Produktbild: Die letzten Tage von Mauthausen

Die letzten Tage von Mauthausen

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16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.05.2025

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,9/12,8/2,1 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-355-01926-2

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.05.2025

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,9/12,8/2,1 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-355-01926-2

Herstelleradresse

Neues Leben, Verlag
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    24.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eines der grausamensten KZ

    Mein Fazit: Zitat:" Wir,die Überlebten,schwören,das Sterben unserer Besten niemals zu vergessen, und zu kämpfen, das nie wieder Faschismus, nie wieder ein solch menschenfeindliches Regime an die Macht kommt. " Mauthausen, war eines der größten Konzentrationslager der Nationalsozialisten auf dem Gebiet Österreichs. Es befand sich 20 Kilometer östlich von Linz. Von den ca. 190 000 Häftlingen, starben mindestens 100000 in den 7 Jahren. Unschuldige Seelen, die grausam gequält, gefoltert, unmenschliche Arbeit verrichten mussten, vor Hunger und Entkräftung starben, durch Krankheiten... Der Autor Bruno Baum erinnert sich an seine Inhaftierung in Mauthausen und nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise der besonderen Art. All die Grausamkeiten, die begangen wurden ,hat er hautnah erlebt, und doch ist er kein gebrochener Mann. Denn er hat die Solidarität unter den Häftlingen kennengelernt, die ihm mehrmals das Leben gerettet hat und durch den Zusammenhalt andere Leben retten konnte. Seine Ausführungen sind sehr bewegend und emotional. Zumal ich in anderen Büchern gelesen habe, wie Blockälteste Häftlinge grausam misshandelt, getötet und ins Gas geschickt haben. Ein Zeitzeugenbericht, der sehr traurig macht. Im letzten Urlaub waren wir in Mauthausen und es war ein Ort der absoluten Stille. Man möchte sich nicht vorstellen, was für Verbrechen dort verübt wurden.

  • Gisela.1318

    5/5

    22.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht das größte KZ, aber eines der grausamsten

    Mauthausen war zwar nicht das größte, wohl aber eines der grauenvollsten Konzentrationslager. In den dreizehn sogenannten Hauptlagern und in über zwanzig Nebenlagern schufteten 335.000 Menschen für die deutsche Rüstungsindustrie, 122.000 Häftlinge wurden ermordet. Viele starben im Steinbruch neben dem Lager, in welchem Granit gebrochen wurde für den Ausbau von Linz, der „Lieblingsstadt des Führers“. Die Inhaftierten mussten die Steinquader über 186 Stufen nach oben schleppen. „Todesstiege“ wurde die Treppe genannt. Sie führte am Abbruchhang vorbei, dort ging es fünfzig Meter steil in die Tiefe. Die SS stieß dort unzählige Menschen hinab und nannte sie zynisch „Fallschirmspringer“. An einem einzigen Tag, am 31. März 1943, wurden vor den Augen Himmlers so etwa eintausend aus Holland deportierte Juden umgebracht. Das alles liest man in Baums Buch. Und ist erschüttert.

  • Manuela404

    5/5

    21.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klassiker, der berührt

    Achtzig Jahre nach der Befreiung des KZ Mauthausen sind die Aufzeichnungen Bruno Baums neuerlich erschienen. Erweitert um viele erhellende Dokumente und Fotos. Baum war 1936 zu dreizehn Jahren wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt worden. Plötzensee, Brandenburg-Görden, Auschwitz, und schließlich Mauthausen. 1965, inzwischen Mitte Fünfzig, erschienen in Berlin seine Erinnerungen „Die letzten Tage von Mauthausen“. Es sollte sein letztes sein: Baum verstarb Ende 1971 in Potsdam. Er schildert darin das Leben und Töten in dieser Mordstätte der Nazis auf österreichischen Boden. Das geht unter die Haut und ist mehr als nur eine Mahnung. Baums Text habe ich auch als Warnung gelesen.

  • j.h.

    aus Berlin

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DIE LETZTEN TAGE VON MAUTHAUSEN – Erschütternde Erinnerungen eines Überlebenden

    Bruno Baum (1910-1971) war von 1937 bis 1943 im Zuchthaus Brandenburg-Görden inhaftiert und wurde danach ins KZ Auschwitz überstellt. Im Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz wegen des Vormarschs der Roten Armee „evakuiert“ und Baum ins KZ Mauthausen verbracht. „Nach zwanzig Jahren habe ich meine Erlebnisse im Konzentrationslager Mauthausen niedergeschrieben. Sie erheben keinen Anspruch auf eine literarische Gestaltung. Ich habe nur Erlebnisse nach Notizen, die ich mir 1945 gemacht habe, wiedergegeben. Sie sind so dargestellt, wie ich sie erlebt habe. Da ich mich in der letzten Etappe im Sanitätslager von Mauthausen befand, habe ich deshalb auch nur insoweit Verhältnisse des gesamten Lagers geschildert, wie sie notwendig sind, um die Ereignisse zu verstehen. Mein wichtigstes Anliegen ist eine Würdigung der großartigen Solidarität, die unter den Häftlingen aller Nationen bestand. Ohne diese Solidarität hätten wir dieses grausame Lager nicht überstehen können.“ (S. 7) In 16 Kapiteln – beginnend mit dem „Todesmarsch nach Mauthausen“ - beschreibt Bruno Baum den viermonatigen Alltag des Grauens bis zum Häftlingsaufstand und der Befreiung des Lagers durch die amerikanische Armee. Der Leser wird Zeuge schier unvorstellbarer Grausamkeit. Zahlreiche Schwarz-Weiß-Fotos in mehreren Bildstrecken illustrieren dies treffend. Das Protokoll der Vernehmung des Lagerkommandanten Franz Ziereis (ab S. 176) zeichnet das Bild einer menschlichen Bestie, die sich keinerlei Schuld bewusst ist. Das erschütternde Erinnerungsbuch erschien erstmals 1965. Der aus Anlass des 80. Jahrestages der Befreiung erschienenen Neuausgabe sind zwei Nachworte angefügt.

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