Zwischen Selbstbehauptung und Unterordnung. Die Reichsritterschaft, König Ferdinand und der Gemeine Pfennig von 1542
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.10.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
494 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783389077092
In einem Fazit wird diese Arbeit zu dem Ergebnis kommen, dass aufgrund der erforderlichen Zugeständnisse, welche die Reichsritter im Rahmen der Verhandlungen um die Bewilligung des Gemeinen Pfennigs erwirkten, nicht von bedingungsloser Subordination, sondern von einvernehmlicher Kooperation ausgegangen werden kann beziehungsweise muss.
Im Jahr 1542 wurde das Heilige Römische Reich mit einer akuten politischen Krise in Form der Osmanen konfrontiert. Aufgrund der ,,bedrohlichen Türkengefahr" wurde auf dem im selben Jahr zu Speyer abgehaltenen Reichstag eine ,,beharrliche Türkenhilfe" zur finanziellen und militärischen Unterstützung des Reiches beschlossen. König Ferdinand, der, in Abwesenheit Kaiser Karls V., die Regierung des Reiches ausführte, so auch die Türkenabwehr zu organisieren hatte, war um effektive Mitwirkung der Reichsstände bemüht. Daher sollte auch der reichsunmittelbare Ritter- und Niederadel, dessen Angehörige sich zuvor, unter Berufung auf ihre traditionelle Steuerfreiheit, finanziellen Einbindungen in das Reich entziehen konnten, zu dieser allgemeinen Reichssteuer verpflichtet werden. Die Aufbringung, Entrichtung und Verwaltung der von der Ritterschaft bewilligten Steuergelder machte eine ritterschaftliche Organisation erforderlich, welche die verfassungspolitische Institutionalisierung der Reichsritterschaft zur Folge hatte und somit als Beginn der frühneuzeitlichen Reichsritterschaft gilt.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice