Produktbild: Linges Mission

Linges Mission Roman

4

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2025

Herausgeber

Maike Dörries + weitere

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,8/3,6 cm

Gewicht

618 g

Auflage

1

Originaltitel

Flammer og Regn

Übersetzt von

Maike Dörries + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-899-1

Beschreibung

Rezension

„Mit seinem neuen Buch Linges Mission wendet sich Øystein Wiik einem anderen Genre zu – der Verlag bezeichnet Linges Mission als Spionageroman, und das stimmt durchaus. Es ist aber noch viel mehr. Das damalige Kriegsgeschehen wird seziert, wir erfahren, wie sogar unter Alliierten gelogen wird, und wieso ein Bilderbuchheld wie Martin Linge auf scheinbar vollkommen unbegreifliche Hindernisse stößt. Das alles ist ungeheuer spannend und hervorragend recherchiert beschrieben, aber vor allem fesselt uns eben die Frage: Wie ist Linge wirklich gestorben?“ Gabriele Haefs, kriminetz.de
„Für mich ist es eines der spannendsten Bücher der letzten Jahre, ein Thriller allererste Güte! Wer es in die Hand nimmt, wird es nicht mehr loslassen können. Das Beste der letzten Jahre. Auch dieses Buch kommt auf die ewige Bestenliste!“ Matthias Rybak, Barsortiment Könemann

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2025

Herausgeber

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,8/3,6 cm

Gewicht

618 g

Auflage

1

Originaltitel

Flammer og Regn

Übersetzt von

  • Maike Dörries
  • Günther Frauenlob

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-899-1

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

Email: guenther.butkus@pendragon.de

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Vom gefeierten Schauspieler zum verehrten Widerstandskämpfer

Buchbesprechung aus Bad Kissingen am 01.04.2025

Bewertungsnummer: 2455071

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

REZENSION – Bereits vor drei Jahren erschien in Norwegen der Roman „Flammer og regn“ des Schriftstellers Øystein Wiik (68), den der Pendragon Verlag erst jetzt in der gelungenen Übersetzung von Maike Dörries und Günther Frauenlob unter dem Titel „Linges Mission“ veröffentlichte. Hauptfigur ist der Schauspieler und Kompanie-Chef Martin Linge (1894-1941), der in Deutschland zwar eher unbekannt, in seiner norwegischen Heimat aber seit seinem frühen Tod beim Kampfeinsatz am 27. Dezember 1941 als Widerstandskämpfer und Kriegsheld verehrt wird. Nach dem deutschen Überfall auf Norwegen im April 1940 meldete sich Reserve-Leutnant Martin Linge freiwillig zum Kriegsdienst. Nach der Landung britischer Truppen in dem noch unbesetzten Teil Norwegens wurde Linge als Verbindungsoffizier seines Regiments eingesetzt. Nach schwerer Verwundung bei einem deutschen Luftangriff wurde er ins Lazarett nach Großbritannien verlegt. Kaum entlassen, schlug er dem britischen Kriegsministerium vor, mit einer von ihm zu bildenden Partisanentruppe in Norwegen gegen die Deutschen zu kämpfen. Im August 1940 begann er, in Norwegen junge Männer zu rekrutieren, die in England ab März 1941 als Norwegian Independent Company 1 unter britischem Oberkommando für den Kriegseinsatz trainiert wurden. Nach erstem Einsatz auf den Lofoten (Operation Claymore) kam es am 27. Dezember 1941 zu einem Großangriff der britischen Kriegsmarine mit Linges Kompanie in Måløy (Operation Archery). Bei diesem Einsatz wurde der charismatische Partisanenführer erschossen. Die von ihm aufgebaute Truppe wurde ihm zu Ehren in „Kompanie Linge“ umbenannt. Diese Fakten bilden die Grundlage zu Øystein Wiiks historisch interessanten und spannenden Roman, der 50 Jahre später (1991) beginnt: Bjørn Sjøvåg, ein 1941 noch minderjähriges [fiktives] Mitglied in Linges Partisanentruppe, soll als damaliger Augenzeuge das Osloer Theater bei den Proben eines neuen Theaterstücks über Martin Linges Heldentaten beraten. Während der gemeinsamen Arbeit mit Linges Londoner Geliebten Rosemary Reed verarbeitet Sjøvåg zugleich sein schweres Trauma, das er bei Linges Tod erlitten hatte. In geschickter Verbindung der historischen Fakten mit fiktiven Elementen sowie der komplexen Charakterisierung seiner Figuren gelingt es dem Autor, die Arbeit Martin Linges beim Aufbau seiner Partisanentruppe sowie deren aktiven Kriegseinsatz lebendig werden zu lassen. Einen wesentlichen Beitrag haben dabei historisch reale Personen wie Trygve Lie, Außenminister der norwegischen Exilregierung in London, oder die britischen Offiziere John Durnford-Slater und Jack Churchill, der martialisch mit Langbogen und Breitschwert kämpfende „Mad Jack“. Doch „Linges Mission“ ist weit mehr als ein Spionage- oder aktionsreicher Kriegsroman. Denn ausführlich geht der Autor auch auf das politisch schwierige Verhältnis der norwegischen Exilregierung zu ihren britischen Gastgebern und dem britischen Kriegsministerium ein. Ungeachtet norwegischer Interessen und ohne Rücksicht auf die Bewohner Norwegens greift Großbritannien das von Deutschen besetzte Land an. Wiederholt versucht Außenminister Trygve Lie, den unter britischem Kommando stehenden Martin Linge als Informanten zugewinnen. Linge lehnt ab, hat er doch selbst als von Winston Churchill bevorzugter Ausländer schon genug Probleme mit den gegen ihn gerichteten Intrigen mancher britischer Offiziere. Den kapitelweisen Zeitenwechsel zwischen den Kriegsjahren 1940/1941 und der 50 Jahre späteren Rückschau nutzt der norwegische Autor, um das Handeln des im Land verehrten Kriegshelden moralisch zu hinterfragen. So ließ Linge seine Geliebte trotz gegenteiliger Versprechen in London zurück, um an der Spitze seiner Truppe zu kämpfen. War sein rücksichtslos scheinender Antrieb tatsächlich echte Vaterlandsliebe und heldenhafte Opferbereitschaft? Oder doch nur zügelloser Männlichkeitswahn und blindwütige Kampfeslust? Der Autor setzt in „Linges Mission“ historische Kenntnis über den Zweiten Weltkrieg in Norwegen voraus. Doch ist diese Wissenslücke durch kurzes Studium anderer Quellen erst einmal überwunden, liest sich der Roman als spannendes Stück Zeitgeschichte, das vielleicht gerade deshalb interessant ist, weil es uns Deutschen eben nicht so geläufig ist.

Vom gefeierten Schauspieler zum verehrten Widerstandskämpfer

Buchbesprechung aus Bad Kissingen am 01.04.2025
Bewertungsnummer: 2455071
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

REZENSION – Bereits vor drei Jahren erschien in Norwegen der Roman „Flammer og regn“ des Schriftstellers Øystein Wiik (68), den der Pendragon Verlag erst jetzt in der gelungenen Übersetzung von Maike Dörries und Günther Frauenlob unter dem Titel „Linges Mission“ veröffentlichte. Hauptfigur ist der Schauspieler und Kompanie-Chef Martin Linge (1894-1941), der in Deutschland zwar eher unbekannt, in seiner norwegischen Heimat aber seit seinem frühen Tod beim Kampfeinsatz am 27. Dezember 1941 als Widerstandskämpfer und Kriegsheld verehrt wird. Nach dem deutschen Überfall auf Norwegen im April 1940 meldete sich Reserve-Leutnant Martin Linge freiwillig zum Kriegsdienst. Nach der Landung britischer Truppen in dem noch unbesetzten Teil Norwegens wurde Linge als Verbindungsoffizier seines Regiments eingesetzt. Nach schwerer Verwundung bei einem deutschen Luftangriff wurde er ins Lazarett nach Großbritannien verlegt. Kaum entlassen, schlug er dem britischen Kriegsministerium vor, mit einer von ihm zu bildenden Partisanentruppe in Norwegen gegen die Deutschen zu kämpfen. Im August 1940 begann er, in Norwegen junge Männer zu rekrutieren, die in England ab März 1941 als Norwegian Independent Company 1 unter britischem Oberkommando für den Kriegseinsatz trainiert wurden. Nach erstem Einsatz auf den Lofoten (Operation Claymore) kam es am 27. Dezember 1941 zu einem Großangriff der britischen Kriegsmarine mit Linges Kompanie in Måløy (Operation Archery). Bei diesem Einsatz wurde der charismatische Partisanenführer erschossen. Die von ihm aufgebaute Truppe wurde ihm zu Ehren in „Kompanie Linge“ umbenannt. Diese Fakten bilden die Grundlage zu Øystein Wiiks historisch interessanten und spannenden Roman, der 50 Jahre später (1991) beginnt: Bjørn Sjøvåg, ein 1941 noch minderjähriges [fiktives] Mitglied in Linges Partisanentruppe, soll als damaliger Augenzeuge das Osloer Theater bei den Proben eines neuen Theaterstücks über Martin Linges Heldentaten beraten. Während der gemeinsamen Arbeit mit Linges Londoner Geliebten Rosemary Reed verarbeitet Sjøvåg zugleich sein schweres Trauma, das er bei Linges Tod erlitten hatte. In geschickter Verbindung der historischen Fakten mit fiktiven Elementen sowie der komplexen Charakterisierung seiner Figuren gelingt es dem Autor, die Arbeit Martin Linges beim Aufbau seiner Partisanentruppe sowie deren aktiven Kriegseinsatz lebendig werden zu lassen. Einen wesentlichen Beitrag haben dabei historisch reale Personen wie Trygve Lie, Außenminister der norwegischen Exilregierung in London, oder die britischen Offiziere John Durnford-Slater und Jack Churchill, der martialisch mit Langbogen und Breitschwert kämpfende „Mad Jack“. Doch „Linges Mission“ ist weit mehr als ein Spionage- oder aktionsreicher Kriegsroman. Denn ausführlich geht der Autor auch auf das politisch schwierige Verhältnis der norwegischen Exilregierung zu ihren britischen Gastgebern und dem britischen Kriegsministerium ein. Ungeachtet norwegischer Interessen und ohne Rücksicht auf die Bewohner Norwegens greift Großbritannien das von Deutschen besetzte Land an. Wiederholt versucht Außenminister Trygve Lie, den unter britischem Kommando stehenden Martin Linge als Informanten zugewinnen. Linge lehnt ab, hat er doch selbst als von Winston Churchill bevorzugter Ausländer schon genug Probleme mit den gegen ihn gerichteten Intrigen mancher britischer Offiziere. Den kapitelweisen Zeitenwechsel zwischen den Kriegsjahren 1940/1941 und der 50 Jahre späteren Rückschau nutzt der norwegische Autor, um das Handeln des im Land verehrten Kriegshelden moralisch zu hinterfragen. So ließ Linge seine Geliebte trotz gegenteiliger Versprechen in London zurück, um an der Spitze seiner Truppe zu kämpfen. War sein rücksichtslos scheinender Antrieb tatsächlich echte Vaterlandsliebe und heldenhafte Opferbereitschaft? Oder doch nur zügelloser Männlichkeitswahn und blindwütige Kampfeslust? Der Autor setzt in „Linges Mission“ historische Kenntnis über den Zweiten Weltkrieg in Norwegen voraus. Doch ist diese Wissenslücke durch kurzes Studium anderer Quellen erst einmal überwunden, liest sich der Roman als spannendes Stück Zeitgeschichte, das vielleicht gerade deshalb interessant ist, weil es uns Deutschen eben nicht so geläufig ist.

Fesselnde Geschichte über Krieg, Spionage, Liebe und Freundschaft

Hornita aus Augsburg am 10.02.2025

Bewertungsnummer: 2408649

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Am Anfang hatte ich leichte Probleme, mich im Buch zu orientieren, da ich die Vorkommnisse ohne Vorwissen über Norwegen im Zweiten Weltkrieg erst einmal nicht richtig einordnen konnte, was sich dann schnell gelegt hat. Bisher war mir Martin Linge kein Begriff, aber ich fand es sehr interessant, mehr über sein Leben zu erfahren. Vor allem der norwegische Blick auf den Zweiten Weltkrieg hat ganz neue Informationen und Ansichten vermittelt. Es gelingt dem Autor, eine spannende Geschichte über Krieg, Spionage, Liebe, Freundschaft und vieles mehr zu schreiben. Ich fand die Erzählzeiten mit 1941 und 1991 gut gewählt und die Rückblicke anhand des Theaterstücks über Linge im Jahr 1991 ermöglichen eine breitere Sicht auf die Geschichte. Linge wird als vielschichtiger Teufelskerl beschrieben, charismatisch und risikobereit, aber auch unkonventionell und tiefgründig. Alles in allem war es eine sehr spannende und interessante Geschichte, die ich gerne gelesen habe und mich gefesselt hat.

Fesselnde Geschichte über Krieg, Spionage, Liebe und Freundschaft

Hornita aus Augsburg am 10.02.2025
Bewertungsnummer: 2408649
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Am Anfang hatte ich leichte Probleme, mich im Buch zu orientieren, da ich die Vorkommnisse ohne Vorwissen über Norwegen im Zweiten Weltkrieg erst einmal nicht richtig einordnen konnte, was sich dann schnell gelegt hat. Bisher war mir Martin Linge kein Begriff, aber ich fand es sehr interessant, mehr über sein Leben zu erfahren. Vor allem der norwegische Blick auf den Zweiten Weltkrieg hat ganz neue Informationen und Ansichten vermittelt. Es gelingt dem Autor, eine spannende Geschichte über Krieg, Spionage, Liebe, Freundschaft und vieles mehr zu schreiben. Ich fand die Erzählzeiten mit 1941 und 1991 gut gewählt und die Rückblicke anhand des Theaterstücks über Linge im Jahr 1991 ermöglichen eine breitere Sicht auf die Geschichte. Linge wird als vielschichtiger Teufelskerl beschrieben, charismatisch und risikobereit, aber auch unkonventionell und tiefgründig. Alles in allem war es eine sehr spannende und interessante Geschichte, die ich gerne gelesen habe und mich gefesselt hat.

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