Produktbild: Geisterdämmerung

Geisterdämmerung

2

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Herausgeber

Monika Li

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/3,5 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

鬼地方

Übersetzt von

Monika Li

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-1010-4

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Herausgeber

Monika Li

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/3,5 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

鬼地方

Übersetzt von

Monika Li

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-1010-4

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: info@matthes-seitz-berlin.de

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Taiwanische Familiengeschichte

annlu am 05.05.2025

Bewertungsnummer: 2483547

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch bringt den Leser nach Taiwan. Dabei bekommt man verschiedene Eindrücke – zum einen ist da das ländliche Taiwan der Gegenwart. Dem gegenübergestellt wird der Ort der Erinnerung. Nicht nur Tianhong, sondern auch seine Familie gehen mit ihren Gedanken immer wieder in ihre Kindheit zurück. Obwohl Tianhong laut Klappentext der Titelheld ist, dreht sich das Buch um seine ganze Familie. Sowohl die lebenden Geschwister, als auch die Verstorbenen (als Geister) kommen zu Wort. Die Erzählung springt von einem zum anderen, macht auch zeitlich so manche Sprünge. Im ersten Moment ist es nicht leicht, ihr zu folgen. Doch langsam, langsam kommen mehr Zusammenhänge auf und die Familiengeschichte – aber auch die Geschichte von Yongjing – wird durch immer mehr Aspekte ergänzt. Dabei stellt sich eine melancholische Grundstimmung ein. Wohl auch, weil es den Geschwistern der Familie weder in der Kindheit noch im Erwachsenenalter gut ergangen ist. Viele von ihnen haben Probleme und sind eigentlich vom Leben enttäuscht worden. Über allem schwebt zudem der Tod einer Schwester, von dem der Leser erst spät erfährt, was es mit ihm auf sich hat. Auch zum Mord an Tianhongs Mann gibt es erst einmal viele Andeutungen und wenig Konkretes. Die Geschichte und der Erzählstil lassen sich nicht leicht erklären. Sie wirken verworren und recht zusammenhanglos. Erst langsam zeichnet sich ein genaueres Bild. Sowohl die Kindheitserinnerungen als auch die Beziehungen, die die Geschwister im Erwachsenenalter eingegangen sind, bringen eine gedrückte Stimmung hervor. Das Bild, das hier vom – ländlichen – Taiwan gezeichnet wird, ist weder idyllisch noch aufheiternd. Die Kombination aus allem ist dennoch sehr gut bei mir angekommen. Je weiter ich gelesen habe, umso mehr wollte ich dem Ganzen auf den Grund gehen und so habe ich das Buch immer wieder zur Hand genommen um weiterzulesen.

Taiwanische Familiengeschichte

annlu am 05.05.2025
Bewertungsnummer: 2483547
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch bringt den Leser nach Taiwan. Dabei bekommt man verschiedene Eindrücke – zum einen ist da das ländliche Taiwan der Gegenwart. Dem gegenübergestellt wird der Ort der Erinnerung. Nicht nur Tianhong, sondern auch seine Familie gehen mit ihren Gedanken immer wieder in ihre Kindheit zurück. Obwohl Tianhong laut Klappentext der Titelheld ist, dreht sich das Buch um seine ganze Familie. Sowohl die lebenden Geschwister, als auch die Verstorbenen (als Geister) kommen zu Wort. Die Erzählung springt von einem zum anderen, macht auch zeitlich so manche Sprünge. Im ersten Moment ist es nicht leicht, ihr zu folgen. Doch langsam, langsam kommen mehr Zusammenhänge auf und die Familiengeschichte – aber auch die Geschichte von Yongjing – wird durch immer mehr Aspekte ergänzt. Dabei stellt sich eine melancholische Grundstimmung ein. Wohl auch, weil es den Geschwistern der Familie weder in der Kindheit noch im Erwachsenenalter gut ergangen ist. Viele von ihnen haben Probleme und sind eigentlich vom Leben enttäuscht worden. Über allem schwebt zudem der Tod einer Schwester, von dem der Leser erst spät erfährt, was es mit ihm auf sich hat. Auch zum Mord an Tianhongs Mann gibt es erst einmal viele Andeutungen und wenig Konkretes. Die Geschichte und der Erzählstil lassen sich nicht leicht erklären. Sie wirken verworren und recht zusammenhanglos. Erst langsam zeichnet sich ein genaueres Bild. Sowohl die Kindheitserinnerungen als auch die Beziehungen, die die Geschwister im Erwachsenenalter eingegangen sind, bringen eine gedrückte Stimmung hervor. Das Bild, das hier vom – ländlichen – Taiwan gezeichnet wird, ist weder idyllisch noch aufheiternd. Die Kombination aus allem ist dennoch sehr gut bei mir angekommen. Je weiter ich gelesen habe, umso mehr wollte ich dem Ganzen auf den Grund gehen und so habe ich das Buch immer wieder zur Hand genommen um weiterzulesen.

Tiefgründige Geschichte

Jürg K. am 14.04.2025

Bewertungsnummer: 2465724

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählung ist eindrucksvoll und tiefgründig. Es wird das Leben eines Mannes geschildert, der nach mehreren Jahren im Gefängnis in seine taiwanische Heimat zurückkehrt. Kevin Chen verknüpft in der Geschichte vielerlei Themen zusammen. Tianhong floh als jüngster von sieben Geschwistern nach Berlin. In der Hoffnung ein Leben als homosexueller Mann führen zu können. Die Ehe mit einem Deutschen beendet er mit einem Mord. Die Geschichte spiegelt eine Welt voller Spannung, Tradition und emotionaler Komplexität wider. Der Leser wird in dieser Geschichte mit Aberglauben, kulturelle Verankerung konfrontiert. Diese Eigenheiten Taiwans werden sehr authentisch nachgezeichnet. Die Charaktere sind vielschichtig und berührend. Man erlebt die Dynamik in der Familie und die Spannungen in der Dorfgemeinschaft sehr gut mit. Für mich ein Buch das nicht einfach zu verdauen ist. Es ist ein Buch für Leser die gerne tiefgründige Geschichten lesen möchten.

Tiefgründige Geschichte

Jürg K. am 14.04.2025
Bewertungsnummer: 2465724
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählung ist eindrucksvoll und tiefgründig. Es wird das Leben eines Mannes geschildert, der nach mehreren Jahren im Gefängnis in seine taiwanische Heimat zurückkehrt. Kevin Chen verknüpft in der Geschichte vielerlei Themen zusammen. Tianhong floh als jüngster von sieben Geschwistern nach Berlin. In der Hoffnung ein Leben als homosexueller Mann führen zu können. Die Ehe mit einem Deutschen beendet er mit einem Mord. Die Geschichte spiegelt eine Welt voller Spannung, Tradition und emotionaler Komplexität wider. Der Leser wird in dieser Geschichte mit Aberglauben, kulturelle Verankerung konfrontiert. Diese Eigenheiten Taiwans werden sehr authentisch nachgezeichnet. Die Charaktere sind vielschichtig und berührend. Man erlebt die Dynamik in der Familie und die Spannungen in der Dorfgemeinschaft sehr gut mit. Für mich ein Buch das nicht einfach zu verdauen ist. Es ist ein Buch für Leser die gerne tiefgründige Geschichten lesen möchten.

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Geisterdämmerung

von Kevin Chen

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