• Produktbild: Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre
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Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre Roman | Eine große Liebe in Zeiten der Französischen Revolution. Historischer Roman

30

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.02.2025

Verlag

Knaur

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,7/14,9/4,2 cm

Gewicht

656 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56134-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Für mich sind gut recherchierte historische Romane ein feine Sache. Ein solcher ist der Roman "Die Farben der Revolution". Die Lektüre lohnt sich unbedingt.« ("General-Anzeiger")
"Hervorragend recherchiert, zeigt der Roman auch die unbekannten Seiten wichtiger Akteure in Zeiten weitreichender politischer Umwälzungen." ("Histo-Couch")

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Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.02.2025

Verlag

Knaur

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,7/14,9/4,2 cm

Gewicht

656 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56134-8

Herstelleradresse

Knaur HC
Landsberger Straße 246
80687 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Renas Wortwelt

    5/5

    03.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnder Schmöker um zwei faszinierende historische Figuren in dramatischer Zeit

    Selbst wenn mich gerade diese Epoche und dieses Land rund um die Ereignisse der Französischen Revolution nicht ohnehin schon immer sehr interessiert und beschäftigt hätten, hätte dieser absolut gelungene Roman mich trotzdem in seinen Bann ziehen müssen. Denn die sehr fähige Autorin, deren Vorgängerbuch "Die Fliegerinnen" mir bereits ausnehmend gut gefiel, schafft es, in ihrem Roman über die Liebe zwischen einer der prägendsten Gestalten dieser Zeit, Maximilien Robespierre, und seiner Verlobten, Eléonore Duplay, alles zu vereinen, was ein gutes Buch ausmacht. Da sind zum einen die historischen Hintergründe, die allein für sich schon eine fesselnde Geschichte darstellen, die trotz umfangreicher Analysen bis heute noch Fragen offen lassen und die vor allem eine der weitreichendsten Umwälzungen in der europäischen Historie bedeuteten. Und da sind zum anderen die handelnden Menschen, die in dieser unruhigen Zeit agierenden Politiker, die Künstler, Maler, Schriftsteller, die verschiedenen Klassen, Adelige, Bürger, Handwerker und die Männer und Frauen. Jede Gruppe für sich und alle zusammen treten in diesem fesselnden Roman auf, jede einzelne Figur hat ihre Rolle in diesem Drama. Vor allem aber natürlich Eléonore, die uns ihre Geschichte in Ich-Form konsequent aus ihrer eigenen Perspektive schildert. Und diese Perspektive ist das Wichtige, das Entscheidende in diesem Geschichte einer mutigen, einer ungewöhnlichen Frau. Denn Eléonore kämpft nicht nur für die Republik, für die Abschaffung der Monarchie und des Adels, für gleiche Rechte für alle Bürger. Ganz besonders und mit hohem persönlichem Einsatz kämpft sie für die Rechte der Frauen. Denn Frauen hatten kein Wahlrecht und das war in der neuen Verfassung, die nun entstehen sollte, auch nicht vorgesehen. Frauen hatten Heim und Kinder zu versorgen, Verstand wurde ihnen abgesprochen. Kämpften sie, beharrten sie auf ihrem Mitspracherecht, wurden sie verunglimpft, verhaftet, verurteilt. Frauenrechte, die Gleichberechtigung der Frauen scheinen das vornehmliche Thema der wirklich sehr begabten Autorin zu sein, denn auch schon in "Die Fliegerinnen" hat sie das thematisiert, in der Schilderung der Ungleichbehandlung der russischen Kampfpilotinnen im zweiten Weltkrieg im Vergleich mit ihren männlichen Kollegen. Auch dort hat Jeanette Limbeck geschickt und gelungen die historischen Ereignisse mit mehreren Frauenschicksalen verknüpft und so erlebbar gemacht. Die Handlung in ihrem neuen Roman erstreckt sich über vier Jahre und berichtet die Ereignisse der Jahre 1791 bis 1795. Die Republik sollte entstehen, doch die Handelnden waren sich uneins über den Weg dorthin. Es gab viele Auseinandersetzungen, kriegerische an den Grenzen und in den Provinzen, wie wortreiche im Parlament. Viele verschiedene, gegensätzliche Interessen prallten aufeinander und inmitten dieses Chaos, in welchem ein falsches Wort zur falschen Zeit, eine aus der Luft gegriffene Verdächtigung schnell zu Verhaftung, Verurteilung und Hinrichtung führen konnte, steht Robespierre. Er wohnt im Hause Duplay und begegnet so Eléonore. Beide sind schnell gleichermaßen voneinander beeindruckt und angezogen, doch er, der sie aufrichtig liebt, zweifelt an einer gemeinsamen Zukunft. Eléonore, die trotz ihrer Liebe auch immer wieder heftig mit ihm über Politik, Frauenrechte und über seine Pläne streitet, ist Malerin mit Leib und Seele, auch wenn sie sich Zeit und Mittel für ihre Passion mühsam erkämpfen muss. Sie erschafft Porträts von Robespierre, Gemälde der Revolution im damals üblichen antiken Stil. Doch auch auf diesem Gebiet haben Frauen viel weniger Chancen und Möglichkeiten als Männer, was ihr immer wieder schmerzhaft klar wird. Der Roman zieht von der ersten Seite in die Geschichte hinein, man folgt atemlos den Geschehnissen. Doch oft war ich verwirrt, zu viele Akteure treten auf, all die Politiker, Journalisten, Künstler, die um Robespierre herumschwirren, die mal mit Vor-, mal mit Nachnamen genannt werden, so dass ich immer wieder mal den Überblick verlor. Da half durchaus das Glossar am Ende des Buches, wo sich auch eine Liste der auftretenden Personen findet. Allerdings wäre es noch besser gewesen, diese alphabetisch aufzuführen, des leichteren Auffindens wegen, statt in der Reihenfolge ihres Auftretens. Den Einstieg in den Roman bildet eine Szene in der heutigen Zeit, in der eine "sie" - vermutlich meint die Autorin hier sich selbst - ein Gemälde von Eléonore Duplay entdeckt, solcherart auf die Protagonistin aufmerksam wurde und so wohl die Idee zum Roman entstand. Auch dass dies am Ende wieder aufgegriffen wird, ist okay. Nur zwischendrin das einmal wieder einzufügen, macht in meinen Augen herzlich wenig Sinn, es irritiert sehr und reißt aus der eigentlichen Handlung raus. Ein absolut empfehlenswerter Roman, greift er doch nicht nur historisch interessante Zeiten auf, sondern lässt eine faszinierende Frauenfigur aus der Vergessenheit heraustreten und erzählen. Jeanette Limbeck - Die Farben der Revolution Knaur, Februar 2025 Gebundene Ausgabe, 463 Seiten, 25,00 €

  • Alex Cath

    5/5

    24.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd und berührend

    Lesen wollte ich dieses Buch bloß wegen des historischen Aspektes. Niemals hätte ich erwartet, dass mich dieser und auch die Liebesgeschichte so mitreißen würden. Ich habe gebangt, gefühlt und geweint (sehr). Limbeck hat die besondere Gabe, historische Ereignisse so immersiv darzustellen, dass ich gedacht habe, ich säße dort im Jakobinerclub. Eine ganz ganz große Empfehlung für jeden.

  • SusanK

    aus Osnabrück

    5/5

    21.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer war Robespierre wirklich?

    Die Französische Revolution dauert bereits einige Jahre, als die Schwestern Éléonore und Babette Duplay nur knapp dem Tod bei dem berüchtigten "Massaker auf dem Champ de Mars" entgehen. SIe flüchten in den Jakobinerclub, dem ihr Vater angehört und Èléonore begegnet zum ersten Mal dem charismatischen Revolutionsführer Maximilien de Robespierre. DIeser zieht als Mieter in das Haus der Familie Duplay und beide verlieben sich ineinander. Während Éléonore sich für Freiheit und Gleichheit der Frau einsetzt und ihrem Traum, Malerin zu werden, folgt, unterstützt und streitet sie mit ihrem späteren Verlobten .... "Die Farben der Revolution" ist das zweite Werk der deutschen Autorin Jeanette Limbeck, deren KIndheitstraum es bereits war, über die Französische Revolution zu schreiben. Das Initial hierzu gab schließlich ihr Besuch im Pariser Musée Carnavalet, wo sie zwei nebeneinander hängende Portraits von Èléonore und Maximilien entdeckte und dieses Erlebnis auch als kleine Rahmenhandlung der historischen Geschichte beigefügt hat. Jeanette Limbeck hat außergewöhnlich akribisch recherchiert und verbindet ein höchst umfangreichen Geschichtswissen mit einer lebendig und mitreißend erzählten Geschichte, die ihre Leser*Innen nicht nur schnell in die Geschichte hineinzieht, sondern auch viele Informationen und Erkenntnisse vermittelt. So kann ich von mir durchaus behaupten, dass mir durch die Lektüre viele Details und HIntergründe verdeutlicht wurden, ohne dass ich jemals mit trockenen Fakten zu kämpfen hatte. Limbeck gelingt es wie kaum einem anderen, die historischen Personen zum Leben zu erwecken, so dass man meint, man wäre live dabei gewesen bei den großen Ereignissen der Weltgeschichte und hätte aktiv an der Französischen Revolution teilgenommen. Insbesondere der offiziell zumeist als grausam und rücksichtslos dargestellte Revolutionsführer ist durch die Autorin so mehrdimensional dargestellt, dass auch andere Facetten in den Vordergund treten, wie seine Bescheidenheit, seine Unbestechlichkeit und vor allem seine Forderung nach absoluter Gerechtigkeit. Für mich erschien, gerade durch die Augen seiner willensstarken Verlobten betrachtet, Robespierre in einem völlig neuen LIcht und ich lernte ihn als eine spannende Persönlichkeit kennen, die durchaus verkannt wurde. Aber auch die real existierende Èléonore Duplay, von der ich vorher niemals gehört hatte, wuchs mir ans Herz, ohne dass ich sie rundum sympathisch fand. Sie war eine absolut willensstarke Persönlichkeit, die offen ihre Ansichten vertrat und damit durchaus Feindschaften entstehen ließ. Mit ihrer Forderung nach Freiheit und Gleichheit für die Frauen war sie ein Vorbild der Emanzipation und stieß gerade damit bei den Revolutionären auf Widerstand, die den Frauen wenig bis gar keine Rechte zubilligten. Ganz nebenbei ist durch ihre Figur auch noch eine Menge über die Malerei und die Künstler zur Zeit der Romantik (und die untergeordnete Stellung von Künstlerinnen) zu erfahren. Ein Personenverzeichnis (mit Kennzeichnung der fiktiven Charaktere), ein Glossar, Quellennachweise, eine Bibliografie und vor allem Anmerkungen zur historischen Genauigkeit runden das Buch auf perfekte Weise ab. Selten hat mich ein historischer Roman, der dermaßen vor HIstoriografie strotzt, dermaßen gepackt und ich empfehle ihn uneingeschränkt weiter. Für mich ein "außergewöhnlich" mit 5 Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Französische Revolution in Romanform

    Das Cover zeigt Eleonore Duplay, eine junge Frau und Malerin, Französin, gelebt zur Zeit der Revolution, also zum Ende des 18. Jahrhunderts.Sie lernt Robespierre kennen, der vorübergehend in ihrem Elternhaus wohnt, und die beiden verlieben sich ineinander. Doch wer sich jetzt eine alltägliche Liebesgeschichte erwartet, den muss ich enttäuschen. Robespierre ist eigentlich mit seiner politischen Aufgabe verheiratet, er will den König stürzen, will die Bürger an die Macht bringen und setzt sich dadurch großen Gefahren aus. Es ist gefährlich ein bekennender Antimonarchist, ein Revolutionär zu sein, deshalb möchte er sich nicht binden, um seine Frau und späteren Kinder nicht in Gefahr zu bringen. Aber verbiete einem Liebenden, nicht zu lieben! Beim Lesen taucht man ein in das Leben dieser Zeit, wo Frauen zweite Wahl sind und aus vielen Bereichen ausgeschlossen werden. So darf Eleonore, die die Malerei studiert, nicht die „bessere“ Ausbildung genießen, denn die ist nur Männern vorbehalten. „Die Frau hat das Recht, das Schafott zu besteigen, also muss sie auch das Recht haben, die Rednerbühne zu besteigen.“ Besonders ist, dass einem die französische Revolution in Form dieses Romans, übrigens umfassend und mit viel Herzblut recherchiert, verständlich nahegebracht wird. Der Autorin ist es gelungen, eine starke Frau und Persönlichkeit zu portraitieren. „Ich war mit der Revolution verheiratet“, sagt Eleonore zum Schluss und denkt dabei an den Mann, der diese verkörperte. „Ich war die Malerin der Revolution.“ Auch Jeanette Limbeck ist die Malerin der Revolution, doch ihre Farben sind die Worte. Wer sich für die französische Geschichte interessiert, dem möchte ich dieses Buch besonders ans Herz legen.

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Revolutionsführer und eine junge Malerin

    Das Cover gefällt mir wirklich gut und ist perfekt zum Thema des Buches gewählt, mich hat der Titel sofort neugierig auf das Buch gemacht. Die Haptik des Hardcover Buches ist sehr ansprechend und der Gesamteindruck des Buches ist hochwertig. Ind diesem Buch geht es um die Französischen Revolution aus der Sicht von Robespierres und die Liebe zu seiner Verlobten, der jungen Malerin Éléonore. Éléonore ist ein unglaublich facettenreicher Charakter, die im Laufe der Handlung eine starke Entwicklung durchläuft. Auch die vielen Nebencharaktere fand ich interessant. Die Eindrücke und Szenen werden detailliert beschrieben und durch den tollen Schreibstil war ich sofort gepackt von dem Buch.Die Geschichte speilt um 1791 in Paris, Éléonore entkommt nur knapp einem Blutbad auf dem Marsfeld. Sie flüchtet zu ihrem Vater in den Jakobinerklub und dort begegnet sie das erste Mal Maximilien Robespierre. In den Wirren und Grausamkeiten der Revolituion bleibt Éléonore Liebe beständig. Der Roman war beeindruckend, es gab viele spannende Informationen und eine packende Geschichte. Der Schreibstil war angenhem zu lesen und es gab viele emotionale Szenen. Das Buch ist ein wirkliches Highlight für mich und ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

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