harter Sex, Schläge und Vergewaltigung nicht mehr aus. Toni braucht es noch härter. Er will foltern, da kommt ihn der Keller gelegen, der zu einer Folterkammer wird.
Laura muss die 9. Klasse des Gymnasiums wiederholen. Einen anderen Weg gibt es in den Augen ihrer Eltern nicht. Sie ahnen nicht, wie sie sich fühlt. In Lauras Augen ist ihr Vater ein Waschlappen. Ihre Mutter war nie etwas anderes als eine langweilige Hausfrau. Laura träumt von einer besten Freundin, von der ersten Liebe, den ersten festen Freund, mit dem sie endlich die Unschuld verliert. An einem einzigen Tag, bei einer ihrer Joggingrunden, verlor Laura Hermann weitaus mehr als nur ihre Unschuld, denn in Tonis Keller gab es keine Laura mehr.
Dies war mein erster Hardcore Psychothriller und auch das erste Buch von dieser Autorin. Im Buch wurde ich ausdrücklich vor der schonungslosen Härte des Inhalts gewarnt, weshalb ich es als „selbst schuld“ betrachte. Diese Story beinhaltet weitaus mehr als nur die Taten eines Sadisten. Alles wird schonungslos und in harter Sprache beschrieben. Der Schreibstil passt grandios zum Inhalt des Buches und ich muss gestehen, dass ich es mehrfach aus der Hand legen musste, nicht, weil ich es schlecht fand, nein, weil ich ganz einfach zwischendurch kurz durchatmen musste. Auch wenn das Leid von Laura im Vordergrund steht, schafft es die Autorin zugleich, beinahe zwischen den Zeilen, ebenso das Leid der Eltern mit einzubringen, was ich persönlich für sehr wichtig halte.
Es ist eine wirklich schwierige Thematik und zartbesaiteten Gemütern, rate ich dringend vom Lesen ab. Hier wurde alles schonungslos zu Papier gebracht und ich gebe der Autorin in ihrem Nachwort recht: Solche Gräueltaten passieren jeden Tag und das überall auf der Welt. Es gibt diese kranken Täter und diese hilflosen Opfer.
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