Produktbild: MIGROS am Scheideweg 1925–2025

MIGROS am Scheideweg 1925–2025 Der turbulente Weg der Migros: in 100 Jahren vom Pionier zum Patienten — Wie das Erbe von Gottlieb Duttweiler gefährdet wird

3

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2025

Abbildungen

6

Verlag

NZZ Libro

Seitenzahl

164

Maße (B/H)

12,5/20,2 cm

Gewicht

375 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03980-002-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2025

Abbildungen

6

Verlag

NZZ Libro

Seitenzahl

164

Maße (B/H)

12,5/20,2 cm

Gewicht

375 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03980-002-5

EU-Ansprechpartner

Schwabe Verlag GmbH
Marienstraße 28
10117 Berlin
DE
info@schwabeverlag.de

Herstelleradresse

NZZ Libro
Grellingerstr. 21
4052 Basel
CH
verlag@nzz-libro.ch

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Leckebusch Thomas

    aus Zürich

    5/5

    18.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Migros am Scheideweg

    Pünktlich zum 100 jährigen Jubiläum erscheint ein kleines, aber interessantes Büchlein über die bisherige Geschichte der Migros. In ihren Anfängen war die Migros eine AG, die stark fokussiert war. Im laufe der Zeit wuchs sie immer stärker in verschiedene Bereiche hinein, weg vom Lebensmittelbereich in den Non-Food Bereich. Es folgten Reiseunternehmen, der Landesring der Unabhängigen und 1941 die Umwandlung in eine Genossenschaft. 1944 starteten die Migros Klubschulen, 1954 die Migrol, 1956 der Buchklub Ex Libris und 1957 noch die Migros Bank. Unser Autor, der auch selber bei der Migros arbeitete, führt dem Leser in seinem letzten Kapitel Wege vor, wie die Migros ihre Zukunft gestalten könnte um wieder zu neuer Stärke zu kommen.

  • Bewertung

    4/5

    04.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Lektüre, teilweise etwas anstrengend zu lesen

    Die Geschichte rund um den orangen Riesen und GD ist spannend und weitgehend chronologisch aufgebaut. Die dargestellten Entwicklungen mitsamt den teils haarsträubenden Versäumnissen sowie die Organisationsstruktur, welche ihren Teil zur ganzen Schwerfälligkeit beiträgt, sind teilweise beängstigend. Störend empfand ich zu Beginb den Schreibstil, der nicht gerade zum lesen anregte. Auch gewisse Hinweise des Autors, wo er mit seiner Consulting-Firma mitgearbeitet hat, hatten aus meiner Sicht etwas von übertriebener Selbstbeweihräucherung - das hätte es nicht gebraucht. Alles in allem aber ein gutes Buch, das ich innert zwei bis drei Tage als Ferienlektüre las und jederzeit wieder kaufen würde.

  • Bewertung

    aus Hünenberg

    5/5

    30.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Wenn Manager eine Idee abwürgen

    Der orange Riese ist keine Märchenfigur, sondern die größte Arbeitgeberin der Schweiz. Und seit die Migros mit ihren Expansionsträume auch in Deutschland gescheitert ist, kennt man den 100 Jahre alt gewordenen Koloss auch in Deutschland. Doch trotz 32 Milliarden Umsatz hätte sich das Kind des charismatischen Gottlieb Duttweiler einen ruhigeren runden Geburtstag gewünscht. Denn seit Lidl und Aldi in den Schweizer Markt eingedrungen sind, kommt der als Genossenschaft organisierte Konzern nicht mehr aus den Turbulenzen heraus. Warum dem so ist und wie das Erbe „Duttis“ gerettet werde könnte, analysiert der 1939 geborene Christoph Zollinger ebenso scharf wiw einleuchtend. Als sich Aldi und Lidl aufmachten, Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten der Migros abspenstig zu machen, runzelten viele Experten die Stirn. Am orangen Nationaldenkmal hatten schon andere erfolgslos gerüttelt. Doch Internet, neue Einkaufsgewohnheiten, demographische Verschiebungen, cleveres Marketing der deutschen Eindringlinge und gravierende Managementfehler der Migros-Bosse machten sich schon bald in den Umsatzzahlen und Bilanzen bemerkbar. Da es für das Verständnis des kometenhaften Aufstiegs der Migros unabdingbar ist, ihren Gründer und dessen Philosophie zu kennen, widmet Christoph Zollinger dem Schweizer Pionier Gottlieb Duttweiler viele Seiten. Und natürlich kommt er auch auf Duttis Ehefrau Adele und andere Mitstreiter der frühen Jahre zu sprechen. Die Antwort auf die Frage „Bist du ein Migros-Kind oder ein Coop-Kind?“ konnte zwar keine Liebenden trennen, veranlasste jedoch Hobby-Psychologen trotzdem zu wagemutigen Persönlichkeitsanalysen. Ganz nach dem Schema „Beatles oder Stones?“ Und spätestens als die Aldi-Werber Plakate mit dem URL „Ich-bin-ein-aldi-Kind.ch“ aufhängen ließen, merkten selbst Erstsemestrige BWL-Studis, dass ein heftiges Gewitter im Anzug war. Die Hauptursache für den langsamen, aber stetigen Abstieg vom obersten Treppchen im Detailhandel ortet der Autor bei der Organisationsstruktur. Denn was dem Präsidenten der langjährigen Nummer 2 schon vor über zehn Jahren gelang, ist bei der Migros noch immer ungelöst. Zehn Genossenschaften bedeutet zehn Könige, die ihre Reiche und Privilegien verteidigen. Rasche und unpopuläre Entscheidungen wie beim Konkurrenten sind daher nicht möglich. Nachdem Christoph Zollinger zum harten, gut begründeten Urteil kommt, dass McKinsey und seine Anhänger die Migros nicht retten können, gibt er im 14. Kapitel seinen Lösungsvorschlag bekannt. Den hier vorwegzunehmen, wäre wohl nicht im Sinne des Autors. Verraten sei nur, dass „Dutti“ dabei ebenfalls eine Rolle spielt. Fazit: Zollingers Aufarbeitung eines langsamen Niedergangs ist auch ein Lehrstück, das grenzüberschreitend von Interesse sein kann. Denn er zeigt auf, was die DNA eines Unternehmens ist, was sie bewirkt und wie sie verloren gehen kann. Und als guter Kenner der Materie zeigt er am Schluss Wege auf, wie ein verloren geglaubtes Kind wieder nach Hause findet. Ob dies Manager mit Oligarchen-Allüren ebenfalls zur Kenntnis nehmen, steht in den Sternen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: MIGROS am Scheideweg 1925–2025