Produktbild: Die Schneiderei in der Fliedergasse - Große Träume

Die Schneiderei in der Fliedergasse - Große Träume Zwei Geschwister und ein großer Traum vom Leben — Eine mitreißende Familiensaga für alle Leserinnen von Charlotte Jacobi und Anne Jacobs

8

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3485

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

263 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71029-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3485

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

263 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71029-4

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    30.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Keiner darf, wie er will...

    Das Autorinnen-Duo hat hier eine mitreißende Familiensaga geschrieben, die besonders durch ihre authentische Darstellung von Liebe, Selbstbestimmung und familiären Herausforderungen besticht. Die Geschichte um die Zwillingsgeschwister Susanne und Leonard, die trotz unterschiedlicher Träume und Interessen zusammenhalten müssen, ist emotional tiefgründig und fesselnd erzählt. Eigentlich war ich schon gleich ab den ersten Seiten gefesselt, weil der Erzählstil mich einfach sofort begeistert hat. Besonders gelungen ist die Kombination aus persönlichen Konflikten und dem historischen Setting im Jahr 1977, das der Erzählung eine besondere Atmosphäre verleiht. Die Charaktere sind liebevoll und vielschichtig gezeichnet, sodass man sehr leicht mitfühlt und mitfiebert, passieren hier doch einige spannende Dinge. Das Buch eignet sich hervorragend für alle, die bewegende Geschichten über Familie, Träume und Zusammenhalt schätzen. Es wird noch einen zweiten Teil geben, der sich wahrscheinlich nahtlos an den ersten anfügt. Trotzdem bleibt man nicht mit einem Cliffhanger zurück, sondern ist einfach nur gespannt, wie es weitergeht. Mich hat dieses Buch auf jeden Fall begeistert!

  • clematis

    5/5

    25.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwillinge

    Kurz vor seinem Tod nimmt Hubert Körber seinen 13-jährigen Zwillingen ein Versprechen ab: Leonard soll Jura studieren, um gegen Krieg und Unrecht anzukämpfen, während Susanne eine kaufmännische Ausbildung anstreben und die familiengeführte Schneiderei übernehmen soll. Sieben Jahre später merken die beiden jungen Menschen, dass sie in vertauschten Rollen agieren – Leo plagt sich mit den trockenen Texten, die seine Schwester im Nu durchschaut, dafür ist Susanne in der Berufsschule ganz und gar nicht ausgelastet und sitzt nur der Pflicht halber an der Nähmaschine. Aber aufgrund von strengen Vorgaben zum Erhalt der Altstadt muss die finanzielle Lage des Betriebs rasch verbessert werden, um Haus und Schneiderei nicht zu verlieren. Haben da eigene Träume überhaupt noch Platz? Tübingen in den 1970er-Jahren ist der Schauplatz dieser überaus liebenswerten Geschichte, in die ich mich rasch hineinversetzen kann. Herkömmliche Rollenbilder für Mann und Frau, rechtsorientierte Burschenschafter und wilde Hausbesetzer, Frauenstreiks und Vorbehalte gegen Homosexualität – in vielerlei Hinsicht sind zu dieser Zeit eigene Zukunftsvorstellungen nicht so einfach gegen die vorherrschenden Konventionen durchzusetzen. Immer ist man auf der Hut, was andere sagen könnten und natürlich ist der Wunsch des Vaters vor seinem Tod auch jetzt noch präsent, kann man diesen auch posthum nicht einfach ignorieren. Das Autorenduo Andrea Bottlinger und Claudia Hornung, welches sich hinter dem Namen Katharina Oswald verbirgt, vermag es blendend, seine Figuren überaus realitätsnah darzustellen und ihre Dilemmata und widerstreitenden Gefühle herauszuarbeiten. Insbesondere die Liebe der Zwillinge für ein und denselben Mann ist ein sehr spezielles Thema, das hervorragend in die Geschichte eigeflochten und höchst einfühlsam geschildert wird. Ein Wunsch, den ich recht rasch beim Lesen verspürt habe, ist dann auch tatsächlich in Erfüllung gegangen und genau nach meinen Vorstellungen im Laufe der Handlung umgesetzt worden. Die Freude am Buch ist aber auch deshalb so groß, da mich viele Details an meine eigene Kindheit erinnern, so zum Beispiel die blauen Matrizen, Vorläufer der späteren Fotokopien, welche ich im Gegensatz zu Susanne mit einem herrlichen Duft verbinde. Plötzlich ist die Zeit vor fünfzig Jahren wieder ganz nah und durch die bildhaften Beschreibungen sind das auch die meist sehr sympathischen Figuren im Roman. Ich habe direkt das Gefühl, dass ich ebenfalls neue Freundschaften schließe, freue mich über die bisherige Entwicklung des Geschehens – zumindest über die positiven Ereignisse – und bin natürlich mehr als gespannt, wie es mit dem Wohnhaus und der Schneiderei im Erdgeschoss weitergeht. So wie Katharina Oswald mit ihrem zauberhaften Schreibstil von ihnen erzählt, sind mir Susanne und Leonard sehr schnell ans Herz gewachsen, sodass ich diese Buch all jenen empfehle, die Spaß haben an der Geschichte der 1970er-Jahre und einem Zwillingspärchen, welches sich mutig den Herausforderungen der Zeit stellt.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    23.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Super Wohlfühlsaga

    Die Schneiderei in der Fliedergasse - Untertitel: Große Träume ist eine Familiensaga, die im Frühjahr kommenden Jahres fortgesetzt wird. Susanne und Leonard sind die Hauptcharaktere im Buch, welches mit dem Prolog im Jahr 1970 in Tübingen einsteigt. Sieben Jahre später beginnt Kapitel 1. Das Buch umfasst 27 Kapitel. Leonard studiert Jura und Susanne möchte die Schneiderei der Familie übernehmen. Aber eigentlich ist Susanne fürs Studieren geschaffen, sie hilft ihrem Bruder auch immer heimlich und er möchte eigentlich viel lieber Kostüme schneidern. Der Vater, der verstorben ist, hatte sich aber gewünscht, dass es so und nicht anders sein soll, es war sein letzter Wille. Dann hat die Schneiderei auch noch mit finanziellen Problemen zu kämpfen und die Liebe macht es ihnen auch alles andere als einfach … Mehr möchte ich gar nicht verraten, lest selbst, liest sich echt spannend und kurzweilig. Leseprobe: ======== In der großen Halle des neuen Zentrums gab es inzwischen eine richtige Bühne. Sie bestand aus zusammensteckbaren Metallelementen, die man relativ schnell auf- und abbauen konnte. … Der locker flüssige Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ist echt ein Wohlfühlroman, der mich gefesselt hat. Sehr nachvollziehbar und authentisch sind die Gefühle und das Handeln der Charaktere in Bezug auf den Beruf und die Liebe und das Leben geschildert. Man kann sich sehr gut hineinversetzen und sich davontragen lassen. Bin schon jetzt gespannt, wie die Saga weiter gehen wird.

  • Isabel

    aus Bietigheim-Bissingen

    4/5

    19.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein flotter Rückwärtssalto in die 70er Jahre ...

    Ich freue mich ja immer Bücher lese zu dürfen, die nahe an meinem eigenen Wohnort liegen und zu denen ich dadurch eine Beziehung habe. So habe ich es genossen, mit den Zwillingen Leonard und Susanne ein wenig durch Tübingen zu spazieren, obwohl ich die Umstände eher als – nun suche ich nach einem Wort – eigennützig bezeichnen würde. Eigennützig nicht von mir aber von dem Vater, der seinen Zwillingen quasi auf dem Totenbett das Versprechen abnimmt, dass Leo Jura studieren wird und Susanne die Belange der familieneigenen Schneiderei durch eine kaufmännische Ausbildung im Griff behalten soll. Dabei haben die Beiden ihre eigenen Ambitionen! Doch als die Existenz der Schneiderei in Gefahr gerät, trauen sich weder Leo noch Sanne der Mutter damit entgegenzutreten. Als dann aber auch noch ihrer beider Liebesleben eine Eigendynamik entwickelt, der sie sich schwer entziehen können, merken sie, dass es so nicht mehr weitergehen kann … Das charmante Autorinnenduo Andrea Bottlinger und Claudia Hornung, das sich hinter dem Pseudonym Katharina Oswald verbirgt, entführt mich in die 1970er Jahre und führt mir mal wieder vor Augen, dass sich in den letzten fünfzig Jahren doch so einiges getan hat. Längst sind heute die Rollenbilder von Mann und Frau in keinem solch rigiden Schema mehr angesiedelt und auch die gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung wird heute nicht mehr strafrechtlich verfolgt und Gott sei Dank weitestgehend akzeptiert. Die Autorinnen schaffen es spielend die damalige Atmosphäre der 70er einzufangen, eine Zeit, in der ich selbst Kind war und noch herrliche Erinnerungen daran habe. Susanne und Leonard könnten damals genauso existiert haben wie im Buch dargestellt und machen richtig Lust auf mehr … mehr zu erfahren, wie es mit der Schneiderei und natürlich vor allem mit den Zwillingen weitergehen wird. Authentische Darstellungen, Charaktere, die man schnell liebgewinn und natürlich viel Lokalkolorit verschafften mir viele vergnügliche Lesestunden. Liebe Andrea, liebe Claudia … schon heute freue ich mich auf den Folgeband rund um Leo und Sanne in Tübingen. Ich vergebe sehr gerne glitzernde vier Sterne verbunden mit einer Leseempfehlung an alle, die sich einfach mal lesenderweise fallen lassen möchten.

  • clematis

    5/5

    25.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Zwillinge Kurz vor seinem Tod…

    Zwillinge Kurz vor seinem Tod nimmt Hubert Körber seinen 13-jährigen Zwillingen ein Versprechen ab: Leonard soll Jura studieren, um gegen Krieg und Unrecht anzukämpfen, während Susanne eine kaufmännische Ausbildung anstreben und die familiengeführte Schneiderei übernehmen soll. Sieben Jahre später merken die beiden jungen Menschen, dass sie in vertauschten Rollen agieren – Leo plagt sich mit den trockenen Texten, die seine Schwester im Nu durchschaut, dafür ist Susanne in der Berufsschule ganz und gar nicht ausgelastet und sitzt nur der Pflicht halber an der Nähmaschine. Aber aufgrund von strengen Vorgaben zum Erhalt der Altstadt muss die finanzielle Lage des Betriebs rasch verbessert werden, um Haus und Schneiderei nicht zu verlieren. Haben da eigene Träume überhaupt noch Platz? Tübingen in den 1970er-Jahren ist der Schauplatz dieser überaus liebenswerten Geschichte, in die ich mich rasch hineinversetzen kann. Herkömmliche Rollenbilder für Mann und Frau, rechtsorientierte Burschenschafter und wilde Hausbesetzer, Frauenstreiks und Vorbehalte gegen Homosexualität – in vielerlei Hinsicht sind zu dieser Zeit eigene Zukunftsvorstellungen nicht so einfach gegen die vorherrschenden Konventionen durchzusetzen. Immer ist man auf der Hut, was andere sagen könnten und natürlich ist der Wunsch des Vaters vor seinem Tod auch jetzt noch präsent, kann man diesen auch posthum nicht einfach ignorieren. Das Autorenduo Andrea Bottlinger und Claudia Hornung, welches sich hinter dem Namen Katharina Oswald verbirgt, vermag es blendend, seine Figuren überaus realitätsnah darzustellen und ihre Dilemmata und widerstreitenden Gefühle herauszuarbeiten. Insbesondere die Liebe der Zwillinge für ein und denselben Mann ist ein sehr spezielles Thema, das hervorragend in die Geschichte eigeflochten und höchst einfühlsam geschildert wird. Ein Wunsch, den ich recht rasch beim Lesen verspürt habe, ist dann auch tatsächlich in Erfüllung gegangen und genau nach meinen Vorstellungen im Laufe der Handlung umgesetzt worden. Die Freude am Buch ist aber auch deshalb so groß, da mich viele Details an meine eigene Kindheit erinnern, so zum Beispiel die blauen Matrizen, Vorläufer der späteren Fotokopien, welche ich im Gegensatz zu Susanne mit einem herrlichen Duft verbinde. Plötzlich ist die Zeit vor fünfzig Jahren wieder ganz nah und durch die bildhaften Beschreibungen sind das auch die meist sehr sympathischen Figuren im Roman. Ich habe direkt das Gefühl, dass ich ebenfalls neue Freundschaften schließe, freue mich über die bisherige Entwicklung des Geschehens – zumindest über die positiven Ereignisse – und bin natürlich mehr als gespannt, wie es mit dem Wohnhaus und der Schneiderei im Erdgeschoss weitergeht. So wie Katharina Oswald mit ihrem zauberhaften Schreibstil von ihnen erzählt, sind mir Susanne und Leonard sehr schnell ans Herz gewachsen, sodass ich diese Buch all jenen empfehle, die Spaß haben an der Geschichte der 1970er-Jahre und einem Zwillingspärchen, welches sich mutig den Herausforderungen der Zeit stellt.

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  • Zum Bewerterprofil von Tessa Mölter

    Tessa Mölter

    Thalia Düsseldorf – Düsseldorf Arcaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Wohlfühlbuch - feministisch, romantisch und authentisch

    Dieses Buch hat einfach Spaß gemacht! Es hatte liebenswerte Charaktere, eine niedliche Liebesgeschichte und einen interessanten Plot. Was will man mehr? Besonders gefallen hat mir die LGBTQ Repräsentation. Sie wirkte authentisch und frei von Klischees und obwohl dies in den 70ern vielleicht unrealistisch war, gab es so gut wie gar keine Homophobie. Das hat nochmal zu dem Wohlfühlcharakter des Buches beigetragen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Rollentausch

    Der Sohn soll Jura studieren, die Tochter die Schneiderei übernehmen. Beide fühlen sich im falschen Film, denn ihre Wünsche für die Zukunft wären genau umgekehrt. Langfristig zahlt sich ihre Hartnäckigkeit aus und sie tauschen.

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