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Keiner wird um etwas bitten Neue Geschichten | Zeugnisse von Liebe, Trauer und Solidarität im Ukraine-Krieg

1

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Abbildungen

mit 30 Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

165

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,2 cm

Gewicht

288 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Originaltitel

Arabesky

Übersetzt von

Sabine Stöhr + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43238-9

Beschreibung

Rezension

»Die Erzählungen Keiner wird um etwas bitten sind in den Tiefen einer Seele zu Hause, für deren Verletzungen und Zerstörungen keine Begrenzung mehr vorstellbar bleibt.« ("DIE ZEIT")
»Manchmal gibt es Bücher, denen man dankbar ist, dass man ihnen nicht entkommt, dass sie einen nicht gehen lassen. Und von denen man allen sagen möchte: Das musst du lesen! Serhij Zhadans neue Geschichten unter dem Titel Keiner wird um etwas bitten sind so ein Buch.« ("Ö1, Ex Libris")
»[Ein] literarischer Lichtblick in finsterer Zeit. Eine Prosa wie ein Laser, konzentriert, mit gebündelter Energie ...« ("Frankfurter Rundschau")
»Zhadans Geschichten zeigen, dass Freiheit und Würde nicht abstrakt sind, sondern konkret.« ("WELT AM SONNTAG")
»[Ein] schwermütiger Zyklus literarisch durchgeformter und sorgfältig komponierter Erzählungen, die untereinander vielfach durch Personal, Motivik und thematische Verweise verbunden sind. ... [Trotzdem] herrscht ein lakonischer Erzählton, gelegentlich durchsprenkelt mit kaustischem Witz ...« ("Berliner Zeitung")
»Schmucklos und einfach wirken die Geschichten, karg ist ihre Sprache. Doch Rückblenden und Reflexionen sind präzis eingesetzt, kein Wort ist zu viel, die Unterhaltungen sind strikt auf den Anlass und die Gegenwart bezogen. ... Und dann gibt es doch noch Hoffnung in diesem auf kluge und unpathetische Weise menschenfreundlichen Buch.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Wer auch nur eine dieser Geschichten gelesen hat, wird sie so schnell nicht vergessen.« ("Der Tagesspiegel")
»So bleibt mitten im Resonanzraum des Krieges trotz des täglichen Albtraums ganz unpathetisch die Gewissheit bestehen, dass es eben doch eine Zukunft gibt – und das hallt nach, wenn man diesen eindrucksvollen Erzählband beiseitegelegt hat.« ("literaturkritik.de")
»In seinem aktuellen Erzählband Keiner wird um etwas bitten gelingt Zhadan die aufrüttelnde Bestandsaufnahme einer vom Krieg versehrten Gesellschaft.« ("Der Standard")
»Der ukrainische Autor erzählt tief bewegend von Menschen und ihren Schicksalen in der Ostukraine.« ("Die Presse")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Abbildungen

mit 30 Abbildungen

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

165

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,2 cm

Gewicht

288 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Originaltitel

Arabesky

Übersetzt von

  • Sabine Stöhr
  • Juri Durkot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43238-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Leben im Krieg

Bewertung am 16.04.2025

Bewertungsnummer: 2467907

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit mehr als drei Jahren tobt nun schon dieser unmenschliche Krieg in der Ukraine, die Welt ist aus den Fugen geraten, der Tod gehört zum Alltag. In „Keiner wird um etwas bitten“ erzählt Sherhij Zhadan in zwölf kurzen, unaufgeregten Geschichten vom veränderten Leben in seiner Heimatstadt Charkiw, von Schmerz, Trauer, Verlust und Tod. Menschen begegnen sich an noch nicht zerstörten Orten – im Hotel, auf dem Fußballplatz, in der Kirche, etc. , finden sich in völlig anderen Situationen, die ohne Krieg nicht vorstellbar gewesen wären, z.B. die Evakuierung einer alten Frau nach der Bombardierung ihres Wohnblocks, die missglückte Liebesnacht eines Soldaten und einer Soldatin, etc. Es sind Geschichten von Liebe, Trauer und Solidarität im Krieg, Geschichten von der Wirkung des Krieges auf die Menschen, nicht vom Krieg selbst. Serhij Zhadan, 1974 im Gebiet Luhansk in der Ostukraine geboren, studierte Germanistik, promovierte über den ukrainischen Futurismus und gehört heute zu den bekanntesten ukrainischen Schriftstellern. Für seine Werke hat er viele Auszeichnungen erhalten, z.B. den Friedenspreis des deutschen Buchhandels (2022). Er lebt in Charkiw und ist seit 2024 Soldat im ukrainischen Militär. Die klare, kraft- aber auch poesievolle Sprache von „Keiner wird um etwas bitten“ hat mich sehr beeindruckt. Die Menschen in den Geschichten waren mir sehr nahe, bewundernswert ihre selbstbewusste und mutige Haltung in solch schweren Zeiten! Auch wenn man sich an die Nachrichten gewöhnt hat, die täglichen Schreckensmeldungen inzwischen fast verdrängt und kaum noch wahrnimmt, erinnert dieses Buch daran, dass es um Menschlichkeit, Würde und, ja, auch um Hoffnung geht. Wir dürfen die betroffenen Menschen nicht einfach vergessen, die Ukraine braucht nach wie vor unsere Solidarität und Unterstützung. Ein wichtiges Buch und eine klare Leseempfehlung!

Leben im Krieg

Bewertung am 16.04.2025
Bewertungsnummer: 2467907
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit mehr als drei Jahren tobt nun schon dieser unmenschliche Krieg in der Ukraine, die Welt ist aus den Fugen geraten, der Tod gehört zum Alltag. In „Keiner wird um etwas bitten“ erzählt Sherhij Zhadan in zwölf kurzen, unaufgeregten Geschichten vom veränderten Leben in seiner Heimatstadt Charkiw, von Schmerz, Trauer, Verlust und Tod. Menschen begegnen sich an noch nicht zerstörten Orten – im Hotel, auf dem Fußballplatz, in der Kirche, etc. , finden sich in völlig anderen Situationen, die ohne Krieg nicht vorstellbar gewesen wären, z.B. die Evakuierung einer alten Frau nach der Bombardierung ihres Wohnblocks, die missglückte Liebesnacht eines Soldaten und einer Soldatin, etc. Es sind Geschichten von Liebe, Trauer und Solidarität im Krieg, Geschichten von der Wirkung des Krieges auf die Menschen, nicht vom Krieg selbst. Serhij Zhadan, 1974 im Gebiet Luhansk in der Ostukraine geboren, studierte Germanistik, promovierte über den ukrainischen Futurismus und gehört heute zu den bekanntesten ukrainischen Schriftstellern. Für seine Werke hat er viele Auszeichnungen erhalten, z.B. den Friedenspreis des deutschen Buchhandels (2022). Er lebt in Charkiw und ist seit 2024 Soldat im ukrainischen Militär. Die klare, kraft- aber auch poesievolle Sprache von „Keiner wird um etwas bitten“ hat mich sehr beeindruckt. Die Menschen in den Geschichten waren mir sehr nahe, bewundernswert ihre selbstbewusste und mutige Haltung in solch schweren Zeiten! Auch wenn man sich an die Nachrichten gewöhnt hat, die täglichen Schreckensmeldungen inzwischen fast verdrängt und kaum noch wahrnimmt, erinnert dieses Buch daran, dass es um Menschlichkeit, Würde und, ja, auch um Hoffnung geht. Wir dürfen die betroffenen Menschen nicht einfach vergessen, die Ukraine braucht nach wie vor unsere Solidarität und Unterstützung. Ein wichtiges Buch und eine klare Leseempfehlung!

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Keiner wird um etwas bitten

von Serhij Zhadan

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