Steigen Sie ein zur ersten Reise im sagenhaften Orient-Express!Paris 1883. Für Georges Nagelmackers steht alles auf dem Spiel: Seine neueste Unternehmung, der Orient-Express, startet zur ersten Fahrt quer durch die verfeindeten Staaten Europas. Der luxuriös ausgestattete Zug will ein Symbol des Friedens sein. Mit dabei: ein Dutzend Diplomaten, die ihre politischen Differenzen beilegen sollen. Nur ein Erfolg kann den verschuldeten Georges vor dem Ruin retten. Und er würde damit das Herz der jungen Frauenrechtlerin Hubertine Berthier zurückgewinnen. Sie hat ihn verlassen, weil er ständig in großem Stile scheitert. Diesmal soll alles anders werden. Doch dann erfährt Georges, dass sich ein Attentäter an Bord befindet ...David Janz erweckt den Mythos Orient-Express in all seiner Pracht zu neuem Leben.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Kinofürdieohren
5/5
29.09.2024
Hörbuch-Download
Tolle Zeitreise mit einem Top Sprecher
Der Orient-Express ist eigentlich ein normaler Zug um den sich aber viele Mythen ranken, auch dank Agatha Christies Buch, Mord im Orient Express. Mich selbst fasziniert dieser Zug und mein Traum ist es, einmal die original Strecke von Paris nach Istanbul mit eben diesem Zug zu fahren. Dazu und das wissen vielleicht die wenigsten, hatte der belgische Unternehmer und Erfinder des Orient-Express, Georges Nagelmackers, einen Traum. Nämlich die Überwindung der Grenzen zwischen den einzelnen Nationen in Europa und die friedliche Koexistenz eben derer und dafür sollte der Orient-Express stehen, da er quer durch den europäischen Kontinent fahren sollte bzw fährt.
Im Buch geht es um die Jungfernfahrt des Zuges, aber zunächst wird das Leben von Nagelmackers beleuchtet, auch wie er auf die Idee kam, den Orient-Express zu bauen. Aber man merkt schnell, dass nicht alles Fakt ist, allerdings tut dies der Geschichte keinen Abbruch. Auch die Fahrt an sich und die Gäste sind nicht ganz dem realen Vorbild entsprechend, auch hier hat sich der Autor seiner künstlerischen Freiheit bedient. Es klingt halt spannender, wenn man Jules Verne mit dem Zug mitfahren lässt, der weltbekannte Schriftsteller und nicht Edmond About, der wohl nur eingefleischten Fans, ein Begriff ist. Es ist aber wahr, dass ein Staatsoberhaupt den Zug eigenmächtig gesteuert hat, es war aber nicht der rumänische Herrscher, sondern der Bulgarische. Trotzdem ist die gesamte Geschichte sehr stimmig und interessant geschrieben worden.
Gesprochen wird das Buch von Markus J. Bachmann und auch ihm ist es zu verdanken, dass die Geschichte mich wieder von einer Reise im Orient-Express hat träumen lassen.
Fazit: Die erste Fahrt des Orient-Express ist ein schöner, wenn auch überwiegend fiktiver Ausflug in die Welt des Orient-Express. Der mir aber sehr gut gefallen hat, dazu hat man mit Markus J. Bachmann einen tollen Sprecher auf den Ohren.
Kaufen, zurücklehnen und eine wunderbare Zeitreise mit dem Orient-Express genießen.
Annabell95
5/5
29.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Jungfernfahrt des Orient-Express
Paris 1883. Georges Nagelmackers verfolgt seinen Traum von einem rollenden Luxushotel quer durch die verfeindeten Staaten Europas. Der Orient-Express startet zu seiner ersten Fahrt mit einem Dutzend ausgewählten Diplomaten, die ihre politischen Differenzen beilegen sollen. Der luxoriös ausgestattete Zug soll ein Symbol des Friedens sein. Mit seinem Erfolg kann sich Georges vor seinem Ruin retten und das Herz von der Frauenrechtlerin Hubertine Berthier zurückgewinnen. Sie hat ihn verlassen, weil er bisher immer gescheitert ist. Doch dann stellt sich heraus, dass ein Attentäter an Bord des Zuges ist. Kann dieser noch rechtzeitig aufgehalten werden?
Der Orient-Express dürfte fast allen bekannt sein, doch nicht unbedingt die Geschichte dahinter. Mit einem tollen Mix aus wahren historischen Begebenheiten und Fiktion hat der Autor einen tollen Abenteuerroman auf Schienen geschaffen, wo für jeden Geschmack was dabei sein sollte. Durch den Attentäter im Zug kommen Krimifreunde mit Spannung auf ihre Kosten und der Humor kommt auch nicht zu kurz.
Zu Beginn der Handlung erfährt man noch die Vergangenheit von Georges Nagelmackers und fiebert mit ihm ob er seinen Traum wirklich verwirklichen kann. An seine Seite wurde Hubertine Berthier gestellt, eine Frauenrechtlerin und somit auch eine willensstarke Frau. Als Nebencharaktere, die Diplomaten, waren auch viele historisch bekannte Charaktere dabei, die aber nicht unbedingt tatsächlich auf der ersten Fahrt dabei waren. Jules Verne bspw., der hier sich von den anderen für einen Kriminalroman inspirieren lassen wollte. Er hat am meisten für den Humor zwischendurch gesorgt.
Die Handlung wird mit einem flüssigen, flotten und spannenden Erzählstil erzählt. Mit bildhaften Beschreibungen im Zug, den Orten, den Charakteren und der vorbeiziehenden Landschaft, denkt man, dass man tatsächlich mit auf dieser Reise ist und es hautnah erlebt. Cliffhänger an den Kapitelenden verleiten einen dazu immer weiterlesen zu wollen.
Mein Fazit:
Ein toller Mix aus Fiktion und wahren historischen Begebenheiten und dazu noch ein Mix aus Spannung und Humor. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen, so interessant war es über die erste Reise des Orient-Expresses zu lesen. Das Buch ist auf jeden Fall sehr lesenswert.
nil_liest
aus RheinMain Gebiet
5/5
29.09.2024
Buch (Taschenbuch)
1883 – ein Zug fährt quer durch Europa
Nachdem wir eine Freundin in einer sehr guten Theatervorstellung erleben dürften, in dem das berühmte Stück „Mord im Orient-Express“ nachgespielt wurde, war ich natürlich begeistert dieses Buch hier zu entdecken: ‚Die erste Fahrt des Orient-Express‘ von David Janz.
Was besonders fürs gedruckte Buch spricht ist die Route auf einer Karte auf der vorderen Innenseite der Klappbroschure. Da kann man immer mal wieder nachvollziehen wo sich der Zug befindet. Und in der hinteren Klappe ist der Fahrplan – 4 bis 9 Oktober – sowie die Wagenreihung.
Übrigens ist David Janz nur ein Pseudonym des Autoren Dirk Husemann, der bereits einige historische Romane geschrieben hat. Ich kenne bisher keines seiner Romane, dies hier war meine erste Leseerfahrung seines Schreibens.
‚Die erste Fahrt des Orient-Express‘ liest sich gut, die Spannung hält sich und die Geschichte trägt sich selbst. Zum einen, weil es die historisch belegte erste Fahrt des Orient-Expresses unter die Lupe nimmt und der Autor viele wahre Fakten eingebaut hat und zum anderen eine spannende Geschichte um einen Attentäter, der an Bord sein soll.
George Nagelmacker, ein belgischer Bahnunternehmer, der die große Vision hatte einmal quer durch Europa mit dem Zug zu fahren, trotz verfeindeter Territorien und das bei höchstem Komfort. Der Zug verlässt 1883 den Pariser Bahnhof und Nagelmacker hofft inständig darauf, dass dieses riskante Unterfangen ein Erfolg wird, denn er ist hoch verschuldet und diese Investition ist seine letzte Chance. Er wird hier auf der Jungfernfahrt von 12 Diplomaten und der fiktiven Hubertine Berthier begleitet. Die Charaktere sind zum Teil etwas überzeichnet, andere bleiben blasser. Aber eine bunte unterhaltsame Mischung.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, allerdings hätte ich gerne ein sehr viel ausführlicheres Nachwort gelesen was fiktiv ist und was den Tatsachen entsprach. Klar, Internetsuchmaschinen helfen und geben nach der Lektüre ein recht rundes Bild, aber bei den sicherlich detaillierten Recherchen des Autors, hätte hier sicherlich etwas Ausführlicheres Platz gefunden.
Fazit: Für alle die historische Stoffe lieben und auch gerne mal im Zug sitzen.
Verena B.
aus Köln
5/5
26.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Die erste Fahrt des Orient-Express - spannend, historisch und feministisch ;-)
Bevor die Reise losgeht, lernen wir aber erstmal Georges Nagelmackers etwas näher kennen. Auch ihn gab es wirklich, er ist nämlich der "Vater" des Orient-Express, wenn man so will. Der Leser erfährt, wie er seiner Faszination für Züge bis nach Amerika folgt und es sein Traum ist, einen Zug ebenso wie George Pullman das bereits in den USA getan hat, mit Schlaf- und Speisewagen auszustatten, nur viel komfortabler.
Dabei begleitet Nagelmackers im Roman Hubertine, eine Frauenrechtlerin, die es sich auch später im Buch nicht nehmen lässt, bei der reinen Männerfahrt dabei zu sein und sich in den Zug schmuggelt. So ist das in Wirklichkeit natürlich nicht passiert. Georges Nagelmackers war im wahren Leben mit Marguerite Mermet verheiratet. Aber ich fand die Idee, eine so starke, toughe Frau an Nagelmackers Seite zu stellen, recht charmant, lockerte es die Geschichte doch auf und gab ihr einen modernen Touch!
Vieles im Buch entspricht tatsächlichen Fakten, die sich leicht überprüfen lassen: Der Überfall im Balkan, das ein König die Lok übernahm und fast einen Unfall provoziert hätte. Aber dass Jules Vernes einer von Nagelmackers ersten Fahrgästen war, stimmt nicht; war aber sehr amüsant zu lesen, wie dieser versuchte sich für einen Kriminalroman inspirieren zu lassen und auch nicht davor zurückschreckte, andere Mitreisende dazu als Statisten zu verwenden ( Wir wissen, er hat keinen Kriminalroman über den Orient Express geschrieben, das war jemand anderes ;-) )
Ich könnte hier noch so viel über den Inhalt des Buches referieren, aber das gehört sich ja nicht ;-) Was ich aber sagen kann ist, dass David Janz eine wunderbare, flotte Schreibe hat, mitreißend erzählen und sehr bildhaft beschreiben kann! :-)
David Janz hat die Geschichte um den Orient-Express neu aufleben lassen, und das in einer modernen Form ohne die historischen Fakten allzu sehr zu verändern. Er hat diese nur hier und da etwas angepasst. Und wie bereits oben erwähnt durch den Charakter der Hubertine sogar etwas Feminismus eingebaut :-) Das hat mir gut gefallen!
Dieses Buch ist nicht nur einfach ein Roman, es ist ein Abenteuer, auf das man sich getrost einlassen kann, einlassen muss! :-) Jugendliche ab 14 Jahren haben gewiss ebenso ihre Freude daran wie auch jemand älteres! Durch den Aspekt des Täters, der sich im Zug befinden soll, hat es sogar einen kriminellen Touch, sodass wirklich jeder auf seine Kosten kommt! :-)
Wer neugierig ist, wie es damals bei der ersten Fahrt des Orient-Express (eventuell) zugegangen ist, dem sei das Buch sehr ans Herz gelegt! :-)
Ascora
5/5
16.08.2024
eBook (ePUB)
Eine Vision auf Schienen
Die erste Fahrt des Orient-Express ist ein spannender und informativer historischer Roman von David Janz. Die meisten Leser werden von diesem rollenden Luxus-Zug der quer durch Europa Länder und Nationen verbindet ein Bild vor Augen haben und wenn sie nur an den Krimiklassiker Mord im Orient-Express und eine seiner Verfilmungen denken. Hier erfährt der Leser nun etwas vom Ursprung des Orient-Expresses, von der Idee seines Erfinders und von den Schwierigkeiten, die er dabei überwinden musste. Der Roman beginnt in Paris im Jahr 1883: Georges Nagelmackers startet mit der Jungfernfahrt des Orient-Expresses. Der luxuriös ausgestattete Zug soll ein Symbol des Friedens und ein Dutzend hochrangiger und handverlesener Passagiere von Paris nach Konstantinopel fahren. Diese Fahrt führt die Reisenden über Landesgrenzen und durch bis dahin verfeindete Gebiete. Ein visionäres Unternehmen, dass sich der Belgier Nagelmackers vorgenommen hat.
sein. Mit einigen Rückblenden erfährt der Leser, wie Georges auf seine ehrgeizige Vision dieses luxuriösen und bequemen Reisens gekommen ist.
Die Gäste auf dieser Jungfernfahrt setzen sich nicht nur aus Diplomaten, verfeindeter Länder zusammen, es befindet sich auch Georges größter Konkurrent aus Amerika, ein Journalist der Times und der Schriftsteller Jules Verne mit an Bord. Außerdem noch ein Blinder Passagier, Georges Verlobte und engagierte Frauenrechtlerin Hubertine Berthier. Gemeinsam kommen sie einer Verschwörung auf die Spur, doch wer ist der Attentäter und wer das potentielle Opfer?
Der Autor hat es in meinen Augen wirklich hervorragend geschafft auf die Probleme der Zeit, der einzelnen Länder und der Gesellschaft einzugehen und in eine spannende und unterhaltsame Geschichte einzubauen. Man sollte auch unbedingt das Nachwort lesen, dass aufdeckt, was Fiktion und was historische Realität ist.
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4/5
08.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein kurzweiliger historischer...
Ein kurzweiliger historischer Roman über die Jungfernfahrt des weltberühmten exklusiven Orientexpress. Er liest sich fast wie eine Jules Verne Geschichte.
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