Cosy Crime in Schweden: skurril, witzig und diesmal erfrischend blutig! In Småland liegt der erste Schnee: perfekte Bedingungen für den anstehenden Kunsthandwerkermarkt auf dem Tingsmålahof! Die Bewohner stürzen sich mit Feuereifer in die Vorbereitungen, allen voran Buchhändlerin Ina. Nach den aufregenden Sommermonaten freut sie sich darauf, Kunst und Handwerk der Gegend für die Besucher zu zelebrieren. Doch wie immer kommt alles anders: Viel zu schnell ist wieder ihre einzigartige Spürnase für Verbrechen gefragt. Eine Schlittenfahrt findet ein ziemlich blutiges Ende für den Hundeführer - und das bleibt leider nicht der einzige verhängnisvolle Vorfall auf dem Markt ...
Skurriler geht immer, besonders in Schweden - lesen Sie auch »Knäcketod« und »Knäckegrab« aus der Feder von Erfolgsautor Björn Berenz!
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
aebbies.buechertruhe
5/5
14.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Es ist Inas erster Winter in…
Es ist Inas erster Winter in Smaland. Die Bewohner des Tingsmälahofes veranstalten einen Kunsthandwerkermarkt. Der Höhepunkt des Festes soll ein Weltrekordversuch des Glasbläsers Oskar sein. Doch der erscheint einfach nicht und bleibt auch Tage später noch verschwunden. Für Krimiöiebhaberin Ina ist die Sache klar: Ein Verbrechen ist geschehen! Nun muß sie ihren Beinahe-Schwiegersohn und Polizisten Lars nur noch davon überzeugen, daß er Ermittlungen aufnehmen soll. Als dann der Schlittenhundeführer Ingmar tot im Schnee gefunden wird und es in der Gegend zu kuriosen Einbrüchen kommt, kann Ina nicht anders: Sie ermittelt auf eigene Faust! Der neue Krimi von Björn Berenz ist mal wieder sehr humorvoll. Der Titel "Knäckeblut" verspricht nicht zu viel: Es fließt Blut! Trotzdem ist dieser Krimi eine locker geschriebene Geschichte über das Leben in Schweden. Die Menschen sind auch im tiefsten Winter ganz entspannt und genießen das Leben in der Gemeinschaft ihres Seniorenhofes. Daß diese Gemeinschaft immer größer wird, dafür sorgen schon die Familienmitglieder der Hauptperson Ina. Die Geschichte verbreitet so eine Gemütlichkeit, daß man sich sofort auf den Weg nach Schweden machen möchte, um auch dabei zu sein. Der schwedische Sprachkurs wird im Buch sogar mitgeliefert. Und spannend ist dieser Krimi natürlich auch! Eben ein echter Wohlfühlkrimi!
Bewertung
5/5
06.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Den Dritten Band
Björn Berenz gelingt es mit Knäckeblut, den dritten Band seiner Reihe Mörderisches Småland, erneut eine charmante Mischung aus Cosy Crime, skandinavischer Winterstimmung und augenzwinkerndem Humor zu schaffen. Im Zentrum steht Buchhändlerin Ina, die sich einmal mehr wider Willen in die Rolle der Hobbyermittlerin begibt. Der Schauplatz – der Tingsmålahof mit seinem winterlichen Kunsthandwerkermarkt – ist atmosphärisch dicht und liebevoll gezeichnet, sodass man schnell in das Leben der Dorfgemeinschaft eintaucht.
Die Handlung entfaltet sich nach bewährtem Muster: Ein erster Todesfall reißt die heile Fassade auf, weitere Verdachtsmomente und falsche Fährten steigern die Spannung, und Schritt für Schritt führt Ina die losen Fäden zusammen. Dabei lebt der Roman weniger von komplexer Polizeiarbeit als von den skurrilen Figuren, ihren Beziehungen und den unterschwelligen Konflikten, die hinter der idyllischen Kulisse brodeln.
Stärken des Buches sind die dichte Atmosphäre, der sympathische Humor und die gelungene Balance zwischen Gemütlichkeit und Bedrohung. Auch der Spannungsbogen funktioniert: Er steigert sich gleichmäßig, erreicht im letzten Drittel seinen Höhepunkt und mündet in eine runde, nachvollziehbare Auflösung.
Eine kleine Schwäche liegt in der Vielzahl an Figuren, die stellenweise etwas unübersichtlich wirken können. Zudem bleibt die Krimihandlung im Kern eher klassisch gestrickt – wer komplexe Thriller sucht, könnte hier zu wenig Herausforderung finden. Für Liebhaber:innen des Cosy Crime und skandinavischer Lokalkolorit-Krimis ist Knäckeblutjedoch eine unterhaltsame und atmosphärisch dichte Lektüre, die gleichermaßen zum Schmunzeln wie zum Miträtseln einlädt.
julestodo
5/5
05.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Winter in Småland
Die schwedische Winterlandschaft wird schön beschrieben, alles scheint Friede, Freude, Eierkuchen zu sein...... aber dann erscheint zum Weihnachtsmarkt der angekündigte Glasbläser nicht.... und das, wo ein Weltrekordversuch unternommen werden soll. Die Jury ist da und wird von den Organisatoren anderweitig beschäftigt, in der Hoffnung, dass Oskar noch kommt und sich nur verspätet hat.
Der Leser und auch die Leute vom Tingsmålahof werden auf die Folter gespannt, was denn nun mit Oskar passiert ist..... wer ist für das Verschwinden verantwortlich und wer hat die anderen Morde begangen.
Ein schön zu lesendes Buch mit menschlichen Verstrickungen und Landschaftsbeschreibungen, die schöner nicht sein können. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Empfehlung für alle, die einen relativ unblutigen Krimi zu schätzen wissen.
Bewertung
5/5
05.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Der Tod treibt sein Unwesen in Smaland
Das Cover gefällt mir gut, ich mag die Gesamtgestaltung und die Hinweise zu Schweden. Der Klappentext hat mich neugierig auf den Fall gemacht. Dies ist bereits der dritte Band der Reihe, ich konnte ihn aber ohne Vorkenntnisse gut lesen.
In Smaland fällt der Schnee und auf dem Tingsmalahof soll das Winterfest gefeiert werden. Ina ist mitten in den Vorbereitungen dazu. Es soll ein neuer Weltrekord aufgestellt werden und dazu besucht sie den Glasbläser Oskar. Dieser erscheint jedoch nicht zur vereinbarten Zeit und bleibt verschwunden. Natürlich möchte Ina herausfinden, was mit ihm passiert ist und so bildet sie gemeinsam mit Lars, dem Polizeiinspektor ein Team. Kurze Zeit später findet sie den erschossenen Schlittenhundeführer Ingemar. Auch flattern mehreren Bewohnern Drohbriefe ins Haus, es geht um Umweltverbrechen. Lars ist der Freund ihrer Tochter Paula und es kommt mehrmals zu sehr unterhaltsamen Situationen. Das Chaos wird perfekt, als Ina´s Ex-Mann Hajo auftaucht, das gefällt Inas neuem Freund Svante so gar nicht. Kann Ina den roten Faden finden und den Mord und das Verschwinden aufklären ohne selber in Gefahr zu geraten?
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war frisch und spannend. Die Charaktere waren sehr facettenreich und die Handlung war bis zum Ende spannend, es gab eine überraschende Auflösung. Ich hatte viele schöne Lesestunden und empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Julia
aus Rendsburg
5/5
25.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Mit seinem cozy-crime Roman…
Mit seinem cozy-crime Roman "Knäcke Blut" sorgt Björn Berenz für spannende, unterhaltsame und kurzweilige Lesestunden. Die Idylle eines Schwedenhäuschens auf dem Buchcover trügt, denn bald wird es mörderisch, wie auch im Zitat auf der Buchrückseite "In Schweden fährt selbst der Tod gern Schlitten" zu erkennen ist. Dass dieser Roman hoch im Norden spielt, ist an vielen Stellen unverkennbar. Es geht um eine missglückte Fahrt zu den Nordlichtern, um den für Schweden typischen Moltebeerschnaps, um kalte Tage und eisige Nächte. Ein besonderes Stilmittel, welches der Autor eingebaut hat, sind die schwedischen Zitate, Sprüche und Lebensweisheiten, welche mit ihrer Übersetzung und Anwendung am Ende einiger Kapitel zu finden sind. Dies sorgt ebenso wie die typische nordische Hyggeligkeit für viel Authentizität. Sei es die Beschreibung des Wintermarktes auf dem Tingsmålahof, auf welchem an kleinen Ständen selbsthergestellte Produkte offeriert werden, die Möglichkeit auf dem kleinen See Schlittschuhlaufen anzubieten und jeder Menge Lichterketten, die sich um den See spannen, wobei ein hygge-Gefühl entsteht, welches sich im gesamten Buch wiederfindet. Die Beschreibung der Speisen, wie Zimtschnecken, Rentiergulasch und frisch gebackene Waffeln oder der Getränke, wie z.B. des Glöggs, der das schwedische Pendant zum Winterpunsch ist, jedoch sehr viel kräftiger und mit einer deutlichen Note von Kardamom und Nelken gereicht wird, sprechen alle Sinne an. In solchen Momenten fühlt sich das Leben von Ina, einer Deutschen, die seit einem halben Jahr fest in Schweden lebt, perfekt an. Getrennt von ihrem Ex-Mann hat sie hier ihren neuen Partner Svante gefunden, der manchmal wie ein Brummbär erscheint, aber im Grunde seines Herzens ein guter, zuverlässiger und liebevoller Partner für die 65-jährige ist, die mit ihrer blühenden Fantasie, ihrer Hartnäckigkeit und Gerissenheit sowie mit großer Überzeugungskraft den Inspektor des Ortes an den Rand der Verzweiflung bringt, wenn sie eine ihrer Theorien verfolgt. Im Grunde verstehen der junge Lars sowie die ältere Dame sich jedoch gut, auch, wenn es in ihren Ermittlungen immer mal wieder zu Abstimmungsschwierigkeiten kommt, was dieses Mal beinahe tödlich geendet wäre. Gemeinsam mit einigen Freunden, Verwandten und Bekannten lösen sie auch diesen Fall, der mit so manchen Verwicklungen, Missverständnissen und falschen Beschuldigungen, zunächst so gar nicht zusammenpassen zu scheint. Genau das ist es, was die Leserschaft erwartet, wenn sie sich auf das Abendteuer Schweden einlässt und bereit ist, einen fesselnden Kriminalfall mitzulösen. Mein Fazit: Nach der Lektüre dieses Buches, welches ein wahrer Pageturner ist, möchte ich am liebsten gleich die beiden Vorgängerromane „Knäcke Tod“ und „Knäcke Grab“ lesen.
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3/5
30.09.2025
eBook (ePUB)
Leicht, seicht
Ach ja, die anderen Bände waren unterhaltsamer. Manchmal ist das so, eine Serie lässt nach. Cosy-Crime in Schweden ist nicht so gelungen wie mancher englische Krimi. Griff daneben - so what...
Was haben ein Glasbläser und ein Schlittenhundeführer gemeinsam außer, dass sie an dem Weihnachtsmarkt des idyllischen Tingsmalahof beteiligt waren? So stürzt sich Ina wieder in die Ermittlungen. Die Reihe lebt von der wunderbaren Atmosphäre auf dem Hof und den herrlich skurrilen Bewohnern. Ein gemütliches Lesevergnügen - aber unbedingt mit Band 1 anfangen!
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