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Acht Tage im April Dietrich Bonhoeffers letzter Weg nach Flossenbürg

1

36,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.05.2025

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,9/15,6/4,5 cm

Gewicht

724 g

Farbe

Lichtgrau

Übersetzt von

Thomas Görden

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-08257-8

Beschreibung

Rezension

»Bonhoeffers Biograph John McCabe hat Bonhoeffers letzte Reise akribisch recherchiert und beschrieben.« ("Volker Weidermann (die ZEIT)")
»Ein lesenswertes, kompetentes und bewegendes Buch, das weit über die Reihen der Bonhoeffer-Interessierten hinaus Beachtung verdient.« ("Hans-Joachim Ramm im Deutschen Pfarrerinnen und Pfarrerblatt 7/2025")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.05.2025

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,9/15,6/4,5 cm

Gewicht

724 g

Farbe

Lichtgrau

Übersetzt von

Thomas Görden

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-08257-8

Herstelleradresse

Guetersloher Verlagshaus
Am Ölbach 19
33334 Gütersloh
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Dem Tode entgegen

Bewertung aus Attenhofen am 04.11.2025

Bewertungsnummer: 2644994

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bonhoeffer „… sagte mir damals, wie glücklich ihn das Gefängnis gemacht habe. Er hatte immer befürchtet, dass er nicht stark genug sein würde, um eine solche Prüfung zu bestehen, aber jetzt wusste er, dass es im Leben nichts gibt, wovor man Angst haben muss.“ Nach zwei Jahren Haft, auf einer Fahrt ins Ungewisse, vertraut Dietrich Bonhoeffer seinem Kameraden diese berührenden Worte an. Nach wenigen Tagen werden ihn Hitlers Handlanger hinrichten. Auf 357 Seiten erzählt dieses Buch von den letzten neun Tagen seines Lebens. Dabei geht es nicht nur um Bonhoeffer, sondern auch um seine Weggefährten auf dieser letzten Reise und um die Beben dieser letzten Kriegstage. Jeder Abschnitt für die Tage vom 1. bis 9. April 1945 ist in vier bis sieben kurze Kapitel unterteilt. Diese berichten von den Ereignissen des jeweiligen Tages, beschreiben die Lebensläufe von Bonhoeffers Reisebegleitern, beleuchten politische Hintergründe und malen das Bild einer Nation, die im Untergang begriffen ist. Ergänzt wird das Buch durch zahlreiche Fotos, Dokumente, Skizzen, ausführliche Anmerkungen, ein Stichwortverzeichnis, Literaturhinweise und einige Auszüge aus Bonhoeffers Texten. Dieses Buch liest sich wie ein spannender Krimi – mit dem tragischen Unterschied, dass die grausamen Geschehnisse, die beschrieben werden, wahr sind. Der Autor hat sieben Jahre geforscht, um diese letzten Tage Bonhoeffers wahrheitsgetreu wiederzugeben. Das Ergebnis ist beeindruckend. Die ungewöhnliche Vorgehensweise, einen eng begrenzten Zeitraum ausführlich zu beschreiben, bedrückt und bewegt zugleich. Todesmärsche von KZ-Häftlingen, weise Menschen, die hingerichtet werden, weil sie sich den Alliierten ergeben wollen, ein irrsinniger Führer, Todesurteile, die in aller Eile vollsteckt werden, damit Helden wie Bonhoeffer den Krieg nicht überleben - und vieles mehr - ist erschütternd. Doch daneben gibt es auch Lichtblicke – couragierte Mitmenschen, tiefes Gottvertrauen, ein ökumenischer Gottesdienst im Angesicht des Todes. Fazit: Dieses eindrucksvolle Buch ist schnell gelesen und bleibt lange im Gedächtnis. Es berichtet nicht nur von Dietrich Bonhoeffers letzten Tagen, sondern zeichnet zugleich ein eindringliches Bild des historischen Kontexts jener Zeit. Sehr empfehlenswert!

Dem Tode entgegen

Bewertung aus Attenhofen am 04.11.2025
Bewertungsnummer: 2644994
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bonhoeffer „… sagte mir damals, wie glücklich ihn das Gefängnis gemacht habe. Er hatte immer befürchtet, dass er nicht stark genug sein würde, um eine solche Prüfung zu bestehen, aber jetzt wusste er, dass es im Leben nichts gibt, wovor man Angst haben muss.“ Nach zwei Jahren Haft, auf einer Fahrt ins Ungewisse, vertraut Dietrich Bonhoeffer seinem Kameraden diese berührenden Worte an. Nach wenigen Tagen werden ihn Hitlers Handlanger hinrichten. Auf 357 Seiten erzählt dieses Buch von den letzten neun Tagen seines Lebens. Dabei geht es nicht nur um Bonhoeffer, sondern auch um seine Weggefährten auf dieser letzten Reise und um die Beben dieser letzten Kriegstage. Jeder Abschnitt für die Tage vom 1. bis 9. April 1945 ist in vier bis sieben kurze Kapitel unterteilt. Diese berichten von den Ereignissen des jeweiligen Tages, beschreiben die Lebensläufe von Bonhoeffers Reisebegleitern, beleuchten politische Hintergründe und malen das Bild einer Nation, die im Untergang begriffen ist. Ergänzt wird das Buch durch zahlreiche Fotos, Dokumente, Skizzen, ausführliche Anmerkungen, ein Stichwortverzeichnis, Literaturhinweise und einige Auszüge aus Bonhoeffers Texten. Dieses Buch liest sich wie ein spannender Krimi – mit dem tragischen Unterschied, dass die grausamen Geschehnisse, die beschrieben werden, wahr sind. Der Autor hat sieben Jahre geforscht, um diese letzten Tage Bonhoeffers wahrheitsgetreu wiederzugeben. Das Ergebnis ist beeindruckend. Die ungewöhnliche Vorgehensweise, einen eng begrenzten Zeitraum ausführlich zu beschreiben, bedrückt und bewegt zugleich. Todesmärsche von KZ-Häftlingen, weise Menschen, die hingerichtet werden, weil sie sich den Alliierten ergeben wollen, ein irrsinniger Führer, Todesurteile, die in aller Eile vollsteckt werden, damit Helden wie Bonhoeffer den Krieg nicht überleben - und vieles mehr - ist erschütternd. Doch daneben gibt es auch Lichtblicke – couragierte Mitmenschen, tiefes Gottvertrauen, ein ökumenischer Gottesdienst im Angesicht des Todes. Fazit: Dieses eindrucksvolle Buch ist schnell gelesen und bleibt lange im Gedächtnis. Es berichtet nicht nur von Dietrich Bonhoeffers letzten Tagen, sondern zeichnet zugleich ein eindringliches Bild des historischen Kontexts jener Zeit. Sehr empfehlenswert!

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Acht Tage im April

von John McCabe

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