Multiperspektivität in Gedenkstätten am Beispiel des EL-DE-Hauses in Köln
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.10.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
477 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783389075104
Zunächst wird das Prinzip der Multiperspektivität erläutert. Danach erfolgt eine kurze Vorstellung des EL-DE-Hauses, um sich darauf aufbauend näher der Fragestellung zu widmen. Hierfür wird das EL-DE-Haus in seinen unterschiedlichen Bereichen vorgestellt. Diese gliedern sich in die Gedenkstätte, das Museum und das pädagogische Angebot. Dabei werden die einzelnen Bereiche auf ihre Perspektivität geprüft.
Zum Schluss erfolgt im Fazit die Beantwortung der Fragestellung, inwieweit Multiperspektivität im EL-DE-Haus umgesetzt und den SuS vermittelt wird, vorgenommen. Als Literatur dienen der Hausarbeit zwei Texte von Klaus Bergmann sowie ein Text von Martin Lücke. Des Weiteren wurden ein Text von Barbara Kirschbaum und eine Veröffentlichung von Bärbel Kuhn und Matthias Weipert hinzugezogen. Informationen über das EL-DE-Haus geben die offizielle Website und der Besuch vor Ort. Außerdem gab ein Gespräch mit Dr. Dirk Lukaßen, der für den Museumsdienst in dem Bereich Bildung und Vermittlung für das NS-Dokumentationszentrum zuständig ist, interne Informationen über die Umsetzung von Multiperspektivität innerhalb der Einrichtung.
Die Multiperspektivität ist ein didaktisches Prinzip innerhalb der Geschichtswissenschaft. Das Prinzip besagt, dass Schülern und Schülerinnen auf mehreren Wegen aufgezeigt werden soll, dass Geschichte perspektivisch ist und von dem Blickwinkel des Betrachters abhängt. Sie sollen dadurch lernen, dass Geschichte unterschiedlich wiedergegeben wird. Dabei muss bei der Arbeit mit Quellen die Perspektive des jeweiligen Individuums beachtet werden. Zum Beispiel Faktoren wie der Stand innerhalb der Gesellschaft und des Geschlechts können die Wahrnehmung beeinflussen. Auch die Interpretationen von Quellen sind von Perspektivität geprägt. Historiker:innen nehmen die Quellen unterschiedlich wahr, weshalb ihre Deutungen ebenfalls perspektivisch sind.
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