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Briefe von morgen, die wir gern gestern schon gelesen hätten Bissig, böse, lakonisch: In unnachahmlich schwarzhumoriger Manier kehrt Timur Vermes zurück zu seinen Wurzeln

5

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.01.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,7/13,7/1,9 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0201-0

Beschreibung

Rezension

"Vermes zeigt sich wieder als virtuoser Erzähler, der verschiedene Tonfälle und Stimmlagen beherrscht. Seinen Humor lässt er an den Zukunftsvisionen zerschellen, lesenswert." Augsburger Allgemeine, 17.02.2025

Produktdetails

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Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.01.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,7/13,7/1,9 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0201-0

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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Unsere Welt ist mittlerweile…

VolkerM am 12.02.2025

Bewertungsnummer: 3013256

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unsere Welt ist mittlerweile so irre, dass die Zukunft nicht mehr das Versprechen, sondern die Drohung ist. Was wäre, wenn es immer so weitergeht? Wenn die künstliche Intelligenz irgendwann bemerkt, dass es gar keine natürliche gibt? Wenn uns Konzerne regieren, deren Beschwerde-Hotline nur noch eine Geheimnummer hat? Oder man stelle sich mal vor, Wahlprogramme würden sich von der Realität entkoppeln! Eine gruselige Vorstellung. Timur Vermes hat unsere Gegenwart ein kleines bisschen weiter überdreht und daraus keinen Roman gemacht, sondern ein satirisches Kaleidoskop, das er nach jedem Kapitel schüttelt, damit ein neuer Irrwitz herauskommt: Eine KI-Augenlinse, die die Realität an die Wünsche des Trägers anpasst. Archäologen der Zukunft, die sich Gedanken über eine unterirdische Kultstätte machen, in der tödliche Strahlenschätze lagern. Ein virtueller Thomas Gottschalk, der aus dem Grab eine Laudatio auf Deutschlands erste Influencer-Kanzlerin hält. Einen Bestellschein für maßgeschneiderte Babies, mit eingebauter Ritalinpumpe und Fernbedienung. Ein Gespräch mit Gott, der sich um andere Dinge kümmert als die um die Menschheit. Und das ist noch lange nicht alles. So unterschiedlich die Themen, so unterschiedlich die Formate: Briefe, Interviews, Werbebroschüren, Zeitungsartikel, geheime Gesprächsmitschnitte. Immer ganz dicht dran und knallhart nachgefragt. Lanz ist auch dabei. Den meisten Spaß hatte ich an den Dialogen, die so auf den Punkt geschrieben sind, dass wirklich jede Pointe sitzt. Messerscharf, absurd, aber nicht weniger realistisch als unsere absurde Gegenwart. Etwa so wie der brachialrhetorische Schlagabtausch zwischen den Presseabteilungen der Hamas und Israelis. Nur Gewinner. Irgendwann. Sogar Dennis Scheck lobt Timur Vermes, aber spätestens hier wird dann klar, dass das alles nur ausgedacht ist. Kurz, aber nicht schmerzlos.

Unsere Welt ist mittlerweile…

VolkerM am 12.02.2025
Bewertungsnummer: 3013256
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unsere Welt ist mittlerweile so irre, dass die Zukunft nicht mehr das Versprechen, sondern die Drohung ist. Was wäre, wenn es immer so weitergeht? Wenn die künstliche Intelligenz irgendwann bemerkt, dass es gar keine natürliche gibt? Wenn uns Konzerne regieren, deren Beschwerde-Hotline nur noch eine Geheimnummer hat? Oder man stelle sich mal vor, Wahlprogramme würden sich von der Realität entkoppeln! Eine gruselige Vorstellung. Timur Vermes hat unsere Gegenwart ein kleines bisschen weiter überdreht und daraus keinen Roman gemacht, sondern ein satirisches Kaleidoskop, das er nach jedem Kapitel schüttelt, damit ein neuer Irrwitz herauskommt: Eine KI-Augenlinse, die die Realität an die Wünsche des Trägers anpasst. Archäologen der Zukunft, die sich Gedanken über eine unterirdische Kultstätte machen, in der tödliche Strahlenschätze lagern. Ein virtueller Thomas Gottschalk, der aus dem Grab eine Laudatio auf Deutschlands erste Influencer-Kanzlerin hält. Einen Bestellschein für maßgeschneiderte Babies, mit eingebauter Ritalinpumpe und Fernbedienung. Ein Gespräch mit Gott, der sich um andere Dinge kümmert als die um die Menschheit. Und das ist noch lange nicht alles. So unterschiedlich die Themen, so unterschiedlich die Formate: Briefe, Interviews, Werbebroschüren, Zeitungsartikel, geheime Gesprächsmitschnitte. Immer ganz dicht dran und knallhart nachgefragt. Lanz ist auch dabei. Den meisten Spaß hatte ich an den Dialogen, die so auf den Punkt geschrieben sind, dass wirklich jede Pointe sitzt. Messerscharf, absurd, aber nicht weniger realistisch als unsere absurde Gegenwart. Etwa so wie der brachialrhetorische Schlagabtausch zwischen den Presseabteilungen der Hamas und Israelis. Nur Gewinner. Irgendwann. Sogar Dennis Scheck lobt Timur Vermes, aber spätestens hier wird dann klar, dass das alles nur ausgedacht ist. Kurz, aber nicht schmerzlos.

Sollte Schullektüre werden

A.Basan aus Garbsen am 06.02.2025

Bewertungsnummer: 2405011

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Timur Vermes holt in diesem Buch zu einem Rundumschlag zu allen wichtigen Themen der Zeit aus: Das Erstarken der AfD, der Ukraine-Krieg, Klimawandel, Nahostkonflikt, deutsches Schulsystem, Pflegeversicherung und KI. Das Buch ist nicht in Romanform geschrieben, sondern setzt sich zusammen aus fiktiven Briefen, Telefonmitschnitten und Protokollen. Es enthält ein Interview mit Gott, einen Dialog von Mensch und KI bei einer Beschwerdehotline und einem von einer KI übersetzten Monolog aus "Hamlet". Dabei ist der Ton witzig bis ironisch-bissig, aber es ist einem trotzdem nicht zum Lachen zumute, weil es gleichzeitig alles sehr hellsichtig anmutet. Der Stil hat mich ein bisschen an "Qualityland" von Marc-Uwe Kling erinnert. Der Brief an Friedrich Merz wirkt dabei so aktuell, dass es einen fast ein bisschen gruselt. Dieses starke Buch sollte Schullektüre für die Mittelstufe werden!

Sollte Schullektüre werden

A.Basan aus Garbsen am 06.02.2025
Bewertungsnummer: 2405011
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Timur Vermes holt in diesem Buch zu einem Rundumschlag zu allen wichtigen Themen der Zeit aus: Das Erstarken der AfD, der Ukraine-Krieg, Klimawandel, Nahostkonflikt, deutsches Schulsystem, Pflegeversicherung und KI. Das Buch ist nicht in Romanform geschrieben, sondern setzt sich zusammen aus fiktiven Briefen, Telefonmitschnitten und Protokollen. Es enthält ein Interview mit Gott, einen Dialog von Mensch und KI bei einer Beschwerdehotline und einem von einer KI übersetzten Monolog aus "Hamlet". Dabei ist der Ton witzig bis ironisch-bissig, aber es ist einem trotzdem nicht zum Lachen zumute, weil es gleichzeitig alles sehr hellsichtig anmutet. Der Stil hat mich ein bisschen an "Qualityland" von Marc-Uwe Kling erinnert. Der Brief an Friedrich Merz wirkt dabei so aktuell, dass es einen fast ein bisschen gruselt. Dieses starke Buch sollte Schullektüre für die Mittelstufe werden!

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Briefe von morgen, die wir gern gestern schon gelesen hätten

von Timur Vermes

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U. Schmenk

Thalia Mayersche Essen Innenstadt

Zum Portrait

5/5

Gedankenspiele

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist ein Rundumschlag an Gedankenspielen bzgl. einer nicht allzu fernen und auch nicht allzu undenkbaren Zukunft. Unterhaltsam und schockierend zugleich. Ein Weckruf für uns alle.
  • U. Schmenk
  • Buchhändler/-in

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5/5

Gedankenspiele

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Dieses Buch ist ein Rundumschlag an Gedankenspielen bzgl. einer nicht allzu fernen und auch nicht allzu undenkbaren Zukunft. Unterhaltsam und schockierend zugleich. Ein Weckruf für uns alle.

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Jessica Kuhfuß

Thalia Rinteln

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5/5

Typisch Vermes

Bewertet: eBook (ePUB)

In „Briefe von morgen, die wir gern gestern schon gelesen hätten“ bietet Timur Vermes eine außergewöhnliche Sammlung fiktiver Briefe aus der Zukunft, die uns zum Nachdenken über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen anregen. Mit seinem typischen satirischen Stil verbindet Vermes humorvolle, oft bissige Kommentare mit einer ernsthaften Reflexion über politische, soziale und kulturelle Themen unserer Zeit. Die Briefe sind originell gestaltet und spiegeln verschiedene Perspektiven wider – von Wissenschaftlern über Politiker bis hin zu ganz normalen Bürgern. Dadurch entsteht ein facettenreiches Bild der möglichen Zukunft, das gleichzeitig unterhält und alarmiert. Vermes gelingt es, komplexe Probleme zugänglich zu machen, ohne dabei belehrend zu wirken. Besonders beeindruckend ist, wie das Buch aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimawandel und gesellschaftliche Spaltung thematisiert, ohne den Leser zu überfordern. Die Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit macht das Werk zu einer spannenden Lektüre für alle, die sich für die Zukunft unserer Welt interessieren und dabei auch gerne mal schmunzeln wollen.
  • Jessica Kuhfuß
  • Buchhändler/-in

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5/5

Typisch Vermes

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In „Briefe von morgen, die wir gern gestern schon gelesen hätten“ bietet Timur Vermes eine außergewöhnliche Sammlung fiktiver Briefe aus der Zukunft, die uns zum Nachdenken über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen anregen. Mit seinem typischen satirischen Stil verbindet Vermes humorvolle, oft bissige Kommentare mit einer ernsthaften Reflexion über politische, soziale und kulturelle Themen unserer Zeit. Die Briefe sind originell gestaltet und spiegeln verschiedene Perspektiven wider – von Wissenschaftlern über Politiker bis hin zu ganz normalen Bürgern. Dadurch entsteht ein facettenreiches Bild der möglichen Zukunft, das gleichzeitig unterhält und alarmiert. Vermes gelingt es, komplexe Probleme zugänglich zu machen, ohne dabei belehrend zu wirken. Besonders beeindruckend ist, wie das Buch aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimawandel und gesellschaftliche Spaltung thematisiert, ohne den Leser zu überfordern. Die Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit macht das Werk zu einer spannenden Lektüre für alle, die sich für die Zukunft unserer Welt interessieren und dabei auch gerne mal schmunzeln wollen.

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