Universität und Gewalt Akademisch-militärische Kooperationen in Welt- und Nachkrieg 1914-1921
64,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.07.2024
Verlag
Franz Steiner Verlag GmbHSeitenzahl
320 (Printausgabe)
Dateigröße
16501 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783515136969
Die anfänglich große Kriegsbegeisterung und die hohen Opferzahlen unter den Universitäten und ihren Studenten begründeten im November 1914 den "Mythos von Langemarck", eine verklärte Heldensage, die sich die Universitäten weit über das Kriegsende hinaus zu eigen machten. Die Niederlage von 1918 erlebten Studenten und Dozenten meist als Zusammenbruch der eigenen Ideale. Bei ihrem fortgesetzten Kampf im blutigen Nachkrieg der frühen Weimarer Republik folgten die Universitäten einem "Primat des Militärs" und wurden zu einer verlässlichen, antirevolutionären Rekrutierungsquelle für Freikorps, Zeitfreiwilligenverbände und Reichswehr.
Florian Schreiner geht der spannenden Frage nach, welche militärische Rolle den Universitäten vor, während und nach der Geburtsstunde der ersten deutschen Demokratie zukommt.
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